Atomkraft - Nein Danke!
Auch nach der Abschaltung der letzten deutschen AKW ist das Kapitel Atomkraft noch lange nicht vorbei!
- Seit dem 15. April 2023 sind mit der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke (Isar 2, Neckarwestheim 2, Emsland) alle deutschen AKW vom Netz.
- Alle politischen Versuche, die alten Meiler zu "reaktivieren", sind gescheitert. Der Abriß läuft überall.
- Die Atomfabriken Lingen & Gronau sind vom Atomausstieg ausgeklammert worden.
- Wir fordern: Atomausstieg vollziehen - Uranfabriken stilllegen!
Brennelementewerk Lingen
Weltweit werden Atomkraftwerke mit Brennelementen aus der Brennelementefabrik von Framatome (früher Areva NP) in Lingen betrieben. Diese Anlage ist nicht vom sogenannten Atomausstieg in Deutschland betroffen und hat eine unbefristete Betriebserlaubnis.
Durch ein Joint Venture mit der russischen Atombehörde Rosatom soll die Produktion sogar noch deutlich ausgeweitet werden. Lingen wird zur zentralen Drehscheibe der europäischen Atomindustrie.
Unsere Forderungen:
- Ausweitung der Brennelemente-Produktion stoppen
- Brennelemente-Fabrik Lingen jetzt schließen
Urananreicherung Gronau
Im westfälischen Gronau wird Uran für Atomkraftwerke angereichert. Auch die Produktion von Uran für Atombomben ist dort zumindest technisch möglich.
Gegen den Weiterbetrieb der Anlage wird regelmäßig protestiert.
Unsere Forderungen:
- Ausweitung der Brennelemente-Produktion stoppen
- Brennelemente-Fabrik Lingen jetzt schließen
AKW-Abriss
Nach der Abschaltung der alten Atomkraftwerke findet an zahlreichen Standorten in Deutschland deren Abriss statt. Die Herausforderungen sind gigantisch, oft wird technische Pionierarbeit geleistet. Die Kosten explodieren, Zeitpläne müssen revidiert werden.
Auch beim Abriss besteht das Risiko, dass radioaktive Strahlung freigesetzt wird, was höchste Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Kritisiert wird auch, dass tausende Tonnen "freigemessen" als Bauschutt auf Deponien landen - auch wenn der Abfall schwach kontaminiert ist.
Unsere Forderungen:
- Auch beim Abriss der Atomkraftwerke fordern wir die größtmögliche Sorgfalt und Sicherheit.
PRESSEMITTEILUNGEN & BEITRÄGE
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Atomkraft, Endlagersuche und verlängerte Zwischenlagerung auf der KLP
Der Start für das größte selbstorganisierte Kulturfestival Norddeutschlands steht vor der Tür. Die Kulturelle Landpartie (KLP) hat bekanntlich ihre Wurzeln im Gorleben-Widerstand. Von Himmelfahrt bis Pfingsten, vom 14.-25.5.2026, ist die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg dabei, erstmalig auf dem Hof Wiese in Gedelitz und natürlich vor Ort an den Atomanlagen in Gorleben.
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Atomkraft forever?
In zahlreichen europäischen Ländern werden wieder milliardenteure Nuklearreaktoren geplant, EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen will die „Renaissance der Kernenergie“. Dabei ist kein einziges ihrer altbekannten Probleme gelöst: Atomenergie ist teuer und gefährlich, Endlager gibt es nicht. Ein Beitrag von Wolfgang Ehmke in der aktuellen Ausgabe der „Jungle World“. Hier die ungekürzte Langfassung:
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Zu teuer, zu langsam, zu riskant: Atomkraft hat keine Zukunft!
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima warnen 32 Umwelt- und Sozialverbände sowie Anti-Atom-Initiativen – darunter die BI – vor einer politischen Scheindebatte über Atomkraft. Sie fordern eine konsequente Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien. – hier mehr
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Pro-Atom – BI: „Ausgerechnet von der Leyen“
Zum Auftakt des Atomenergie-Gipfels hat die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) die Abkehr von der Atomkraft in Europa als einen „strategischen Fehler“ bezeichnet. Private Geldgeber, die in die Atomkraft investieren, sollten ihr Risiko abgesichert bekommen, und zwar in Höhe von 200 Mio. Euro. „Ausgerechnet von der Leyen“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) das…
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