Asketa-Gemeinden auf dem Holzweg

Bürgermeister der Orte, an denen Atomkraftwerke betrieben wurden und noch werden, möchte bei der Endlagersuche mitreden. An vielen dieser Standorte wurden Zwischenlager errichtet, die vermutlich weitaus länger als gedacht betrieben werden müssen, weil niemand damit rechnet, dass 2050 ein Endlager für hochradioaktive Abfälle betriebsbereit ist.

Sie fühlen sich zudem schlecht informiert und streben deshalb einen Platz im Nationalen Begleitgremium (NBG) an.

„Dann sollten sie auch die Chance nutzen, wie es die Anti-Atomkraft- Initiativen und die Umweltverbände tun, die Tagungen des NBG zu besuchen“, kontert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Dieses Gremium ist das Bindeglied zwischen der interessierten Öffentlichkeit, Behörden und dem Bundestag und bietet regelmäßig Workshops an.

Mit der Forderung, einen Platz im NBG zu ergattern, sind die Asketa-Gemeinden allerdings auf dem „Holzweg“ und müssten das auch wissen, meint BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Das NBG ist keine Versammlung von Stakeholdern, also Interessenvertreter*innen.

„Wir vermissen klare Forderungen der Standortgemeinden zur Sicherheit und Sicherung der bestehenden Zwischenlager.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

6.10. – Hambacher Forst

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

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