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Was hat die Bewegung erreicht – in Gorleben und darüber hinaus?
Etwas pathetisch, mit Robert Jungk, dem Zukunftsforscher und Brückenbauer zwischen den großen außerparlamentarischen Bewegungen der Nachkriegszeit, möchte ich sagen: „Wir haben Geschichte gemacht, als wir der Atommafia und ihren bewaffneten Dienern zeigten: So geht es nicht! Dank sei allen, die daran mitgewirkt haben und nicht aufhören werde, eine ganz andere, bessere Zukunft vorzubereiten.“ Wyhl, Brokdorf,…
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US Atomkraftwerk: Leck im Kühlsystem jahrelang vertuscht
Zwei Wochen vor dem Abschalten der letzten drei deutschen Atomkraftwerke sei ein typisches Beispiel für die nukleare Stromerzeugung beschrieben, das noch einmal wachruft, was auch in Deutschland jahrzehntelang Praxis war. Es handelt sich um einen mehr oder weniger gewöhnlichen Störfall, wie zu hören ist, aber bei einer Hochrisikotechnologie ist nichts harmlos.
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Was bleibt
Mal mutig nach vorne schauen: die letzten drei Atomkraftwerke in Lingen, Neckarwestheim und das Kraftwerk Isar 2 gehen am 15 April vom Netz. Doch es ist nicht auszuschließen, dass die Debatte um die Atomkraft nur verschoben wird und dann im Herbst wieder auflebt. Solange die Kraftwerke nicht zurückgebaut werden, bleibt es bei Ungewissheiten und Wachsamkeit…
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CDU/CSU: Das letzte Aufbäumen der Nuklearisten
Bis zum letzten Tag der Nutzung von Atomenergie in Deutschland versucht eine einflussreiche Lobby, den schlussendlichen Vollzug des Atomausstiegs zu verhindern. Nachdem sie schon im Februar einen entsprechenden Antrag eingereicht hatte, legte die Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 14. März einen eigenen Gesetzentwurf „zur Sicherung bezahlbarer Stromversorgung“ vor, den das Parlament kurz darauf in erster Lesung…
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Frankreich: Atomaufsicht besucht Atomkraftwerk
30 Tage vor der planmäßigen Abschaltung der letzten deutschen Atommeiler ist es aufschlussreich, an einem französischen Beispiel zu erleben, was so alles passieren kann, wenn ein 1300 Megawatt Reaktor an systemkritischen Stellen repariert werden muss.
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12 Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima – Was haben wir daraus gelernt?
Vor 12 Jahren, am 11. März 2011, begann mit dem Tōhoku-Erdbeben die Atomkatastrophe von Fukushima. In vier der sechs Reaktorblöcke gab es extrem schwere Unfallabläufe, teilweise mit Kernschmelzen und ein massives Entweichen von Radioaktivität. Es war einer dieser typischen schweren Atomunfälle, ein Katastrophenablauf, mit dem die Betreiber im Vorfeld nicht gerechnet hatten.
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„Monumentale Verdrängung“
Allen Warnungen vor möglichen Energie-Blackouts zum Trotz scheint die Bundesrepublik gut durch diesen bislang ausgesprochen milden Winter zu kommen. Doch damit sei die aktuelle Pro-Atom-Kampagne nicht beendet, im Gegenteil: Ganz offensichtlich soll die anhaltende Debatte um eine Verlängerung der AKW-Nutzung nur der Einstieg in eine neue Kernkraft-Ära sein. In einem Beitrag für die Blätter für…
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Spannungsrisskorrosion: nur ein französisches Problem?
Dass Frankreich seine „Freiheit und Unabhängigkeit“ dem Atomstrom verdanke, ist die unerschütterliche Überzeugung des derzeitigen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Es war auch die Überzeugung seiner Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy, François Mitterrand oder Charles de Gaulle. Ohne diese Überzeugung schafft es niemand an die Spitze des Nachbarlandes, das mit seinen 56 Reaktoren zu einem echten Atomstaat geworden ist.…
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Atomausstieg, Blackout und Angstkampagnen
„Wenn das AKW Wyhl nicht gebaut wird, gehen in Baden-Württemberg die Lichter aus“, sagte Ministerpräsident und Marinestabsrichter a.D. Hans Filbinger 1975. „Wenn wir die letzten drei AKW abschalten, gehen in Deutschland die Lichter aus“, drohen die atomar-fossilen Seilschaften heute. Die Zeiten ändern sich, aber die perfekt organisierten und immer wirksamen Angstkampagnen bleiben.
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