Neue Zwischenlagergesellschaft mit altem Personal

Schneller als ursprünglich kommuniziert übernimmt der Bund die Zuständigkeit für die Zwischenlagerung nuklearer Abfälle. Am 1. August geht die Verantwortung auf den Staat sukzessive über. Den Anfang machen die Zwischenlager in Ahaus und Gorleben, die kraftwerknahen Lager wie auch die Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle sollen ab 2019 folgen.

Bekanntlich haben sich die Atomkraftbetreiber für 24 Milliarden Euro aus der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freigekauft. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte diesen Deal heftig kritisiert, weil die Kosten ein Vielfaches betragen werden und auf diese Weise auf den Steuerzahler abgewälzt werden.

Umso empörender, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, sei es, dass offensichtlich sogar noch ein Kaufpreis zwischen dem Bundesumweltministerium und der GNS, einer Tochter der vier großen Atomkonzerne, ausgehandelt wurde: Zum Kaufpreis wollten sich Bund und GNS nicht äußern und verwiesen auf noch nicht unterschriebene Verträge, heißt es in einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Die BI fordert:“ Die Summe gehört auf den Tisch, soviel Transparenz muss sein!“

Alle Arbeitsplätze blieben erhalten, so heißt es, wenn dann die neue Bundeszwischenlagergesellschaft (BZG) mit Sitz in Essen die Geschäfte übernimmt. Ehmke: “Bei der Zwischenlagerung ändert sich also nichts, die Probleme bleiben, neue Pläne wie die Lager ertüchtigt werden können, wurden nicht präsentiert: neu ist nur das Klingelschild.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Wir waren beim COP23!

Don't nuke the climate!

Neuer Kalender
Neue Klamotten!
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende