Schwerpunkte
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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Bei ihrem öffentlichen Besuch im September 2014 im Lüchower Gildehaus, ließ die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen neuen Termin für die noch anstehenden Castor Transporte fallen. 2015, 2016, nun 2017? - Castor Chaos in der BRD - mehr

  Top aktuell

“Fluch der Meere: Plastik”

Zum Jahresabschluss der ökologischen Filmreihe zeigen die BI Umweltschutz und der Kulturverein Platenlaase den Film “Fluch der Meere: Plastik”. Gerade wird hierzulande über das Verbot von Plastiktüten diskutiert. Wer sehen will, welche Folgen der unbedenkliche Umgang mit Plastiktüten hat, sollte sich diesen Film ansehen. weiterlesen »


Die BI unterstützt die Lingen-Resolution

Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren!
AKW „Emsland“ und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im Emsland. Noch bis 2022 soll das AKW Lingen II („Emsland“) weiterlaufen, die benachbarte Brennelementefabrik von Areva sogar zeitlich unbefristet. Von Atomausstieg ist in Lingen keine Spur. Doch beide Atomanlagen sind inzwischen altersschwach, die Brennelementefabrik musste kürzlich wegen altersbedingter Materialermüdung sogar teilweise stillgelegt werden. Atomanlagen gefährden die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung unmittelbar – das gilt erst recht, wenn sie altersschwach sind!
In Lingen wird zudem ständig neuer Atommüll produziert – darunter hochradioaktive Brennelemente. Doch eine sichere Entsorgung steht in den Sternen. Zudem gefährden die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik die Menschen an den Transportwegen. weiterlesen »


“Profite ja – was schert uns der Dreck”

E.on geht voran…
BI fordert Streichung Gorlebens als mögliches Endlager
Das Atommülldilemma wird immer offensichtlicher, gleichzeitig will die Branche nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung für eine alternative Standortsuche nichts zahlen, sie hält an Gorleben fest. Allen voran Deutschlands größter Energiekonzern E.on. Nach Angaben eines E.on-Sprechers bereite man eine Klage gegen das Standortauswahlgesetz (StandAG) vor, damit die Branche für die Endlagersuche nicht zur Kasse gebeten werden kann. weiterlesen »


Immer mehr Atommüll

BI: Wie bei Hempels unterm Sofa

Nicht einmal drei Wochen ist es her, da legte das Bundesumweltministerium (BMUB) eine Abfallbilanz in Sachen Atommüll vor.
“Stückwerk” hatte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) das Papier kritisiert, denn hinter den nackten Zahlen lauerten Probleme: Zwischenlager drohen zu Dauerlagern zu werden, es fehle eine Problem orientierte Klassifizierung des Gefahrengutes und es fehlten Aussagen zur Konditionierung des Mülls.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung “bessert” die Bundesregierung jetzt nach. weiterlesen »


Atomkraftgegner verlangen Schadensersatz

Castor 2010 macht den Anfang (Update)

Dienstag, den 18.11., begann um 10 Uhr im Raum 138 des Landgerichts Lüneburg (Geschäftsnummer 2 O 258/13) eine Reihe von Schadensersatzprozessen gegen das Land Niedersachsen. Darauf verweist die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Den Beginn machte ein 38jähriger Mann, der die damals dem Land Niedersachsen unterstellte Bundespolizei für einen Zwischenfall haftbar macht. weiterlesen »


Neuer Fotoband: “Advent im Wendland” – Castorbilder 2011

In einem neuen Fotobuch der BI haben Ingrid und Werner Lowin mit mehr als 350 Fotos dem kreativen Widerstand erneut ein Gesicht gegeben. Sie erinnern darin an den angeblich letzten, aber auf jeden Fall zeitlich bisher längsten Castor-Transport nach Gorleben. weiterlesen »


Deutschland soll Ressourcen schonen – Fracking kontraproduktiv

Erdgassuche in einer 100% Regenerativ-Energieregion widersinnig
Bundesumweltminsterium und Umweltbundesamt (UBA) forderten diese Woche gemeinsam, dass Deutschland angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen seinen Verbrauch eindämmen sollten. In einer Presseerklärung betonte Bundesumweltministerin Hendricks, „mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen“, und UBA-Präsidentin Kratzberger ergänzte, ein modernes Industrieland sollte „alles daran setzen,unseren Rohstoffverbrauch absolut zu senken“. weiterlesen »


“Alles auf Kommission ?”

