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„Es bleibt bei Gorleben“ – BI kritisiert Lüneburger CDU-Direktkandidaten
„Ist es ein Glaubenssatz oder was weiß Eckhard Pols, was wir nicht wissen?“ Diese Frage wirft die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf. Denn der CDU-Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat sagte beim Seefest des CDU-Ortsverbandes Gartow, dass es wohl noch 15 Jahre politisches Geplänkel um Gorleben als Standort für ein Atomendlager geben werde, bevor die Entscheidung dann doch für Gorleben fallen werde.
„Eckhard Pols weiß also schon, bevor andere Standorte auf ihre Eignung als Atommüllendlagerung untersucht werden, dass es bei Gorleben bleibt“, hält ihm BI-Sprecher Wolfgang Ehmke vor.
Von einem historischen Moment und einem Durchbruch hingegen schwärmte sein Umweltminister Peter Altmaier (CDU), als er den Parteienkonsens, dem sich nur die Linke widersetzte, bei der Endlagersuche bekannt gab.
Von Ergebnisoffenheit und Zweifel an der Eignung Gorlebens sei Pols mit seiner Einschätzung weit entfernt. Er bestätige hingegen die Kritik am Suchverfahren, wie es der BI-Vorsitzende Martin Donat formuliert: Gorleben als einzigen Standort im angeblich neuen Suchverfahren festzuschreiben, sei eine „perfide Strategie, um am Ende Gorleben gerichtsfest erneut als potentiellen Standort präsentieren zu können“.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06
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