Endlagersuche: „Dienst nach Vorschrift genügt nicht“

Das Vorgehen der niedersächsischen Regierung bei der Endlagersuche ist „ernüchternd“, sagt BI-Pressesprecher Wolfgang Ehmke. Das Land hat in Vorbereitung auf den ersten Auswahlprozess geologische Störungen in Gorleben nicht weiter recherchiert oder Quellen angeführt. – zur Presseerklärung

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Es gibt keine Masken mehr

Liebe Freund*innen, wir danken euch ganz herzlich dafür, dass ihr uns „leergekauft“ habt. Alle Masken und Schlauchtücher mit Wendlandsonne sind vergriffen. Neue werden wir nicht wieder bekommen. Liebe Grüße aus dem Büro & bleibt gesund!

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Wann kommt der Castor?

Zurzeit gibt es keine Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Transport der sechs CASTOR-Behälter aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield ins hessische Biblis. zum Newsletter

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Neue Gorleben Rundschau

Neben anderen spannenden Themen wirft die neue Ausgabe der Gorleben Rundschau einen informativen und kritischen Blick auf das erste formale Beteiligungsformat bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll. – zur aktuellen Ausgabe

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Endlagersuche = Fehlstart

Das Geologiedatengesetz wurde beschlossen. Doch es gibt keine Transparenz von Anfang an, so ist eine qualifizierte Prüfung des BGE-Berichts im Herbst unmöglich. „Wollte man nicht aus den Fehlern in Gorleben lernen?“ fragt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. zur Presseerklärung

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Fachkonferenz Teilgebiete bedeutunglos?

Geodaten von Privatfirmen dürften erst veröffentlich werden, wenn das Endlagersuchverfahren in die Folgerunde geht. Das Beteiligungsformat „Fachkonferenz Teilgebiete“ wird von Seiten des Bundestages somit bis zur Bedeutungslosigkeit abgewertet, kritisiert die BI. zur Presseerklärung

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Ende einer Utopie mit Schlagstöcken

Am 4. Juni 1980 wurde die „Republik Freies Wendland“ geräumt. Eine vierwöchige Utopie endete mit dem bis dahin größten Polizeieinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik. Eindrücke vom Gorleben Archiv

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Der Gorleben-Tag lebt!

Tausende haben sich in den vergangenen Jahren jeweils am Freitag vor Pfingsten an den Atomanlagen versammelt, für den schnellen Atomausstieg und das Ende des Endlagerprojekts in Gorleben demonstriert, sich über alternative Formen der Energiegewinnung, Mobilität und des Zusammenlebens informiert – und sie haben gefeiert: Der „Gorleben-Tag“ im Rahmen der Kulturellen Landpartie war stets ein KLP-Höhepunkt,…

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Gorleben raus!

Eine deutliche Botschaft haben Aktivist*innen heute an einem Reststück der Mauer, die das so genannte Erkundungsbergwerk in Gorleben jahrzehntelang hermetisch abgeriegelt hatte, hinterlassen. mehr erfahren

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Wie entstand die KLP?

In einem Zeitzeugeninterview des Gorleben Archivs berichtete Irmhild Schwarz, Mitbegründerin der Kulturellen Landpartie, im letzten Herbst über die Entstehung der KLP:

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Gorlebener Gebet findet (wieder) statt

Auf den ersten Blick sieht es aus, als kehre die Normalität zurück. Am Sonntag wurde offiziell das Gorlebener Gebet wieder aufgenommen. Veronika und Meinhard Hüning aus Vietze bereiteten die Andacht vor. Mit Blick auf das Endlagerbauwerk, mit Abstand, mit Mundschutz und mit Gitarrenspiel. Doch gesungen wurde unter freiem Himmel nicht, denn auch in Kirchen darf…

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2020 ohne Kulturelle Landpartie

„Schweren Herzens“ wird es wegen der Corona-Pandemie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten keine Kulturelle Landpartie – und damit auch keine Kulturelle Widerstandsparty an den Atomanlagen geben. – mehr erfahren

