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Wendland = Windland? Ausbau ohne Maß?

Seit der Standortbenennung Gorlebens 1977 hat sich die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für den Ausbau der Regenerativen als Alternative zur Atomkraft eingesetzt. Die drei Windanlagen auf dem Jeetzler Berg bei Lüchow stehen für dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einer Energiegenossenschaft zusammengeschlossen haben. An dieser Linie – Regenerative statt Atomkraft – gibt es nichts zu Rütteln.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind derzeit umfangreiche neue Windkraftflächen geplant – in einer Größenordnung, die allerdings viele Fragen aufwirft. Was bedeutet dieser Ausbau konkret für Natur, Landschaft und die betroffenen Gemeinden? Wie viel Windkraft verträgt das Wendland – und gibt es Alternativen zum immer weiteren Flächenverbrauch? Die BI Windkraft Zernien stellt die aktuellen Planungen und deren Auswirkungen vor.

Auf dem Jeetzeler Berg, wo drei Windkraftwerke von der Energiegenossenschaft betrieben werden, geht man einen anderen Weg: nicht in die Fläche, nicht in die Wälder, dort steht das Repowering an – also die Modernisierung bestehender Standorte als mögliche Alternative zum Neubau in bislang unberührten Räumen.

Wir laden alle Interessierten ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und verschiedene Perspektiven kennenzulernen.

Input: Matthias Kritz, Leo Agthe (BI Windkraft Zernien)
Bericht: Dieter Schaarschmidt (Wendland-Wind)
Moderation: Wolfgang Ehmke (BI Umweltschutz)

Montag, 20. April, 18 Uhr im Dannenberger Ostbahnhof