wendland-shorts mit antiatom-Special

In einem „Special“ dreht sich am kommenden Sonntag alles um den Gorleben-Treck 1979 und seine Folgen.

Das Wendland Shorts Kurzfilmfestival zeigt in jedem Jahr ein Wettbewerbsprogramm aus fiktionalen und dokumentarischen Kurzfilmen, sowie einem Special.

http://wendland-shorts.de/

Zwölf bis fünfzehn Filmemacher*innen, die im abgelaufenen Jahr mit einem herausragenden Kurzfilm auf sich aufmerksam gemacht haben, werden in den Wettbewerb eingeladen. Diese Filmemacher*innen präsentieren jeweils ihren aktuellen Film sowie eine neue Filmidee vor Publikum und Jury. Die hochkarätig besetzte Fachjury prämiert zum Abschluss sowohl den besten Film also auch die beste Filmidee.

Seit 2014 werden auch Dokumentarfilmemacher*innen mit ihren Kurzfilmen zum Festival eingeladen.
Erstmalig 2019 konkurrieren fiktionale und dokumentarische Kurzfilme im selben Wettbewerb um den goldenen und silbernen Storch.

Anti-Atom-Special am Sonntag

Ein Film gibt authentische Einblicke in die legendäre Aktion und in der nachfolgenden Diskussion wird mit Zeitzeugen über die Wandlung des Widerstands diskutiert.

Was unterscheidet die Widerstandsformen und -strukturen von 1979 von denen, die heute gelten? Gibt es überhaupt Unterschiede?

Nach der Vorführung des 30-minütigen Films von Roswitha und Gerhard Ziegler (Wendländische Filmkooperative) soll das Thema in einer Podiumsdiskussion weiter vertieft werden.

Der Film entstand im Rahmen der Ausstellung „Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach“ des Gorlebenarchivs und enthält sowohl Interviews mit Zeitzeugen als auch Ausschnitte aus dem Film „Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird“ der Wendländischen Filmkooperative.

Zugesagt haben bereits der Bauer Heinrich Pothmer, der damals mit seiner frechen Rede („Mein lieber Herr Albrecht…“) in die Widerstandsgeschichte einging sowie Rebecca Harms, die ihr vehementes Engagement gegen die Atomanlagen im Landkreis bis vor kurzem im Europaparlament weiterführte. Ebenfalls mitdiskutieren wird ein/e Vertreter/in der jungen Bewegung „Extinction Rebellion“ sowie von „Fridays for Future“.

Wann? Sonntag, 16. Juni, 12.00 Uhr
Wo? Salderatzen Nr. 3, 29496 Waddeweitz

(mit Text aus Wendlandnet.de)

Der Abschluss des Gorleben-Trecks wird zur bis dahin größten Demonstration der Anti-AKW-Bewegung in der Bundesrepublik. Rund 100.000 Menschen empfangen den Treck der Bauern am 31. März 1979 in Hannover. Als Mahnmal und Erinnerung an den Treck bringen die Bauern einen großen Findling (»Gorleben-Stein«) mit, der bis heute am Weißekreuzplatz zu besichtigen ist. -- Die große Zahl der Teilnehmer ist auch auf einen Vorfall zurückzuführen, der sich wenige Tage zuvor in den USA ereignete. Im Atomkraftwerk Harrisburg (USA) kommt es am 28. März 1979 zu einem schweren Störfall, bei dem eine radioaktive Wolke aus der Anlage entweicht. Rund 200.000 Menschen müssen evakuiert werden. Ein noch schwererer Unfall konnte nur knapp vermieden werden. WAA, Anti AKW Bewegung, Treck der Bauern, Gorleben-Stein, Harrisburg, 19790331, 19790328, atomares Endlager, Gorleben-Treck, Gorleben
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Jan Becker

Jan unterstützt die Webseiten der BI, von .ausgestrahlt des Gorleben Archivs.

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