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Umweltminister ignorieren Strahlengefahr

In einem Offenen Brief an die Umweltminister aller Bundesländer hatten Atomkraftgegner*innen gefordert, dass radioaktive Abfälle durch „Freigabe“ nicht mehr auf Deponien und an Verbrennungsanlagen geliefert werden sollen. Die Minister ignorieren das Thema. – zur Pressemitteilung

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Besondere Zeiten brauchen besondere Ausstattung

In Niedersachsen bleibt das Bedecken von Mund und Nase in Geschäften und dem ÖPNV weiter Pflicht. Wir haben einen kreativen Begleiter für euch: Ab sofort können Maske mit der Wendlandsonne bei uns bestellt werden. – mehr erfahren

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Protest gegen eingeschränkte Öffentlichkeitsbeteiligung

Die BI hat sich der wachsende Kritik am geplanten „Planungssicherstellungsgesetz“ angeschlossen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise will die Bundesregierung damit die Behörden geradezu gesetzlich ermutigen, Erörterungstermine in eine völlig wirkungslose Online-Konsultation umzuwandeln oder – je nach Gesetz – ganz entfallen zu lassen. Betroffen sind fast alle zentralen Bereiche des Umweltrechts. zur Erklärung von derzeit 34…

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NBG: Grunwald statt Beckstein

„Armin Grunwald wird nun unter Beweis stellen müssen, dass bei der Endlagersuche Transparenz von der Pike auf groß geschrieben wird“, kommentiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke dessen Wahl an in die Doppelspitze des Nationalen Begleitgremiums. zur Presseerklärung

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Bayern will Endlager im eigenen Land verhindern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verfolgt weiterhin die Linie, ein Atommüllendlager in Bayern zu verhindern: Granit soll als eines der drei Wirtsgesteine wegfallen. „Das ist nichts als dreister Länderegoismus“, kommentiert die BI diesen Vorstoß. zur Presseerklärung

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Wanderung zu 1004

Anlässlich des 40. Jahrestages der Republik Freies Wendland haben wir statt einer Protestkundgebung eine an die Corona-Zeiten angepasst Wanderung vorbereitet. Diese führt zum „ganz persönlichen Stempelerfolg“ – mehr erfahren

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„Tanz den SuperGAU“

Geplant war eine Lesung von Wolfgang Ehmke aus seinem Buch „Tanz den SuperGAU“ kurz vor dem Tschernbyl-Jahrestag im Buchladen Hielscher in Dannenberg. In Corona-Zeiten dürfen keine Lesungen in Buchläden stattfinden, deshalb wurde die Lesung ins Studio vor der Kamera verlegt, wie gut oder wie schlecht kann man nun auf EIN WENDLAND ansehen.

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Mahnschreiben

Bundesumweltministerin Svenja Schulze, der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wolfram König, und Stefan Studt, der Vorsitzende der  Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), haben einen gleichlautenden Brief aus dem Wendland bekommen. Sie sollten diesen Brief ernst nehmen, bevor die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle im Herbst 2020 aus dem Ruder läuft. Das…

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40 Jahre Republik Freies Wendland

33 Tage freies Leben mit der Utopia: Am 03. Mai 1980, besetzten Tausende Atomkraftgegner*innen ein Waldstück bei Trebel im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Es ist die Geburtsstunde der Freien Republik Wendland, die identitätsstiftend für den Widerstand gegen die Atomanlagen in Gorleben wurde.

