PRESSEMITTEILUNGEN
Zwischenlager angeblich ohne radioaktive Auswirkungen
Wie jedes Jahr legt die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in ihrem Überwachungsbericht dar, dass das Zwischenlager in Gorleben „keine radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung“ habe. „Das ist eine „Beruhigungspille“, die sollte man nicht schlucken“, warnt hingegen die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI).
Rostige Fässer auch unter staatlicher Aufsicht
Beim Umräumen und Abtransport von Atommüllfässern im Abfalllager Gorleben, das – noch – von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) betrieben wird, werden regelmäßig Atommüllfässer „entdeckt“, die Rostspuren aufweisen, sogar Blähfässer werden gefunden. Gerade erst hat sich die Zahl der betroffenen Atommüllfässer auf 20 erhöht. Aber auch in der Landessammelstelle des Landes Niedersachsens gibt es die…
Wallraff und Fukushima
Die Monate März und April stehen bei den Atomkraftgegner_innen für Fukushima und Tschernobyl. Was nicht passieren könnte, geschah doch: ein SuperGAU in einem Reaktor mit Kernschmelze und verheerenden Wirkungen für Mensch und Natur. Der japanische „Wallraff“, Tomohiko Suzuki, arbeitete mehrere Wochen lang undercover als „Wegwerfarbeiter“ in den Ruinen von Fukushima.
Völlig neue Wege beim Rückbau in Gorleben
Ganz neue Wege geht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Sachen Gorleben: für den Rückbau der Befestigungsanlagen, die das Bergwerk Gorleben immer noch umgeben, soll die Steinlaus (petrophaga lorioti) eingesetzt werden. In Kooperation mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und dem Naturschutzverband NABU werden die äußerst seltenen Exemplare des Nagetiers auf dem Gelände des Bergwerks…
Bikes versus Cars
Am Dienstag (3. April) im Kino Platenlaase zeigten wir: Bikes versus Cars. In der Doku steht das Auto als Sinnbild für die globale Krise des Klimas und der Ressourcenvergeudung. Das Fahrrad stellt eine wahre Alternative dar, aber jährlich investiert die Autoindustrie Millionen in Lobbyarbeit und Werbung, um ihr Geschäft zu schützen.
Wohin mit dem Atommüll?
Am Freitag (31.3.) nahm des Standortauswahlgesetz im Bundesrat die letzte Hürde. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau schreibt Thorben Becker (BUND): Die Suche nach einem Endlager ist extrem schwierig. Für das kommende Suchverfahren fehlt weiterhin das Vertrauen.
Im Namen des Volkes
Sechs Jahre nach dem letzten Castor-Transport nach Gorleben ist die juristische Auseinandersetzung um den Harlinger Kessel immer noch voll im Gange. Hunderte Atomkraftgegner_innen waren nach einer Blockade der Castor-Gleise dort stundenlang in Gewahrsam genommen worden. Jetzt hat die dritte Kammer des Bundesverfassungsgerichts einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben.
Endlagersuche: Protest ist vorprogammiert
De Bunnsdag will vundaag över Regeln afstimmen, na de se en neet Endlager för Atommüll söken wüllt. SPD, Union un de Grönen wüllt jo seggen to dat ne´e Gesett. 18 (achteihn) Johr wieder wüllt se en Steed utsöken, wo een radiokativen Müll so good as ewig lagern kann. Se wüllt sik in ganz Düütschland dorno…
40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz: Gute Zeiten – schlechte Zeiten
40 Jahre Gorleben, das heißt auch 40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. – am 2. März wurde die BI in das Vereinsregister eingetragen. Ein Kreis von Atomkraftgegner_innen um Marianne Fritzen, die sich bereits gegen den Plan gewehrt hatten, bei Langendorf/Elbe ein Atomkraftwerk zu errichten, gehörte zu den Gründungsmitgliedern.
Rückschlag für die Gorleben-Gegner
Die Veränderungssperre in Gorleben war und bleibt rechtens. Das befand das Oberverwaltungsgericht Lüneburg heute (Aktenzeichen: 7 LC 80/15 Fried von Bernstorff./. BRD und 7 LC 81/15 Greenpeace./. BRD OVG Lüneburg). Denn an Gorleben als Endlagerstandort werde festgehalten, so entschied heute das OVG Lüneburg.
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de
