Don´t nuke the Climate – Atommüll in Deutschland, wohin damit? Der Podcast

Die schier endlose Suche nach einem geeigneten Umgang mit radioaktiven Abfällen aus Atomreaktoren beschäftigt uns in diesem Podcast https://cba.media/711660 – und zwar am Beispiel Deutschland. Derzeit liegt dort nämlich noch sämtliches Material in Zwischenlagern. Oberirdisch, unter teils denkbar ungeeigneten Bedingungen, wie z. B. in einer Lagerhalle im Wald von Gorleben im Wendland.

Weiterlesen

Atomkraft durch die europäische Hintertür

Die Unionsparteien lassen nicht locker: In einem gemeinsamen Papier der Regierungen in Paris und Berlin zu einem gemeinsamen „Neustart“ in der Energiepolitik wird der Atomkraft der Rang zugesprochen, emissionsarm zu sein. Widerspruch kam prompt vom frisch gekürten Umweltminister Carsten Scheider (SPD).

Weiterlesen

Tanz auf dem Vulkan / Dancing on a Volcano

Der Titel der Arbeit „Tanz auf dem Vulkan”, eine zweiteilige Videoinstallation von Anna Witt (2024), ist eine international geläufige Metapher, die ein riskantes, maßloses Verhalten trotz drohender Gefahren beschreibt und  im Kontext der aufkeimenden Französischen Revolution entstanden ist. Ein Verhalten, das aktuell mögliche Parallelen zur mehrheitlichen Haltung gegenüber der Klimakrise und einer wieder erstarkenden Pro-Atomkraft-Politik…

Weiterlesen

Verlängerte Zwischenlagerung – Verwirrspiel um Umweltverträglichkeitsprüfung

Im Sommer sollten Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die der verlängerten Zwischenlagerung für hoch radioaktive Abfälle in Gorleben vorgeschaltet ist, auf einem „Scoping-Termin“ debattiert werden. Bekanntlich endet die Betriebserlaubnis dieser Deponie im Jahr 2034 – die dort gelagerten 113 Castorbehälter müssen aber voraussichtlich für weitere 80 bis 100 Jahre dort aufbewahrt werden.

Weiterlesen

Mach`s gut Stevie

Stevie ist tot – Ein Nachruf Kennengelernt habe ich Stevie im Sommer 1980 auf einem Festival im Volkspark Hamburg, wo ich mit Rosi und ein paar Anderen einen fahrbaren Essensstand organisiert hatte. Unser riesiger LKW hatte ein Problem mit dem defekten Anlasser und musste angeschleppt werden, was Stevie mit seinem frisch ausgebauten LKW gerne übernahm.…

Weiterlesen

Zwischenlagerung – neue Maßstäbe

In Karlsruhe werden neue Maßstäbe für die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle gesetzt, merkt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an. Auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurde eine Lagerstätte für mittelradioaktive Abfälle aus dem Rückbau von KIT-Atomanlagen in Betrieb genommen worden, berichtet der SWR. In Vergleich zur Situation in Gorleben, wo eine Halle mit hochradioaktivem…

Weiterlesen

BI-Büro während der Kulturellen Landpartie geschlossen

Die Kulturelle Landpartie stellt für uns stets den Höhepunkt des Jahres dar. Neue Publikationen, Material und eine besondere Ausgabe der Gorleben Rundschau werden zu diesem Termin erstellt. Als überschaubarer Verein stellt uns dies vor große logistische und personelle Aufgaben. Wir sind sehr dankbar, dass wir während der Kulturellen Landpartie auf eine Vielzahl von Helferinnen und…

Weiterlesen

Große Drohne über Vietze gesichtet

Arne Freihold ist die Fassungslosigkeit noch immer anzumerken. „Nein, das war kein Flugzeug, das Objekt war unbemannt, unglaublich laut und flog in Richtung Gorleben“, sagt er. Wir hatten ein paar Minuten lang telefoniert und über den Überflug einer großen Drohne über sein Haus in Vietze gesprochen. Update: heute (22. Mai) berichtet RTL Nord darüber, danach…