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Kritik am Endlagersuchverfahren

Neben inhaltlichen Defiziten am Endlagersuchverfahren kritisieren wir, dass die Öffentlichkeitbeteilung künftig wohl ausschließlich „online“ stattfinden soll. Für einen direkten Austausch sind die Informationsportale nicht geeignet. zur aktuellen Presseerklärung

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34. Jahrestag von Tschernobyl

Der Wald in Tschernobyl brennt. 34 Jahre nach der Reaktorkatastrophe wird plötzlich in Erinnerung gerufen, wie einst die radioaktiven Wolken weite Teile Europas kontaminierten und die Menschen in Atem hielten. – zum Beitrag

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„Wir stellen uns quer!“

Vor 25 Jahren fand der erste Castortransport ins Wendland statt. Damals war es u.a. eine Aussage unserer derzeitigen Bundeskanzlerin, die für mächtig Ärger sorgte. Eine Erinnerung

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Brennelementeexport stoppen!

Stellvertretend für ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen und – Organisationen haben mehrere Personen Widerspruch gegen die Exportgenehmigung für Brennelemente von der Atomfabrik in Lingen/Emsland zu den belgischen Atomreaktoren Doel 1 und 2 eingelegt. zur gemeinsamen Presseerklärung

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Liebe Freund*innen, unser Büro in Lüchow bleibt weiter geschlossen. Wir halten euch hier im Internet auf dem Laufenden! Erreichbar sind wir per Mail.

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BGE unbeirrt auf Kurs

„Ist gewährleistet, dass unsere Argumente Beachtung finden?“ fragt die BI die Bundesgesellschaft für Endlagerung in der Sache Endlagersuche. Diese hält trotz Cornona daran fest, im Herbst 2020 einen ersten Zwischenbericht vorzulegen, aus dem erste besonders geeignete Atommüll-Regionen hervorgehen. zur Presseerklärung

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Tanz den SuperGAU

Beim Frühstück saßen drei Kapitalisten und ein Staatspräsident, ein Atomspezialist, ein hoher Polizist und ein Typ vom Syndikat, der pennt. Da saßen sie, stritten um Grenzwerte, Baugenehmigungen, Knüppeleinsätze, tranken H-Milch, aßen Büchsenfleisch und Trockenobst, und der Staatspräsident beschwor sie immer wieder mit seinem maskenhaften Grinsen, sie säßen doch alle in einem Boot…

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Fuku-Mahnwache geht einfach weiter!

Montagabend (6. April) waren wieder 5 Mahnwächter*innen auf dem Marktplatz in Dannenberg – natürlich mit dem gebotenen Abstand. Von den wenigen Passanten gab es keine negativen Reaktionen, schildern die Teilnehmer*innen, die mit ihrem langen Atem auch ein Zeichen setzen gegen alle Versuche, politische Bekundungen in den Zeiten der Corona-Krise von der Straße zu verbannen.

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Die Auswirkungen der Pandemie auf die Atomkraft-Nutzung

Die Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche der Gesellschaft aus, auch auf die Atomkraft-Nutzung. Was, wenn die Belegschaft krank wird? Können AKW-Revisionen mit über tausend zusätzlichen Arbeitskräften zur Corona-Ausbreitung beitragen? Alle Neuigkeiten dazu im Atom-Corona-Ticker von .ausgestrahlt

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Corona: Bleiben Grundrechte auf der Strecke?

„Hier wurde jedes Gespür für das richtige politische Maß aufgegeben“, kritisiert die BI ein hartes Durchgreifen der Polizei gegen Aktivist*innen in Lüchow. Unterdessen stellt sich die Frage, wie man mit der Tatsache umgehen soll, dass die Behörden und Firmen, die mit der Endlagersuche betraut sind, uneingeschränkt arbeiten, Veranstaltungen und Proteste hingegen ausgesetzt sind. – zur…

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Das Nationale Begleitgremium (NBG) ist komplett

Nach Monaten der Ungewissheit ist nun das Personaltableau für das Nationale Begleitgremium (NBG) komplett. Bundestag und Bundesrat benannten am 12. März acht neue Mitglieder, „Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“, und bestätigten vier weitere Mitglieder, die ihre Arbeit nun fortsetzen könnten. Endlich könnte es spannend werden. Doch nun legt die Corona-Epidemie alles lahm, ob und wie die…

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BI-Mitgliederversammlung virtuell

Heute (am 22. März) wären wir zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung zusammengekommen. Martin Donat hätte in den Trebler Bauernstuben rund 80 Menschen begrüßt, die Versammlung hätte einen Versammlungsleiter bestimmt und Martin hätte den Rechenschaftsbericht vorgestellt. Aber wir bleiben natürlich zu Hause.

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Fragen zu Gorleben: BMU wiegelt ab

Eine wendländische Abordnung war kürzlich bei Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth in Berlin. Auf diverse, die Zukunft Gorlebens betreffende Fragen gab es keine zufriedenstellenden Antworten. zur Presseerklärung

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castor.de ist Vergangenheit

castor.de

Nach vielen Jahren mit unglaublich viel Engagement wurde ein einstmals zentrales Anti-Atom-Projekt des Wendlands eingestellt: Die Webseite castor.de ist nun archiviert und im Internet gelöscht.

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Weitere Absagen – Büro geschlossen

Liebe Freund*innen, zur Prävention gegen Corona-Infektionen haben wir ab sofort das BI-Büro in Lüchow geschlossen und weitere Termine abgesagt. Dazu gehört die polit-ökologische Filmreihe am 07. April sowie einige Tagungen, zu denen BI-Vertreter*innen eingeladen waren. – ein erster Eindruck im Newsletter Spezial

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Terminverschiebung Mitgliederversammlung

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, aufgrund der aktuellen Lage und der allgemeinen Erfordernis, die Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen, hat der BI-Vorstand am Donnerstag Abend (12.3.) beschlossen, unsere diesjährige Mitgliederversammlung, die am 22.3. stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

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Corona gegen Castor

Der Castortransport aus Sellafield mit Ziel Biblis wurde abgesagt. Der Einsatz sei wegen der aktuellen Ausbreitung des Virus „nicht zu verantworten“. Wir begrüßen diese Entscheidung. Die „Corona-Pause“ muss nun genutzt werden, um einen generellen Stopp der geplanten Atommülltransporte durchzusetzen. – zur Presseerklärung

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Juristische Einschätzung zur Endlagersuche

Ein Ausscheiden Gorlebens ist bereits bei der Benennung von Teilgebieten möglich und „sogar geboten, wenn Umstände bekannt sind, die die Eignung ausschließen“, meint der Hamburger Rechtsanwalt Nikolaus Piontek. zur Einschätzung

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Brennstoff-Exporte stoppen!

Nachdem das oberste Belgische Gericht die Laufzeitverlängerung der AKW Doel 1 und 2 wegen fehlender internationaler Umweltverträglichkeitsprüfungen gekippt hat, fordert ein breites Netzwerk von Anti-Atomkraft- und Umweltinitiativen, darunter die BI, Brennstoff-Exporte aus Gronau und Lingen nach Doel sofort zu stoppen! – zur Presseerklärung

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Das Verfahren läuft – aber läuft es auch gut?

Freitagabend im Wendland, Weltgebetstag und auch sonst ist viel los im Wendland. Und die BI bietet einen Vortrag zum Thema „Endlager für hochradioaktiven Müll gesucht. Das Verfahren läuft – aber läuft es auch gut?“ von Professor Sträter von der Uni Kassel an. Der Saal war voll!

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Endlagersuche: Kritische Begleitung gar nicht gewollt?

Das „Trauerspiel“ in einem „selbsthinterfragenden, partizipativen“ Verfahren, wie es im Standortauswahlgesetz (StandAG) hochtrabend heißt, lässt sich beispielhaft am Umgang mit dem Nationalen Begleitgremium (NBG) ablesen. Deren Arbeit wird nämlich „lahmgelegt“.- zur Presseerklärung

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Das Gorleben Kapitel

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) präsentiert ihr eigenes „Gorleben Kapitel“: Auf 20 Seiten wird wissenschaftsbasiert dargelegt, warum Gorleben im ersten Verfahrensschritt im Herbst 2020 aus dem Suchverfahren ausscheiden müsste. – zur Presseerklärung

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