PRESSEMITTEILUNG
Solidarität mit Bure
Am 22. Februrar wurde der besetzte Wald bei Bure, dem französischen „Gorleben“, durch ein Großaufgebot von 500 Polizisten geräumt. 1 ½ Jahre war der Wald Bois Lejuc besetzt und verhinderte so die Bauarbeiten für das Projekt.
Der Widerstand gegen Gorleben hat eine lange Verbundenheit mit dem französischem Widerstand in Bure und jetzt ist wieder praktische Solidarität gefragt. Auf der Mitgliederversammlung der BI Umweltschutz in Trebel wurde über das Projekt informiert, solidarische Grüße gingen per Gruppenfoto an die Aktivisten in Frankreich. Zu der Demo am 16.6. in Bar Le Duc wird ein Bus aus dem Wendland fahren.
Hintergrund: Bure liegt 150km Luftlinie von der deutsch-französischen Grenze in der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz. Das Dorf hat rund 100 Einwohner und liegt an der Grenze der Departements Meuse sowie Meurthe et Moselle. In der Region sind schon zwei Atommülllager: Soulaines und Velaines für schwach bis mittelradioaktiven Müll. Ein weiteres Endlager dieser Art wurde bisher durch den Widerstand von Gemeinden verhindert. Bure als „Versuchslabor“ für hochradioaktiven Müll wurde dagegen von vielen Bürgermeistern akzeptiert, Millionen flossen in die Kassen von Gemeinden, die Zustimmung sei erkauft worden so die Kritiker.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
Weiterlesen: http://antiatomnetz-trier.de/informier-dich/endlagerprojekt-bure/
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
Tel. 0170-5105606
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