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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Bei ihrem öffentlichen Besuch im September 2014 im Lüchower Gildehaus, ließ die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen neuen Termin für die noch anstehenden Castor Transporte fallen. 2015, 2016, nun 2017? - Castor Chaos in der BRD - mehr

  Top aktuell

Bundesrechnungshof warnt vor erheblichem Risiko

BI fordert rechtlichen Rahmen für Endlagerfinanzierung

Sogar der Bundesrechnungshof warnt jetzt vor erheblichen finanziellen Risiken bei der Atommüllentsorgung. Da nicht vor dem Jahr 2031 entschieden sein wird, an welchem Standort in Deutschland ein Endlager für hochradioaktive Abfälle errichtet wird, entstehe ein “erhebliches Kostenrisiko” für die Stromkonzerne, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der Prüfer für den Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestags, berichtet das Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ in seiner Februar-Ausgabe. weiterlesen »


Ab nach Gorleben?

Durcheinander in der Castor-Frage
BI fordert Hendricks  zum Handeln auf – schon wieder!

Die Tatsache, dass das atomare Zwischenlager in Brunsbüttel seine Betriebserlaubnis verloren hat, hat möglicher Weise Folgen auch für Gorleben.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte unmittelbar nach dem entsprechenden Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig die Frage aufgeworfen, wie nun die Politik mit der “Castor-Frage” umgehen will. Brunsbüttel wurde als eine der möglichen Lagerstätten gesehen, um einen Teil der 21 Castor-Behälter aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) Sellafield aufzunehmen. Hinzu kommen noch 5 Behälter aus der französischen WAA Cap de la Hague, um die in Süddeutschland heftig gestritten wird. Es handelt sich um verglaste hoch- und mittelaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente aus deutschen Reaktoren. weiterlesen »


Atommülldesaster

Torkelnde Torsos
Das Brennelement-Zwischenlager in Brunsbüttel hat keine Betriebserlaubnis mehr. Wie die Klägerin Anke Dreckmann uns gerade mitteilt, hat das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren heute das Urteil des Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig vom Sommer 2013 bestätigt.


“Das Urteil wird weitgehende Konsequenzen haben, denn die vom OVG Schleswig festgestellten Fehler bei den Sicherheitsnachweisen der Castor-Lager werden auch für andere atomare Zwischenlager relevant sein”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). Damit fällt einer der letzten “Bausteine” der verheerenden Atommüllpolitik im Lande und der politische Druck, die Atommüll-Produktion endgültig zu stoppen, erhöht sich, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. weiterlesen »


200ste Fukushima-Mahnwache in Dannenberg

Nach dem verheerenden Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 kamen bundesweit Atomkraftgegner_innen zu Mahnwachen zusammen. Eine dieser Mahnwachen findet immer noch statt: jeden Montag auf dem Marktplatz in Dannenberg. Es war regnerisch und stürmisch, aber mehr als 60 Menschen kamen zum 200sten Mal zusammen. Und es gab Post aus Japan. weiterlesen »


Natur- und Umweltschutz und Rechtsextremismus

Das hiesige “Bündnis gegen Rechts” lud für Freitag zu einer Informationsveranstaltung im Café Grenzbereiche in Platenlaase ein. Trotz des stürmischen Wetters war der Saal voll.

Rechtsextreme Positionen sind seit etwa 10 Jahren in die bürgerliche Mitte vorgedrungen. Die Soziologen Heitmeyer und Zick sprachen zum Beispiel von “roher Bürgerlichkeit”, die nicht davor zurückschreckt, gesellschaftliche Randgruppen zu diffamieren. weiterlesen »


Ökologische Filmreihe – Gas-Fieber

Die ökologische Filmreihe – ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturvereins Platenlaase und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) – startet im neuen Jahr mit dem Film Gasfieber. Der Film von Lech Kowalski über die Folgen Fracking und den Widerstand dagegen erhielt gleich drei Auszeichnungen beim Internationalen Dokumentarfilmfestival in Marseille 2013. weiterlesen »


Gezerre um Castoren geht in die nächste Runde

BI fordert Hendricks zum Handeln auf

Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) fordert Bayern auf, einen Teil der 26 Castor-Behälter aufzunehmen, die aus der französischen bzw. britischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague und Sellafield nach Deutschland verbracht werden sollen.

