PRESSEMITTEILUNG

Klimabänder auf dem Weg nach Berlin

Mal heißt es kurz und bündig „Weniger reden, mehr tun!“, mal geht es um das Artensterben, mal um eine enkeltaugliche Landwirtschaft – auf bunten Bändern haben viele Menschen ihre Wünsche notiert, die per Fahrradstafette nach Berlin gebracht werden. Am Montagvormittag wurden die Radler:innen, die das Paket mit diesen Wünschen und Forderungen in die Hauptstadt transportieren, an den Atomanlagen in Gorleben verabschiedet.

Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI), gab als Wunschband eine Fahne mit auf den Weg: „Don´t nuke the climate!“ Die Atomkraft, so die BI, sei kein Retter aus der Klimakatastrophe.

Und Veronika Hüsing vom Gorlebener Gebet stellte den radelnden Bot:innen die ökumenische Initiative vor und berichtete über die aktuelle Verbindung des Gorleben Gebetes mit den bedrohten Dörfern im Rheinland. Denn diesen Sommer wurde ein Kreuz von Gorleben nach Lützerath ins Rheinland getragen. Damit wurde die Notwendigkeit unterstrichen, dass man sowohl aus der Kohle und der Atomenergie aussteigen müsse.

Mit einem Segenslied wurden die Radler:nnen verabschiedet und überbringen nun die Forderungen auch aus dem Wendland an die politisch Verantwortlichen nach Berlin.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Foto: BI Umweltschutz

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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