33 Tage Utopie ist ein Dokumentarfilm über das Erinnern, das Ausgraben von Geschichten/Geschichte. Seine Uraufführung sollte am 2. April in Platenlaase stattfinden und wurde nun verschoben!

Im Mai 1980 lebten mehr als 800 Menschen 33 Tage lang nahe #Gorleben im Protestcamp „Freie Republik Wendland“ und verhinderten so für kurze Zeit Bohrungen für das geplante Atommüll-Endlager im nahegelegenen Salzstock.

Attila Dészi, Archäologe, Univ. Hamburg, hat auf dem Proterstcamp 1004 im Jahr 2017 und 2018 Ausgrabungen gemacht. Sozusagen nach der Geschichte des Widerstands gegraben.

Was hat der Archäologe gesucht? Was hat er gefunden? Ist er zufrieden mit seiner Ausgrabung?

Es kommen zu Wort: Attila Dészi, sein Ausgrabungsteam während und nach seiner Ausgrabung, Zeitzeugen

Kann man Utopien und Gefühle ausgraben? Es erzählen damalige Protagonisten aus dem Dokumentarfilm: „Der Traum von einer Sache“(1979) wie sie heute über diese Zeit denken.

Was ist 40 Jahre später von einer Utopie noch übriggeblieben?
Wäre ihr Leben anders verlaufen?
Was ist von der Utopie der Republik Freies Wendland geblieben?
Was ist bis heute geblieben an gesellschaftlicher Veränderung aufgrund dieses Ereignisses? Wie sind es andernorts mit dem Protest gegen atomare Endlager, beispielsweise in Bure/Frankreich aus ? Gibt es Parallelen ?

2020 Dokumentarfilm; 125 Minuten, Farbe

  • Regie: Roswitha Ziegler
  • Mitarbeit: Rosa Hannah Ziegler, Gerhard Ziegler;
  • Kamera: Niels Bolbrinker, Dirk Drazewski, Gerhard Ziegler, Roswitha Ziegler
  • Schnitt: Roswitha Ziegler,
  • Ton: Dirk Drazewski, Rosa Hannah Ziegler
  • Tonmischung: Roland Musolff;
  • Redaktion: Doris Hepp
  • Produktion: Wendländische Filmkooperative in Zusammenarbeit mit /ARTE/ZDF/gefördert durch: NORDMEDIA