PRESSEMITTEILUNG

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AKW-Gegner_innen liefern Fakten
Wissen Politiker_innen und Journalist_innen, wovon sie sprechen, wenn es um das Atommülldesaster und Gorleben geht? Diese Frage dränge sich immer wieder auf, betont die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI).
Jüngstes Beispiel sei das Gespräch des schleswig-holsteinischen Umweltministers Robert Habeck (Grüne) mit den ZEIT-Journalisten Marc Brost und Fritz Vorholz über die Option, hochradioaktive Abfälle oberflächennah und rückholbar zu lagern, statt sie in tiefengeologischen Formationen endzulagern.
„Positiv sehen wir, dass Habeck einräumt, dass es eine sichere Endlagerung nicht gibt und diese Debatte nach dem Debakel von Morsleben und Asse II überhaupt anschiebt. Doch dann zeigen die Gesprächspartner, dass sie offensichtlich nicht einmal wissen, wie es um Gorleben steht“, kritisiert die BI. So heißt es im Text:
„Habeck: Als Mitglied der Endlagersuchkommission, deren Auftrag grundsätzlich ethisch ist, würde ich es begrüßen, wenn die Kommission und die Parteien, auch meine eigene, das Thema neu diskutieren, statt die alte Grundannahme der Bundesrepublik, nämlich sicherer Einschluss, fortzuschreiben.
ZEIT: Dann spricht doch nichts dagegen, den Müll weiter in Gorleben einzulagern. Spätere Generationen könnten dann neu entscheiden.“
BI –Sprecher Wolfgang Ehmke: „Richtig ist, dass in Gorleben oberirdisch 113 Castoren und rund 6000 Kubikmeter schwach- und mittelaktive Abfälle zwischengelagert werden und dass aus dieser Zwischenlagerung eine Dauerlagerung zu werden droht. Im Salzstock Gorleben hingegen ruhen die Arbeiten und dort wurde zum Glück bisher nicht ein Gramm Atommüll eingelagert – das bietet – angesichts der desaströsen geologischen Daten – die einzigartige Chance, Fehler wie in der Asse II und Morsleben nicht zu wiederholen.“
Umweltinitiativen und Anti-AKW-Gruppen haben, um das wahre Ausmaß des Atommülldesasters zu dokumentieren, eine Kampagne unter dem Motto Atommüllalarm – Tatorte in Deutschland“ gestartet. Auf einer interaktiven Karte wird dargestellt, an welchen Orten Atommüll gelagert oder verarbeitet wird www.atommuellreport.de.
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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