Infoabend am Mittwoch, 19. November in Platenlaase
In Berlin tagt seit dem Sommer von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt eine Kommission, die im Rahmen des Standortauswahlgesetzes von 2013 (StandAG) eingesetzt wurde und deren Name noch nicht einmal klar ist. Formal “Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe” wird sie in den Medien gemeinhin die “Endlagerkommission” genannt. Obwohl anfänglich Sitzungen in der Fläche geplant waren, hat sie bislang noch nicht einmal aus dem Elfenbeinturm in Berlin heraus gefunden und ist entlang einer Geschäftsordnungsdebatte bereits in Arbeitsgruppen zerfallen, bevor eine substanzielle Diskussion über Auftrag, Konzepte und Arbeitsweise überhaupt geführt wurde. weiterlesen »


Atomanlagen und Alterungsmanagement

BI fordert Überprüfung der Pilotkonditionierungsanlage Gorleben
Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) betrachtet das Alterungsmanagement als zentrale Herausforderung: Atomanlagen, die in die Jahre gekommen sind, müssten gesondert überprüft werden. Für den 3. Dezember hat das Umweltministerium (NMU) zu einer Sicherheitskonferenz unter dem Titel „Alterung und Ermüdungsverhalten sowie wiederkehrende Prüfungen von Komponenten der Atomkraftwerke in der Restlaufzeit“ eingeladen.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) begrüßt dieses Engagement und sieht großen Handlungsbedarf auch für die Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) in Gorleben: “Die PKA gehört auf den Prüfstand!” weiterlesen »


Rückbau des Jülicher Versuchsreaktors:

Ein Großexperiment beginnt – Der Ausgang ist offen
Am 11.11.2014 haben in Jülich die Arbeiten zur Verlagerung eines radioaktiv belasteten Reaktorbehälters begonnen. Es verweist auf die Schlamperei beim Betrieb der Anlage. Die Maßnahme ist notwendig und ein Teil des Atommülldilemmas, aber es geht nicht ohne Risiken. weiterlesen »


Zum Todestag von Sébastien Briat

Kundgebung und Einweihung einer Gedenktafel
Vor 10 Jahren, am 7. November, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat ums Leben. Er versuchte mit seinen Mitstreiter_innen der Gruppe Carpe Diem den Castor-Zug von La Hague nach Gorleben bei Avricourt in der Nähe von Nancy zu blockieren. Sébastien Briat wurde beim Passieren des schnell fahrenden Zuges einen Meter neben dem Gleis stehend vom Fahrtwind erfasst, auf die Schienen geschleudert und überfahren. Er starb noch am Unfallort. weiterlesen »


Hoffnung für Falea/Mali

Die Exploration für die Uranmine wurde in Falea/Mali abgebrochen. Das kanadische Unternehmen Rockgate Capital Corp verfolgt das Projekt nicht länger. Das teilt das Europäische BürgerInnenforum EBF – FCE in einem Rundbrief mit. Die Gesellschaft CAMEC, Beförderer des Bauxit Abbaus im Gebiet der Gemeinde FALEA, hat demnach alle seine Maschinen und Geräte abgezogen. weiterlesen »


Ökologische Filmreihe zeigt: “Metamorphosen”

“Auf einmal gab es eine so starke Explosion, dass die Erde unter den Füßen gebebt hat und die Erwachsenen, die ja schon einen Krieg miterlebt hatten, dachten, dass wieder einer ausgebrochen ist.”
So beschreibt Gulschara, eine Augenzeugin, eine der schlimmsten nuklearen Katastrophen der Menschheit. Im Südural befindet sich eine der am stärksten radioaktiv belasteten Regionen der Welt. Einer breiten Öffentlichkeit unbekannt, wurde die Gegend rund um die Atomanlage Majak durch mehrere Unfälle immer wieder verstrahlt. weiterlesen »


Kartoffeln statt Atommüll einlagern!

