Veranstaltung zur Bestandsaufnahme in Platenlaase
Zur Vorstellung des Sorgenberichts fand am Mittwochabend eine Veranstaltung im Wendland statt. Unter Moderation von Wolfgang Ehmke von der BI Lüchow-Dannenberg trugen Ursula Schönberger und Peter Dickel Inhalt und Anliegen der Bestandsaufnahme Atommüll vor. So trafen sich auf dem Podium die „Urväter“ des Sorgenberichts (Wolfgang und Peter hatten 1983 den ersten Sorgenbericht verfasst) mit der Autorin des Neuen. Dreißig Jahre vergangen und keine einzige Sorgenfalte geglättet.
Der interessierten Runde, klein aber fein, trug Ursula einige „Highlights“ des Berichts vor, etwa … ach nein ihr sollt den Bericht ja kaufen (Bestellung: bestandsaufnahme@atommuellkonferenz.de ). Im Anschluss wurde diskutiert wie wir gemeinsam mit dem Bericht politisch weiterarbeiten, einig war man sich in einem: die vorherrschende Konzeptlosigkeit, auch wenn sie in einem breiten parteipolitischen Konsens als Lösungsversuch verkauft wird darf an keinem Standort hingenommen werden.
- Sorgenbericht: Atommüll – keine Frage des Standortes
In zehn Jahren soll die Atomenergie in Deutschland Geschichte sein. So verkündete es die Bundesregierung als 2011 die Reaktorkatastrophe in Fukushima begann. Mag auch die Ära der Atomwirtschaft tatsächlich bald zu Ende gehen, die atomaren Hinterlassenschaften geben weiterhin jeden Grund zur Sorge. „Sorgenbericht“ nennen die Initiativen an den Atommüllstandorten folgerichtig eine umfangreiche Bestandsaufnahme aller bekannten Orte der Bundesrepublik, an denen Atommüll produziert wird oder lagert. Über 90 Standorte hat Ursula Schönberger von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. in Form von Datenblättern abgebildet und so den Atommüll „sichtbar“ gemacht. – mehr
Text & Foto übernommen von: ag-schacht-konrad.de
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