Der Trägerkreis Atommüllreport veranstaltet am Freitag, den 21. Februar in Hannover eine Fachtagung zu den Gefahren und Problemen beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.

Falsch deklarierte und rostende Fässer, vollgestopfte Zwischenlager und völlig veraltete Sicherheitsanforderungen kennzeichnen die Probleme beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.

Die Abfälle lagern in über 40 Zwischenlagern und in den beiden alten Salzbergwerken ASSE II und Morsleben. Dort dringt heute Wasser ein, beide Bergwerke sind einsturzgefährdet. Ab 2027 sollen die Abfälle in das alte Eisenerzbergwerk Schacht KONRAD endgelagert werden, obwohl es in keiner Weise dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht.

  • Welche Gefahren gehen von den Abfällen aus?
  • Woher kommt der Müll?
  • Unter welchen Bedingungen lagern die radioaktiven Abfälle heute und wie kann die Sicherheit verbessert werden?
  • Welche Kritik am Projekt Schacht KONRAD gibt es?
  • Welches Risiko soll die Bevölkerung akzeptieren?
  • Warum müssen die Sicherheitsanforderungen aktualisiert werden?

Die Antworten auf diese und weitere Fragen wollen wir im Rahmen der Fachtagung am 21. Februar diskutieren.

Schwach- und mittelradioaktive Abfälle: Die unterschätzte Gefahr

Umweltinstitut München, 12.2.2020: Wenn in der Öffentlichkeit über den Umgang mit Atommüll diskutiert wird, geht es meist um hochradioaktive Abfälle. Wenig Aufmerksamkeit wird dagegen schwach- und mittelradioaktiven Abfällen gewidmet. Dabei können auch von diesen erhebliche Gefahren ausgehen.  zum Beitrag