Der Termin für die Transporte wurde bereits von 2015 auf 2017 verlegt, erinnert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). “Merkwürdig, dass es bei der Terminverlegung keine Aufgeregtheit wie in der Vergangenheit gab, als die Transporte unter Verweis auf internationale Verträge nach Gorleben durchgeprügelt wurden.” weiterlesen »


Weiter geht´s

Gelungener Auftakt im Jahr 2015

Mehr als 100 Menschen, Sonnenschein und ein dreifaches Prosit auf das Widerstandsjahr 2015 – der Neujahrsempfang der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) war ein Magnet und die Aussichten auf das Widerstandsjahr umriss Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI, mit den Worten: “Wir blicken natürlich auf das, was in Berlin in der Endlagerkommission debattiert wird, vor allem auf die Arbeitsgruppe “Sicherheitskriterien” für die Endlagerung. Denn dort wird eine Vorentscheidung fallen, ob der marode Salzstock Gorleben als mögliches Atommüllendlager fortgeschleppt oder fallen gelassen wird.” weiterlesen »


Battle-Brief

Das 37ste Widerstandsjahr neigt sich dem Ende zu

Neujahrsempfang um 14 Uhr Salinas-Gelände

Immer noch sind Aufklärung, Protest und Gegenöffentlichkeit notwendig. Die Atomkraft-Betreiber wollen sich aus der Verantwortung stehlen. Die Kosten für die Lagerung des Atommülls wollen sie nicht tragen. Der Energieriese E.on macht es vor: Mit einem Umbau des Konzerns will er sich von der Sparte Gas, Kohle und Atom trennen und diesen Geschäftsbereich in eine Art Bad Bank überführen. Die Milliarden, die die “nukleare Entsorgung” kosten wird, sind damit wohl futsch… weiterlesen »


CDU für Salzlabor

BI: Fixierung auf Salz meint Gorleben

Die Bundes-CDU hat sich auf ihrem Parteitag vom niedersächsischen Landesverband den Antrag aufdrängen lassen, für die Endlagerforschung ein Salzlabor einzurichten. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) reagiert darauf mit dem Hinweis, dass damit Gorleben gemeint ist, auch wenn der Standort offensichtlich nicht explizit genannt wurde. Die Umweltinitiative sieht in der Landtagsabgeordneten Karin Bertholdes-Sandrock die treibende Kraft als “Wortführerin der bröckelnden Gorleben-Fan-Gemeinde”. weiterlesen »


Urencos Uranmüll aus Gronau in Russland

Russische Umweltschützerin stellt in Münster Strafanzeige

“Atommüllexport von Gronau nach Russland war illegal”

Am heutigen Dienstag (16.12.2014) hat eine russische Umweltschützerin aus Ekaterinburg über den Münsteraner Fachanwalt Wilhelm Achelpöhler bei der Münsteraner Staatsanwaltschaft die Wiederaufnahme der strafrechtlichen
Ermittlungen gegen den Gronauer Urananreicherer Urenco Deutschland GmbH beantragt. Dabei geht es um den illegalen Export von rund 27 000 Tonnen abgereichertem Uran, die seit Mitte der 1990er Jahre von Gronau aus als Atommüll nach Russland exportiert wurden. weiterlesen »


Zum Tode von Ernst Albrecht

Standortentscheidung Gorleben tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt

Ernst Albrecht ist tot. “Der CDU-Politiker hat sich ins kollektive Gedächtnis der Atomkraftgegner_innen tief eingebrannt”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI).
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke erinnert:
“Als niedersächsischer Ministerpräsident wählte Albrecht, zum Entsetzen seiner Hausgeologen, Gorleben als Standort für einen gigantischen Atomkomplex, das “Nukleare Entsorgungszentrum. Teil des Komplexes war ein nukleares Endlager im Salzstock Gorleben. Bei der Wahl Gorlebens setzte er sich über ein breit angelegtes Auswahlverfahren per “Handstreich” hinweg.

Tondokument Tagesschau vom 22.02.1979 weiterlesen »


Landesbergamt hat keine ausreichende Kenntnis über Bohrschlammgruben

AG Fracking der BI bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

Seit vielen Jahren ist buchstäblich „Gras über die Sache gewachsen“. Das giftige Erbe aus der Öl- und Gasbohrzeit Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre liegt unentdeckt und oft auch unbekannt auf unseren Feldern, Wiesen und möglicherweise sogar Naturschutzgebieten. Nicht nur wie in Tarmitz, wo durch Zufall die öligen Hinterlassenschaften von Bohrungen entdeckt und „saniert“ wurden, hatten jahrelang Wasserbüffel gegrast, ohne dass Pächter der verseuchten Flächen darüber informiert waren. Dort ist erst nach mehr als 40 Jahren der Boden durch die Ölfirma Exxon-Mobile ausgetauscht worden. Aber wo schlummern noch weitere Altlasten? Wo sind Bohrschlämme, Lagerstättenwasser und sonstige Rückstände noch im Landkreis unentdeckt? weiterlesen »


Zwischenlager und Endlager – immer neue Luftnummern

BI: Fehlendes Sicherheitskonzept
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks beschwichtigt die Gemüter: Bei der Endlagersuche würde der Zeitplan eingehalten. Ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle stünde 2050 zur Verfügung. Aus den Zwischenlagern würden keine Dauerlager, beteuerte die SPD-Politikerin.
Die Bürgerinitiativen aus Ahaus und Gorleben – die BI kein Atommüll in Ahaus und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) widersprichen, sie halten dieses Zahlenspielereien für Wunschdenken. In der Endlagerkommission gibt es auch Gegenstimmen, ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle stünde nicht vor 2065 zur Verfügung, heißt es von anderer Stelle. weiterlesen »