Weiterlesen

Gorleben-Tag 2025

Seit 2015 setzt die „Kulturelle Widerstandspartie“ während der Kulturellen Landpartie im Wendland, dem größten selbstorganisierten Kulturfestival Norddeutschlands, einen ganz wichtigen politischen Fokus. Dieses Jahr wartet am Freitag vor Pfingsten (6. Juni) wieder ein breites Programm auf Besucher:innen – https://kulturelle-widerstandspartie.de/

Weiterlesen

45 Jahre „Republik Freies Wendland“

1980 ging es um die Tiefbohrungen im Salzstock Gorleben. Zweifel an dessen Eignung gab es schon seit Anbeginn, weil Daten aus hydrogeologischen Untersuchungen in den 60er Jahren darauf verwiesen, dass der Salzstock Wasserkontakt hätte. Versalzenes Brunnwasser gab es im Osten im Flankenbereich auf dem Höhbeck und im Westen bis kurz vor Lüchow in Seerau in…

Weiterlesen

Die kulturelle Landpartie ist in Sicht und die neue Gorleben Rundschau für das Frühjahr ist schon da

„Wir wollen uns mit einigen Beiträgen zur Atomkontroverse und zum Stand der Dinge in Gorleben ausdrücklich an die vielen Besucherinnen und Besucher des Wendlands wenden“, erklärt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, um dem Eindruck, diese Themen hätten sich erledigt, Fakten entgegen zu setzen. Heribert Prantls Gastbeitrag „Von Gorleben kann Deutschland bis heute lernen“ steht für dieses Vorhaben.…

Weiterlesen

Vor dreißig Jahren – der erste Castor kommt!

25. April 1995. Fast elf Jahre nach Fertigstellung der Castorhalle in Gorleben ist es soweit: Der erste Castor kommt! Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und das Gorleben Archiv laden zu einer Rück- und Vorausschau am 30. Jahrestag ein. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Wir zeigen die coolsten Mobi-Filme jener Zeit und informieren über den aktuellen Planungsstand zur…

Weiterlesen

Einladung Landespressekonferenz Hannover

  Einladung Landespressekonferenz Hannover, 23. April 2025 im Anschluss an die Routine-Landespressekonferenz, die um 10.30 Uhr beginnt: Atommüllkonferenz .ausgestrahlt Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg 30. Jahrestag des ersten Castortransport nach Gorleben und immer noch keine sichere Lagerung von Atommüll in Deutschland – Atommüllkonferenz legt „Forderungspapier zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle“ vor – BGZ muss das aktuell angelaufene Genehmigungsverfahren…

Weiterlesen

Game over für Schacht Konrad

Dokumente enthüllen neue Zweifel an der Eignung des geplanten Atommüll-Endlager KONRAD: Entweder werde sich der Bau um viele Jahre verzögern oder möglicherweise sogar gänzlich scheitern. Die BI plädiert für einen Neustart der Endlagersuche für alle Arten von Atommüll. – zur Pressemitteilung

Weiterlesen

Vier bis fünf Milliarden Euro für ein paar Gebinde?

An der Eignung des Schacht Konrads als Atommüllendlager gab es schon immer erhebliche Zweifel. Zuletzt hatten die Umweltverbände BUND und Nabu eine Klage zur Rücknahme der 2002 erteilten Genehmigung eingereicht. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hat seit dem Neustart der Endlagersuche immer wieder auf die Mängel des ehemaligen Erzbergwerks verwiesen. Jetzt zeigen zwei Dokumente, die…

Weiterlesen

Neues aus der BGZ-Zwischenlagerwelt in Gorleben

Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat ihren der Jahresbericht 2024 zur Umgebungsüberwachung für Gorleben vorgelegt. Am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung wurde demnach ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Das verwundere nicht, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Dass beim bestimmungsgemäßen Betrieb…

