20151118-Southafrica_Conference_Fieldtrip-IMG_7840-scaled-panorama-74a048866e46d31c6819a4a50d6a870d-1jmqpwfk92ri

Don't nuke the climate!

Too dirty, too dangerous, too expensive, too slow – mit Atomkraft kann das Klima nicht gerettet werden!

KOMPAKT
  • Atomkraft kann die Klimakrise nicht lösen: sie ist zu schmutzig, zu teuer, zu gefährlich und zu langsam.
  • Erneuerbare Energien können den Energiebedarf der Welt decken - ohne CO2-Emissionen und Atommüll.

Die Lösungen für die Klimakrise sind eindeutig: Ein schneller, gerechter Übergang zu einem Energiesystem ohne Atomkraft und Kohlenstoff. Der einzig sichere Weg, die Einflüsse des Energieverbrauchs auf die globale Erwärmung zu stoppen, besteht darin, so schnell wie möglich von den antiquierten Energiemodellen des 20. Jahrhunderts und deren verschmutzenden Technologien Atomkraft und fossile Energiequellen überzugehen zu sicheren, sauberen, bezahlbaren und nachhaltigen erneuerbaren, effizienten und cleveren Technologien des 21. Jahrhunderts.

Insbesondere Atomkraft kann die Klimakrise nicht lösen.

In der Tat verschärft die weitere Nutzung von Atomkraft die globale Erwärmung durch die Verhinderung des Einsatzes von sauberen Energiesystemen.

Abgesehen von einer Unzahl von anderen Problemen ist Atomkraft:

  • Gegründet auf der Verletzung von Menschenrechten und Umweltrassismus: Indigene Nationen, schwarze Menschen und Gesellschaften mit niedrigem Einkommen sind Ziel des Uranabbaus, und radioaktivem Müll ausgesetzt. Die Strahlung schädigt Frauen und Mädchen doppelt so häufig wie deren männliche Pendants. Und radioaktive Verseuchung schädigt unterschiedslos zukünftige Generationen und vergiftet die Umwelt für Hunderttausende von Jahren.
  • Zu schmutzig: Atomreaktoren und die nukleare Brennstoffkette produzieren riesige Mengen an tödlichem Atommüll; dieser Müllberg wächst mit jeder Nutzung von Atomkraft. Die nukleare Brennstoffkette ist verantwortlich für weitaus mehr Kohlenstoffemissionen als die Produktion erneuerbarer Energien und verbesserter Energieeffizienz. Alle Reaktoren produzieren im Normalbetrieb Strahlung und Atommüll. Wissenschaftler stimmen darin überein, dass es keinen “sicheren” Wert für Strahlenbelastung gibt.
  • Zu gefährlich: Die weitere Nutzung von Atomkraft führt unausweichlich zu weiteren Fukushimas, Church Rocks und Tschernobyls. Die zur Produktion von atomarer Energie verwendete Technologie und verwendeten Materialien können zu Atomwaffenprogrammen umgeleitet werden.
  • Zu teuer: Atomkraft ist die teuerste Art Kohlenstoff- und Methanemissionen zu verringern; deren Verwendung zieht Investitionen in saubere Energiequellen ab.
    Zu langsam: Die Nutzung von Atomkraft zur Reduzierung der Emissionen durch fossile Brennstoffe würde ein noch nie dagewesenes Programm zum Bau von Atomreaktoren erfordern, weit außerhalb der Kapazitäten der Hersteller weltweit innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens.

Saubere Energie, einschließlich Solarenergie, Windenergie, Geothermischer Energie, Energieeffizienz, dezentraler Produktion, Speicherung von Elektrizität und anderer fortschriftlicher Technologien können den Weltenergiebedarf ohne Kohlenstoff- und Methanemissionen, Atommüll und andere Schadstoffe decken.

(Text: Petition Don't nuke the climate)

JBPhotos_11042017_085_preview-768x432
dntc

Gemeinsam mit anderen Organisationen engagiert sich die BI im internationalen Bündnis „Don’t nuke the climate!“

PRESSEMITTEILUNGEN & BEITRÄGE

  • Atomkraft forever?

    4. Mai 2026

    In zahlreichen europäischen Ländern werden wieder milliardenteure Nuklearreaktoren geplant, EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen will die „Renaissance der Kernenergie“. Dabei ist kein einziges ihrer altbekannten Probleme gelöst: Atomenergie ist teuer und gefährlich, Endlager gibt es nicht. Ein Beitrag von Wolfgang Ehmke in der aktuellen Ausgabe der „Jungle World“. Hier die ungekürzte Langfassung:

  • „Tage der Standortauswahl“

    25. April 2026

    Seit 2019 richten deutsche Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die „Tage der Standortauswahl“ aus, die Wissenschaftscommunity kommt zusammen, um mit der interessierten Öffentlichkeit über Fachfragen zu debattieren, die für die Atommüllendlagerung von Bedeutung sind. Die fünften Tage der Standortauswahl veranstalteten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am…

  • Waldbrand vor 40 Jahren – BI: Anfang von Gorleben

    9. August 2015

    Am 12. August 1975 kam es zu einer Waldbrandkatastrophe im Raum Gorleben. Dort, wo heute Infotafeln, die Schutzhütte und hölzerne Sitzgruppen im Wald über den Gorleben-Komplex informieren, brach das Feuer aus. Die Feuerwalze vernichtete rund 2000 Hektar Wald- und Ackerfläche.

Kontakt

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841-4684
FAX: 05841-3197
buero[ätt]bi-luechow-dannenberg.de

Öffnungszeiten

Montag-Mittwoch 10.00h - 15.00h
Donnerstag 12.00-18.00h
Freitag & Samstag geschlossen

Unser Spendenkonto

IBAN: DE 24 2585 0110 0044 0607 21
BIC-Nummer: NOLADE21UEL