Rostf(r)ässer: BI fordert Transportstopp für das gesamte Atommülllager in Gorleben

Als Konsequenz aus dem Fund rostiger Atommüllfässer fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) einen vollständigen Stopp aller Atommülltransporte in das Atommülllager in Gorleben. Bisher gibt es nur den Stopp der Castortransporte, doch nach dem Fund eines angerosteten Fasses müsse die Anlieferung weiterer Atommüllbehälter gestoppt werden.

“Wir freuen uns, dass Umweltminister Stefan Wenzel sich unsere Forderungen zu eigen gemacht hat und das Umräumen der Gebinde angeordnet hat, damit man überhaupt mehr als die ersten Reihen einsehen kann”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Das hat die BI schon lange gefordert. “Wir sind uns sicher, dass es nicht bei zwei rostigen Fässern bleibt”, so die BI. Außerdem sei es nötig, die Ursachen zu klären.

Erst im vergangenen Jahr waren feuchte Stellen im Lager entdeckt worden und die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) stellte von sich aus die Einlagerung weiterer Abfälle ein.

“Da gehört jetzt ein Deckel drauf”, so Ehmke.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 510 56 06

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Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
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...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende