Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Einladung zur Pressekonferenz anlässlich des Besuches von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Gorleben

Ort: Bauernstuben, 29494 Trebel
(nur wenige Kilometer vom „Erkundungsbergwerk“ entfernt)
Datum: 2. Dezember 2010
Zeit: 10 Uhr

Teilnehmer:
– Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V., Kerstin Rudek, Vorsitzende
– Bäuerliche Notgemeinschaft Wendland, Carsten Niemann
– Greenpeace e.V., Mathias Edler, Atomexperte
– BUND Niedersachsen, Renate Backhaus (angefragt)

Gäste:
– Nikolaus Piontek, Anwalt im Klageverfahren (Andreas v. Bernstorff und Kirchengemeinden) gegen den Weiterbau des geplanten Endlagers im Salzstock Gorleben
– Eckart Kruse, Pastor in der Kirchengemeinde Gartow
– Stephan Wichert-von Holten, Propst des Evangelischen Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg
– Martin Donat, stellv. Landrat des Kreises Lüchow-Dannenberg und Vorsitzender des Ausschusses Atomanlagen und öffentliche Sicherheit GLW
– Vertreter der Gruppe X im Kreistag Lüchow-Dannenberg (Klaus-Peter Dehde SPD, Elke Mundhenk, Grüne, Grüne Liste Wendland, UWG, Boris von dem Bussche FDP)
– Wolfgang Wiegreffe, Bürgermeister der Gemeinde Trebel (UWG)
– Rebecca Harms, MdEP (Bündnis90/Die Grünen)
– Miriam Staudte, MdL (Bündnis90/Die Grünen)
– Kurt Herzog, MdL (Die LINKE)
– Andrea Schröder-Ehlers, MdL (SPD)

Moderation: Asta von Oppen (Rechtshilfe Gorleben)

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne erläutern Ihnen Vertreter der oben genannten Organisationen und die aufgeführten Gäste ihre Haltung zum nichtöffentlichen Besuch des Bundesumweltministers Dr. Norbert Röttgen in Gorleben und zu den Plänen des Ministeriums in Bezug auf einen angeblichen „Dialog“ mit der Bevölkerung über das Endlagerprojekt im Salzstock.

Wie Sie der Teilnehmerzahl entnehmen können, wird es nur sehr kurze Statements der aufgeführten Personen zu einem jeweils anderen Aspekt und interessanten Hintergründen des Anlasses geben. Danach stehen Ihnen alle Vertreter für Nachfragen oder Einzelinterviews zur Verfügung.

Vom Ort der Pressekonferenz erreichen Sie das so genannte Erkundungsbergwerk, dass der Minister ab 11.30 Uhr unter Tage besuchen will, in 5 -10 min Fahrtzeit.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Pressekonferenz, die eine außerordentlich große gesellschaftliche Breite der Gegner des geplanten Endlagers im Salzstock Gorleben widerspiegelt, begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichem Gruß im Namen aller Teilnehmer und Gäste

Asta von Oppen 0160 958 569 06

KONTAKT

Pressesprecher
Wolfgang Ehmke
Tel. 0170 510 56 06

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