Beschleunigung der Endlagersuche? – Nicht auf Kosten der Öffentlichkeit!

Ein Argument für die Beschleunigung der Endlagersuche ist – so argumentieren die Entsorgungskommission (ESK) sowie Konrad Ott, Klaus-Jürgen Röhlig, Fabian Präger und Christian von Hirschhausen im Forschungsjournal Soziale Bewegungen – , dass die Sicherheit bei der Zwischenlagerung für hochradioaktive Abfälle durch Alterungsprozesse an Behältern und Gebäuden allmählich abnehmen würde. Sie sehen es als problematisch an, dass „die hochradioaktiven Abfälle für weitere Jahrzehnte relativ ungeschützt in der Landschaft herumstehen“ sollen.

Achim Brunnengräber von der FU Berlin hat sich mit diesen Argumenten, dem Faktor Zeit bei der Endlagersuche sowie den Konsequenzen einer verlängerten Zwischenlagerung grundlegend auseinandergesetzt. Er ist strikt dagegen, den „allmählichen Verzehr an Sicherheit“ der oberirdischen Zwischenlagerung gegen ein Einschmelzen des wissenschaftsbasierten Endlagersuchprozesses auszuspielen. Einem laufenden Sicherheitsverzehr bei der verlängerten Zwischenlagerung müsse mit allen Mitteln entgegengewirkt werden und neue Vorgehensweisen bei der Standortauswahl dürften zu keiner Zeit auf Kosten der Öffentlichkeitsbeteiligung gehen.

Den Beitrag und die weiterführende Literatur findest du/finden Sie hier.

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Wolfgang Ehmke

Wolfgang ist langjähriger Pressesprecher der BI.

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