Milliardenschwere Atom-Beihilfen aus Brüssel

Der Protest regt sich
EWS startet Massenbeschwerde

Auf der Projektliste der EU-Mitgliedsstaaten, die gestern (9.12.) von den Finanzministern erstmals diskutiert wurde, stehen zahlreiche Atomenergie-Projekte. Groß-Britannien will für drei Atomkraftwerke Hinkley Point C, Wylfa und Moorside über 60 Milliarden Euro aus dem Investitionstopf. Polen will sich den Einstieg in die Atomenergie finanzieren lassen mit über zwölf Milliarden Euro. Auch Rumänien, Lettland, Ungarn, die Tschechische Republik und Rumänien haben Investitionen in Atomenergie angekündigt.

Gegen die Subventionierung dieser Risiko-Technologie regt sich Protest. weiterlesen »


WIDERSTAND BLEIBT!

Unter diesem trotzigen Titel wurde am Nikolaustag im Lüchower Wendland-Markt eine Ausstellung von Frank Hautog eröffnet.
Der Göttiener Designer hat – nach einer Idee und unter Mitarbeit der KLP-Gruppe Breese in der Marsch – einen Zeitstrahl von über 22 m Länge erstellt. “Erinnerungen für die Zukunft!” lautet der Untertitel.
Der Zeitstrahl beginnt 1973 mit der damaligen Planung eines Atomkraftwerks bei Langendorf. Die EJZ vom 5. Dezember 1973 schrieb : “Volkswirtschaftlicher Auftrieb: Zwei Kernkraftwerke für den Heidebezirk”. weiterlesen »


“Mit Gorleben noch lange nicht durch”

Gorleben-Gegner erwarten Klartext von Landesregierung
“Das Endlagerbergwerk Gorleben wird nicht zurück gebaut, es wird offen gehalten und bleibt ein Favorit für ein mögliches Atommüllendlager. Es ist nicht fair von Umweltminister Stefan Wenzel, in der Öffentlichkeit ein anderes Bild zu vermitteln”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). weiterlesen »


Endlagerkommission steht vor neuen Aufgaben

BI: Endlagerkommission muss auf die E.on – Pläne reagieren
Die Umweltminister von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, Robert Habeck und Franz Untersteller, machen Druck. Sie warnen vor einer Aufweichung des Zeitplans für den Bau eines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll. “Statt darüber zu lamentieren, was alles nicht geht und warum es länger dauert, sollten wir die Bedingungen dafür schaffen, dass wir im gesetzlichen Zeitplan bleiben”, sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) kontert: “Eile statt Sorgfalt bei der Endlagersuche bedeutet, dass Gorleben favorisiert wird.” Eine vergleichende Endlagersuche mit Tiefbohrungen und unterirdischer Erkundung lässt sich nicht ratzfatz machen, da liegt es nahe, dass man auf das ausgebaute Endlagerbergwerk schielt”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Viel drängender sei es, dass die Endlagerkommission des Bundestages sich mit dem Bad-Bank Plänen des Energieriesen E.on befasst und auf die Einrichtung eines öffentlich-rechtlichen Fonds für die Rückstellungsmilliarden pocht. weiterlesen »


Initiativen appellieren an Bundesregierung:

Fracking-Gesetze nicht zulassen
Gefährlich, überflüssig und nicht verantwortbar
Viel zu gefährlich und vollkommen überflüssig: So bezeichnen Deutschlands Fracking-Gegnerinnen und -Gegnerdie Förderung von unkonventionellen Öl- und Gasreserven aus dem Untergrundmittels Fracking. In einem heute an Bundestag, Bundeskabinett und die
Umweltministerinnen und -minister gesendeten Appell fordern sie, die geplanten Gesetzesänderungen nicht in Kraft zu setzen, da diese dem Fracking Tür und Tor öffnen würden. 90 Initiativen haben diesen Appell unterzeichnet, darunter auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. weiterlesen »


Rückstellungen für Atommüllentsorgung

“Konzerne schleichen sich vom Acker”

Nach Medienberichten will sich der Energiekonzern E.on angesichts der Energiewende von den Geschäftsbereichen Atom, Kohle und Gas trennen und sich auf die Erneuerbaren Energien und die Netze konzentrieren.

“Auf den ersten Blick ist das eine gute Nachricht, wenn das Umdenken auf dem Energiemarkt sogar bei E.on angekommen ist”, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). “Allerdings hat das auch negative Konsequenzen, wenn die Politik nicht endlich handelt. Denn nach Vattenfall schleicht sich nun auch E.on vom Acker, geht es um die Kosten, die für die nukleare Entsorgung anfallen”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. weiterlesen »