Weiterlesen

Koalitionsvertrag besiegelt AKW-Aus

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gibt seine irrwitzigen Atomkrafpläne auf, die Forderung von CDU und CSU, den Abriss der AKW zu stoppen und eine Wiederinbetriebnahme alter Reaktoren zu prüfen, hat es nicht in die finale Version des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD geschafft. Doch dieser Erfolg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass zwei Atomanlagen, die…

Weiterlesen

Kein Aprilscherz – BGZ-Vorhaben zur verlängerten Zwischenlagerung

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) schlägt im Umgang mit der Betreiberin des Brennelemente-Zwischenlagers Gorleben (BGZ) nunmehr härtere Töne an. Die BGZ hatte jüngst verkündet, dass sie Kartierungsarbeiten über eine Vegetationsperiode hinweg vergeben hat, um Umweltdaten in einem Radius von 300 Metern um das Zwischenlager zu erfassen. Diese würden im Vorlauf zum Genehmigungsverfahren für die verlängerte…

Weiterlesen

Koalitionsverhandlungen – Union hält an der Atomkraft fest

Wer gedacht hat, die Unionsparteien plädierten nur aus wahltaktischen Gründen für ein Festhalten an der Atomkraft, der wird jetzt eines Besseren belehrt. In den Koalitionsverhandlungen mit der SPD findet sich im Entwurf des Koalitionsvertrages ein Passus, in dem eine fachliche Bestandsaufnahme gefordert wird, „ob angesichts des jeweiligen Rückbaustadiums eine Wiederaufnahme des Betriebs der zuletzt abgeschalteten…

Weiterlesen

Atomtransport erreicht unsicheres Zwischenlager in Bayern – Atomkraftgegner fordern ein Ende der Atomdebatte

Nach 17,5 stündiger Fahrt einmal quer durch Deutschland hat heute Nachmittag der Atommülltransport aus der englischen Plutoniumfabrik Sellafield um 15:15 Uhr den Bahnhof Wörth an der Isar erreicht. Er wird von dort in das Zwischenlager am bayerischen AKW Isar rangiert. Atomkraftgegner:innen haben diesen Transport mit Protestveranstaltungen in Nordenham, Bremen, Göttingen, Salzderhelden, Fulda, Wicklesgreuth, Regensburg, Weiden…

Weiterlesen

Drohnen im Wendland – BI bemängelt das BGZ-Sicherungskonzept in Gorleben

Nächtliche Drohnen wurden inzwischen auch im Wendland gesichtet, das berichtet die Elbe-Jeetzel-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 26. März 2025. Das niedersächsische Innenministerium halte sich bei der Einschätzung zurück und verweist beunruhigte Bürgerinnen und Bürger auf die Polizei. Bei der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) klingeln hingegen die Alarmglocken, denn nächtliche Drohnenüberflüge hätten sicherlich nichts mit Landschaftsbildern…

Weiterlesen

Behälterprüfung nur auf dem Papier? – BI kritisiert intransparente Zulassungspraxis

Im Jahr 2034 läuft bekanntlich die Einlagerungsgenehmigung des Brennelemente-Zwischenlagers Gorleben (BGZ) aus, die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) trifft bereits Vorbereitungen für die „verlängerte Zwischenlagerung“. Darüber hinaus laufen in den nächsten Jahren auch die verkehrsrechtlichen Zulassungen der eingelagerten 113 Castor-Behälter aus. Den Anfang machten die zwölf Behälter des Typs TN 85 der französischen Firma Orano…

Weiterlesen

Beschleunigung der Endlagersuche – BI voller Skepsis

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will die Endlagersuche beschleunigen. Die BGE schlägt deshalb vor, die Phasen „obertägige Erkundung“ und „untertägige Erkundung“ zusammenzufassen, um die Nutzungs- und Betretungsrechte nicht immer wieder neu beantragen zu müssen. Allerdings setzt das die Änderung des Standortauswahlgesetzes voraus, und damit werden auch die Beteiligungsrechte der Öffentlichkeit tangiert. Bisher ist auch das…

