08.02.: Atommüllkonferenz in Kassel

Auch bei der vierten Atommüllkonferenz, wie gewohnt in der Volkshochschule Kassel, erwarten euch spannende ReferentInnen aus den unterschiedlichen Themenbereichen zum Thema Atommüll.

Im Eröffnungsplenum berichten zwei Fachleute zu konkreten Problemen beim Umgang mit demselben. Thomas Dersee (Strahlentelex) erläutert unter dem Stichwort „Freimessen“ wie Atommüll durch die Rückführung in den Stoffkreislauf reduziert wird und Dr. Rainer Moormann (Chemiker und Whistleblower) spricht „Zum Beispiel: Jülich“, zur Erinnerung: das ist der Standort mit einem extrem komplexen Rückbau eines Kugelhaufenreaktors und einem Zwischenlager, dessen Genehmigung letzten Sommer auslief.

Das Thema „Bürgerbeteiligung“ ist brandaktuell, sowohl für die Arbeitsgruppe „Abschaltung – Stillegung – Abriss“ mit Henning Garbers als auch für die Arbeitsgruppe der BI rund um das Thema Standortauswahlgesetz und Endlagerkomission. Deshalb werden erstmalig nach dem Eröffnungsplenum diese beiden Arbeitsgruppen in der ersten Workshop Phase zusammengelegt. Wir konnten die Juristin und Mediatorin Ulrike Donat und den Autor Thomas Wagner „Die Mitmachfalle – Bürgerbeteiligung als Herrschaftsinstrument“ für die Input-Referate gewinnen. In der dritten Arbeitsgruppe von Peter Dickel werden zusammen mit Ursula Schönberger und ihrer Redaktionsgruppe Erfahrungen und die weitere Arbeit mit der Bestandsaufnahme Atommüll („Sorgenbericht“) diskutiert.

4. Atommüllkonferenz
Sa. 08.02.2014 / 11.00h-17.00h
Volkshochschule Kassel

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Jan Becker

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