Sag´s durch die Kartoffel
Am 2. November drehte sich in Dannenberg alles um die Kartoffel. Sogar die Terminierung der Castortransporte musst, nachdem der “Kartoffelsonntag” und der Protest gegen Castortransporte einmal zusammen fielen, schließlich dem Kartoffelsonntag den Vortritt lassen.
In diesem Jahr gab es keine Demo, aber die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) baute in der Langenstraße neben dem “Roten Faden” ihren Info-Stand auf und verschenkte eine Kostprobe der nahrhaften Erdäpfel. weiterlesen »


Verbände kein Feigenblatt für Atommüll-Kommission

Gemeinsame Presseerklärung Greenpeace, .ausgestrahlt und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom 29. Oktober 2014

Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Einladung ab

Hamburg, 29. 10. 2014 – Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung derAtommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt. Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit undnach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können. weiterlesen »


Beinahe Freispruch

Gerichtliches Nachspiel wegen Castor-Transports nach Lubmin
Verfahren eingestellt
Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber unaufhörlich. So kam es zu der absurden Situation, dass sich eine Aktivistin aus dem Raum Uelzen am 28. Oktober vor dem Amtsgericht in Ludwigslust wegen angeblicher Nötigung verantworten musste, für ein Ereignis, das fast vier Jahre zurückliegt: Das Verfahren wurde gegen ein Bußgeld eingestellt.

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BMUB legt Verzeichnis radioaktiver Abfälle vor

BI Umweltschutz: Probleme werden ausgespart

Ein Jahr, nachdem die Bürgerinitiativen und Umweltverbände in ihrem “Sorgenbericht” (Fußnoten 1,2) eine umfassende Bestandsaufnahme des Atommülldesasters vorgelegt haben, zieht das Bundesumweltministerium nach: Heute (28.10.14) legte das BMUB ein Verzeichnis radioaktiver Abfälle vor, die als Grundlage für die weitere Atommülldebatte richtungsweisend sein sollen.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) bemängelt, dass diese Übersicht keinen Anreiz bietet, über die vielen ungelösten Probleme der Atommülllagerung zu debattieren. weiterlesen »


5 Jahre Sonntagsspaziergang Gorleben

Mit Ausdauer gegen Gorleben: 600 Kilometer legten die Menschen zurück, die in den vergangenen 5 Jahren jeden Sonntag aus Protest gegen das Festhalten an Gorleben als nukleares Endlager das Erkundungsbergwerk umwanderten. Auch an diesem Wochenende bewiesen die Unverdrossenen ihre Ausdauer: am Samstag um 22 Uhr gab es an allen sechs Toren des “Erkundungsbergwerks” Poetry-Slam. Und am Sonntag zogen rund 50 Menschen mit Anti-AKW-Fahnen zur gewohnten Zeit, pünktlich ab 13 Uhr um die Festungsmauern herum. weiterlesen »


Vattenfall und E.on auf Crashkurs

TTIP lässt grüßen!

BI fordert Konsequenzen für die Endlagerkommission
4 675 903 975,32 Euro fordert der schwedische Energiekonzern Vattenfall für die Stilllegung der beiden Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel. Mit davon profitiert die E.on, die an Krümmel 50 und an Brunsbüttel 33 Prozent Anteile hält. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (26.10.) könnten auf E.on 1,5 Milliarden Euro entfallen. Allein die Gerichts- und Anwaltskosten beliefen sich bisher schon auf 3,2 Millionen Euro. weiterlesen »


Tatort Philippsburg

“Tatort Philippsburg – Der Castor kommt! Wir sind schon da!”

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und der Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt statteten VertreterInnen der Organisationen dem Tatort Philippsburg einen Besuch ab. Philippsburg soll Zielort der fünf Castor-Behälter aus der
französischen Atomfabrik La Hague sein. Die grün/rote Landesregierung Baden-Württembergs hat sich bereits dafür ausgesprochen. weiterlesen »