Weiterlesen

Weltweites Phänomen: Warum NGOs immer mehr unter Druck geraten

Die organisierte Zivilgesellschaft ist autoritären Regimen schon lange ein Dorn im Auge. Wie sieht es in demokratischen Systemen aus? Nichtstaatliche-Organisationen (NGOs, Non-Governmental-Organizations) und ihre globalen Netze entstehen oft aus einer latenten Empörung gegen gesellschaftliche Missstände oder machtförmige, staatliche Verhältnisse. Durch ihre organisierten Strukturen können sie langsam oder auch plötzlich zum politischen Protest mobilisieren, vor dem…

Weiterlesen

Verlängerte Zwischenlagerung – BASE lässt Initiativen außen vor

Ausgerechnet am 11. März, dem Jahrestag des Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima, lud das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Vertreter:innen von vierzehn Zwischenlagergemeinden zu einer „Arbeitstagung“ nach Berlin ein. Das BASE schreibt dazu: „Im Austausch zu Fragen der End- und Zwischenlagerung wurde deutlich, dass Zwischenlagergemeinden sich als Triebfeder für eine…

Weiterlesen

Europa darf nicht zurück zur atomaren Abschreckung!

Atomkraftgegner:innen sind alarmiert über die gefährliche und sich ausbreitende Rhetorik einiger Staats- und Regierungschefs, die sich für einen französisch-britischen Nuklearschirm aussprechen. Diese Entwicklung untergräbt jahrzehntelange europäische Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung, zur Nichtverbreitung und zum Völkerrecht und offenbart eine tiefe Heuchelei: An einem Tag wird behauptet, die internationale Sicherheitsarchitektur – insbesondere der Vertrag über die Nichtverbreitung…

Weiterlesen

BI mit neuem Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung der BI am vergangenen Sonntag in Trebel wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Im Amt bestätigt worden sind Martin Donat als Vorsitzender, Elisabeth Hafner-Reckers (Stlv. Vorsitz), Wolfgang Ehmke (Pressesprecher) und Jutta von dem Bussche. Neu hinzugewählt sind nun Dr. Peter Widmayer, Susanne Kamien (Kasse), Uli Neidlinger und Dr. Elke Schrage, eine deutliche…

Weiterlesen

Fukushima-Mahnwache am 11. März

Am 11. März 2011 kam es im Pazifik zu einem Seebeben, ein Tsunami traf die Ostküste Japans traf und löste eine Unfallserie im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi mit Kernschmelzen in drei Reaktorblöcken aus. Dabei kam es zu erheblichen Freisetzungen von Radionukliden in die Umwelt. Diese Havarie hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass die schwarz-gelbe Koalition unter Kanzlerin…

Weiterlesen

BI – Mitgliederversammlung

Zur jährlichen Mitgliederversammlung lädt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) für den kommenden Sonntag (9. März) um 15 Uhr nach Trebel in die Bauernstuben ein. Neben dem Jahresbericht und den Neuwahlen des BI-Vorstands geht es vor allem um die verlängerte Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle in Gorleben.

Weiterlesen

CDU/CSU: 551 Fragen und das Rückbaumoratorium – „zwei Seiten einer Medaille“

Gerade ist die Bundestagswahl gelaufen, gleich darauf stellt die Unionsfraktion eine parlamentarische Anfrage mit höchstbedenklicher Brisanz. Die 551 Fragen der Unionsparteien zur „politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ sind aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nur vordergründig ein Beitrag, um Einsparpotenziale im Haushalt zu finden. Mit der Anfrage werden unter Verweis auf „politische Neutralität“ zivilgesellschaftliche…

Weiterlesen

BI-Ratschlag: Viele offene Fragen

Der hochaktive Atommüll wird vermutlich noch viele Jahre im Gorlebener Zwischenlager stehen, Schätzungen gehen von weiteren 80 bis 100 Jahren aus. Erste Behälter-Zulassungen laufen schon in diesem Jahr aus, und 2036 endet die Aufbewahrgenehmigung für die Zwischenlagerhalle. 2026 plant die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) eine Genehmigung zur Verlängerung der Lagerungszeit zu beantragen. Das wirft…

