BLOG
-
Atomausstieg, Blackout und Angstkampagnen
„Wenn das AKW Wyhl nicht gebaut wird, gehen in Baden-Württemberg die Lichter aus“, sagte Ministerpräsident und Marinestabsrichter a.D. Hans Filbinger 1975. „Wenn wir die letzten drei AKW abschalten, gehen in Deutschland die Lichter aus“, drohen die atomar-fossilen Seilschaften heute. Die Zeiten ändern sich, aber die perfekt organisierten und immer wirksamen Angstkampagnen bleiben.
-
Countdown zum Atomausstieg
20. Februar. Heute sind es noch 55 Tage bis zum 15. April, dem Datum, an dem die letzten drei Atomkraftwerke in Landshut (Isar-2), Lingen (Emsland) und Heilbronn (Neckarwestheim-2) abgeschaltet werden sollen. So sieht es die geltende Rechtslage vor, nachdem der Bundestag im Oktober das Atomgesetz geändert und den ursprünglichen Abschalttermin vom 31.12.2022 um etwas mehr…
-
… dem Ausstieg entgegen
Im Sommer radelten Hunderte durch die Republik, auf einer Nordtour und schließlich auf einer Südtour, dem Atomausstieg entgegen. Dass gerade die Südtour ein erster heftiger Protest gegen die Laufzeitverlängerung der letzten drei Atomkraftwerke werden würde, hatte sich bei der Planung der Aktion niemand denken mögen. Thomas Deuber begleitet die Anti-Atom-Fahrradtour von „.ausgestrahlt“ auf der Strecke…
-
Das Gezerre um die Atomkraft geht in die letzte Runde
Das Gezerre um die Laufzeitverlängerung der verbliebenen drei Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim und Isar 2 geht weiter. Die Atomkraftwerke sollten bis zum 15. April 2023 weiterlaufen, so das „Basta“ des Bundeskanzlers Olaf Scholz, nicht als Notreserve, sondern wirklich weiterlaufen, bis die Brennelemente ausgelutscht sind. Ist der Drops dann gelutscht?
-
„Durchbruch in der Kernfusion“
Im Dezember wurde allgemein ein „Durchbruch in der Kernfusion“ gefeiert, verbunden mit den für die Nukleartechnik üblichen Heilsversprechen von sicherer, sauberer und billiger Energie. Das ist nun leider gar nicht so. Der indische Physiker M.V. Ramana, der mit Mycle Schneider für den World Nuclear Industry Status Report zusammenarbeitet, hat in einem wahrhaft aufklärerischen Artikel darauf…
-
Das „Undenkbare“
Als die FAZ vor einer Woche einen Artikel „Persönlichkeitsstörungen: So erkennt man Psychopathen“ veröffentlichte, dachte sie bestimmt nicht an ihren sehr bedeutenden (Mit-)Herausgeber Berthold Kohler. Der räumt in einem Leitartikel vom 29.10.22 immerhin ein, dass man leicht für verrückt erklärt werden könne, wenn man Vorschläge wie die seinigen unterbreite. Er macht es trotzdem: Kohler hat…
-
Wendland-Krimi im ZDF
Das Erste hat den Lissabon-Krimi oder den Usedom-Krimi und das Zweite den Spreewald-, Ostfriesland und neuerdings auch den Wendland-Krimi. Hurra! Wir sind im Fernsehen, und das zweimal im Jahr und zum Auftakt sogar mit der Anti-Atom-Geschichte. Es macht dabei wenig Sinn zu hinterfragen, ob das, was über die Freie Republik Wendland, das Hüttendorf 1004, in…
-
1. Oktober in Lingen
Die Demo in Lingen am 1. Oktober war wichtig. Lingen ist immerhin der Atomstandort, der bisher von dem Atomausstieg ausgenommen ist. Es gibt immer noch Geschäftsbeziehungen zu Rosatom und so füllen wir mit unserem Geld auch noch die Kremelkriegskassen… Zwei deutsche Atommeiler sollen nicht vom Netz, aus Sorge um den europäischen Strommarkt, den besonders der…
-
„Setsuden“ – von Japan lernen
Die drei letzten AKW in Deutschland sollen möglicherweise über den 31.12.22 hinaus am Netz bleiben. Wer wissen will, wie man Energie in Krisenzeiten spart, dem sei ein Blick nach Japan empfohlen, das mit der Katastrophe von Fukushima 2011 eine beispiellose Stromversorgungskrise durchgemacht hat. Damals wurde unter dem Slogan „Setsuden“ (dt.: „Stromsparen“) eine nationale Energiesparbewegung ins…
Kontakt
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841-4684
FAX: 05841-3197
buero[ätt]bi-luechow-dannenberg.de
Öffnungszeiten
Montag-Mittwoch 10.00h - 15.00h
Donnerstag 12.00-18.00h
Freitag & Samstag geschlossen
Unser Spendenkonto
IBAN: DE 24 2585 0110 0044 0607 21
BIC-Nummer: NOLADE21UEL