Weiterlesen

BI-Ratschlag zur verlängerten Zwischenlagerung: Viele offene Fragen

Der hochaktive Atommüll wird vermutlich noch viele Jahre im Gorlebener Zwischenlager stehen, Schätzungen gehen von weiteren 80 bis 100 Jahren aus. Erste Behälter-Zulassungen laufen schon in diesem Jahr aus, und 2034 endet die Aufbewahrgenehmigung für die Zwischenlagerhalle. 2026 plant die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) eine Genehmigung zur Verlängerung der Lagerungszeit zu beantragen. Das wirft…

Weiterlesen

Auslaufende Genehmigungen, verlängerte Zwischenlagerung: BI lädt ein zum Ratschlag

1962 ging in Kahl das erste AKW ans Netz, die Atommüllproblematik spielte keine Rolle, bis das Verwaltungsgericht Stade 1976 den Bau und Betrieb an den Nachweis der „nuklearen Entsorgung“ koppelte. Seitdem findet diese vorwiegend auf dem Papier statt. Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) kündigte an, dass sie 2026 den Antrag auf die „verlängerte Zwischenlagerung“…

Weiterlesen

Unterstützung für Bure!

Bure ist das französische Gorleben: Seit 1994 laufen dort die Arbeiten an einem riesigen Atommüll-Lager mit dem Namen CIGEO. Die Kosten für Bure explodieren! https://www.n-tv.de/panorama/Franzoesisches-Atom-Endlager-in-Lothringen-wird-immer-teurer-article25762494.html Nun soll das „Widerstandshaus“ in Luméville-en-Ornois enteignent werden. Bure braucht unseren Support! – weitere Infos hier.

Weiterlesen

„NAI HÄMMER GSAIT“

Am 18. Februar 1975, vor 50 Jahren, wurde im Wyhler Wald Geschichte geschrieben. Es war der Tag des Baubeginns für die geplanten Atomkraftwerke der Badenwerk-AG in Wyhl. Männer und Frauen stellten sich mit ihren Kindern vor die Baumaschinen und brachten diese zum Stillstand. Die Wyhl-Proteste waren nicht nur das erfolgreiche „NAI HÄMMER GSAIT“ zur Atomkraft…

Weiterlesen

BI: „BGZ und BASE mit Nebelkerzen in Gorleben unterwegs“

Die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) hat jetzt die Scoping-Unterlage für die Umweltverträglichkeitsprüfung für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben veröffentlicht, die sie bereits im November 2024 beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Sicherheit (BASE) eingereicht hatte. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) reagiert empört: „Es ist unglaublich, dass die BGZ und der Vertreter des BASE…

Weiterlesen

„Transmutation“ verspricht kürze Lagerzeiten

„Transmutation“ von radioaktiven Abfälle würde den Aufbau einer umfangreichen kerntechnischen Industrie notwendig machen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hält nichts von einer solchen Versuchsanlage, ob in Gorleben oder anderswo: „Man muss den Menschen dann auch offen sagen, dass die Transmutation der Wiedereinstieg in die Atomkraft wäre.“ – zur Presseerklärung

Weiterlesen

Transmutationsforschung in Ahaus oder Gorleben? – BI:„Alte Strahlensuppe in neuen Schläuchen“

Die Bundesagentur für Sprunginnovationen hat eine Machbarkeitsstudie für die Transmutation radioaktiver Abfälle in Auftrag gegeben. Durch Neutronenbeschuss von alten Brennelementen soll die Strahlungsdauer verkürzt werden – das Versprechen ist, die Lagerung hochradioaktiver Abfälle könne deutlich verkürzt werden, ein Vorteil gegenüber der bisher notwendigen Lagerung hochradioaktiver Abfälle für eine Million Jahre. Möglicher Standort für eine solche…

Weiterlesen

Späte Einsicht – Merkels Buch „Freiheit“ BI lädt die ehemalige Kanzlerin ein

Wir schreiben das Jahr 1994, der erste Castor in Phillipsburg wurde beladen, aber es gab große Probleme bei der Trocknung im Innern des Behälters, Metallspäne wurden entdeckt, der Primärdeckel klemmte. Angela Merkel, seinerzeit Bundesumweltministerin, verharmloste diese Probleme auf einem CDU-Kreisparteitag im März 1995 in Lüchow mit dem legendären Satz, das sei wie beim Kuchenbacken, da…

Weiterlesen

„Ein spätes Eingeständnis, aber immerhin“, kommentiert Wolfgang Ehmke eine Passage im Merkelbuch „Freiheit“, in der sie über den ersten Castor nach Gorleben und ihren Besuch in Lüchow schreibt – mehr lesen im Blogbeitrag

Weiterlesen

Späte Einsicht – Merkels Buch „Freiheit“

Wir schreiben das Jahr 1994, der erste Castor in Phillipsburg wurde beladen, aber es gab große Probleme, die Trocknung im Innern des Behälters dauerte und dauerte, Metallspäne wurden entdeckt, der Primärdeckel klemmte. Schräg gegenüber dem Zwischenlager im Gorlebener Tann hatten wir uns im Hüttendorf Castornix auf den Transport eingerichtet, doch die Pleiten, Pech und Pannen…

Weiterlesen

Marc-Uwe Kling: Die #Söderchallenge

Marc- Uwe Kling macht Söder ein tolles Angebot zum Bau von Atomkraftwerken und zur Atommüllagerung, genau! Er geht auf volles Risiko und bietet ein ganzes Comedy-Programm, in dem er sich einen ganzen Abend über Robert Habeck lustig machen will, wenn Söder es schafft, einen Anbieter für den Bau eines AKW ohne staatliche Hilfe und ähnliche…

Weiterlesen

Energiezukunft Europas: NGOs fordern Energiewende ohne den Einsatz von Atomkraft

In einem Brief an die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Übergang, Teresa Ribera und an Dan Jørgensen, Kommissar für Energie und Wohnen, fordern zahlreiche NGOs gleiche Wettbewerbsbedingungen auf den europäischen Energiemärkten und eine neue europaweite Bewertung nuklearer Risiken. „Wir halten nichts von den Versuchen, die in jeder Hinsicht gescheiterte Atomindustrie wiederzubeleben“,…

Weiterlesen

Beschleunigung der Endlagersuche? – Nicht auf Kosten der Öffentlichkeit!

Ein Argument für die Beschleunigung der Endlagersuche ist – so argumentieren die Entsorgungskommission (ESK) sowie Konrad Ott, Klaus-Jürgen Röhlig, Fabian Präger und Christian von Hirschhausen im Forschungsjournal Soziale Bewegungen – , dass die Sicherheit bei der Zwischenlagerung für hochradioaktive Abfälle durch Alterungsprozesse an Behältern und Gebäuden allmählich abnehmen würde. Sie sehen es als problematisch an,…

Weiterlesen

Wiederkehrende Missverständnisse bei der Atomenergie

Seit einem halben Jahr untersucht der 2. Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Bundestags die Modalitäten des deutschen Atomausstiegs in der Zeit vom Februar 2022 bis zum Juli 2024. Es geht also um die Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke, die damals noch in Betrieb waren und sechs Prozent zur einheimischen Stromproduktion beitrugen. Der Ausschuss hat den Auftrag, „sich…

Weiterlesen

Verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben geht in die erste Runde

Die Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle in Gorleben geht in die Verlängerung. Bereits am 22.November 2024 stellte die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) den Antrag zu einer vorgelagerten Umweltverträglichkeitsprüfung. Die BGZ umriss ihr Vorhaben vor rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörern am Dienstagabend (28.1.) im Tagungshaus Verdo in…

Weiterlesen