Schwerpunkte
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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Bei ihrem öffentlichen Besuch im September 2014 im Lüchower Gildehaus, ließ die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen neuen Termin für die noch anstehenden Castor Transporte fallen. 2015, 2016, nun 2017? - Castor Chaos in der BRD - mehr

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Gorleben Rundschau

Ausgabe September / Oktober 2014 - Immer deutlicher wird: Im Lande wird Atommüll gestapelt, hin und her verschoben und immer noch produziert. - mehr

  Top aktuell

Verbände kein Feigenblatt für Atommüll-Kommission

Gemeinsame Presseerklärung Greenpeace, .ausgestrahlt und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom 29. Oktober 2014

Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Einladung ab

Hamburg, 29. 10. 2014 – Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung derAtommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt. Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit undnach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können. weiterlesen »


Beinahe Freispruch

Gerichtliches Nachspiel wegen Castor-Transports nach Lubmin
Verfahren eingestellt
Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber unaufhörlich. So kam es zu der absurden Situation, dass sich eine Aktivistin aus dem Raum Uelzen am 28. Oktober vor dem Amtsgericht in Ludwigslust wegen angeblicher Nötigung verantworten musste, für ein Ereignis, das fast vier Jahre zurückliegt: Das Verfahren wurde gegen ein Bußgeld eingestellt.

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BMUB legt Verzeichnis radioaktiver Abfälle vor

BI Umweltschutz: Probleme werden ausgespart

Ein Jahr, nachdem die Bürgerinitiativen und Umweltverbände in ihrem “Sorgenbericht” (Fußnoten 1,2) eine umfassende Bestandsaufnahme des Atommülldesasters vorgelegt haben, zieht das Bundesumweltministerium nach: Heute (28.10.14) legte das BMUB ein Verzeichnis radioaktiver Abfälle vor, die als Grundlage für die weitere Atommülldebatte richtungsweisend sein sollen.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) bemängelt, dass diese Übersicht keinen Anreiz bietet, über die vielen ungelösten Probleme der Atommülllagerung zu debattieren. weiterlesen »


5 Jahre Sonntagsspaziergang Gorleben

Mit Ausdauer gegen Gorleben: 600 Kilometer legten die Menschen zurück, die in den vergangenen 5 Jahren jeden Sonntag aus Protest gegen das Festhalten an Gorleben als nukleares Endlager das Erkundungsbergwerk umwanderten. Auch an diesem Wochenende bewiesen die Unverdrossenen ihre Ausdauer: am Samstag um 22 Uhr gab es an allen sechs Toren des “Erkundungsbergwerks” Poetry-Slam. Und am Sonntag zogen rund 50 Menschen mit Anti-AKW-Fahnen zur gewohnten Zeit, pünktlich ab 13 Uhr um die Festungsmauern herum. weiterlesen »


Vattenfall und E.on auf Crashkurs

TTIP lässt grüßen!

BI fordert Konsequenzen für die Endlagerkommission
4 675 903 975,32 Euro fordert der schwedische Energiekonzern Vattenfall für die Stilllegung der beiden Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel. Mit davon profitiert die E.on, die an Krümmel 50 und an Brunsbüttel 33 Prozent Anteile hält. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (26.10.) könnten auf E.on 1,5 Milliarden Euro entfallen. Allein die Gerichts- und Anwaltskosten beliefen sich bisher schon auf 3,2 Millionen Euro. weiterlesen »


Tatort Philippsburg

“Tatort Philippsburg – Der Castor kommt! Wir sind schon da!”

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und der Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt statteten VertreterInnen der Organisationen dem Tatort Philippsburg einen Besuch ab. Philippsburg soll Zielort der fünf Castor-Behälter aus der
französischen Atomfabrik La Hague sein. Die grün/rote Landesregierung Baden-Württembergs hat sich bereits dafür ausgesprochen. weiterlesen »


Klageflut der Atomkonzerne

“Die Konzernvertreter müssen raus aus der Endlagerkommission”

Wie zu erwarten hat sich nun auch der Energiekonzern RWE der Klage von E.on gegen die Änderung des Atomgesetzes angeschlossen, die im vergangenen Jahr im Bundestag im Paket mit dem Standortauswahlgesetz beschlossen wurde.
Die Atomkonzern wollen erreichen, dass Castor-Behälter mit dem Nuklearabfall aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente aus La Hague und Sellafield entweder weiter in Gorleben einlagert werden oder dass die Kosten, die daraus erwachsen, dass kraftwerksnahe Standorte als Lager in Betracht gezogen werden, vom Staat getragen werden.
“Die Klageflut der Atomkonzerne gegen das Atomausstiegsgesetz und das Standortauswahlgesetz zeigt, dass sie nur ihr Profitinteresse im Blick haben”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). weiterlesen »


BI Aktion Hamburg: Bio-Kartoffeln statt Atommüll

Im Rahmen der Herbstkampagne, mit der Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände auf das Atommülldesaster aufmerksam machen wollen, werden Atomkraftgegner_innen aus dem Wendland in Hamburg Bio-Kartoffeln und Infos verteilen. weiterlesen »


Atommüll-Alarm im ganzen Land – Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg beteiligt sich an bundesweiter Herbstkampagne

Die BI Lüchow-Dannenberg nimmt nun die Atommüll- Ermittlungen vor Ort auf. In Zusammenarbeit mit befreundeten Initiativen werden wir in den kommenden Wochen verschiedene Orte aufsuchen, um gemeinsame Veranstaltungen zu realisieren. weiterlesen »


Fracking-Verbotsgesetz verabschieden

Bundestreffen der Anti-Fracking-Initiativen
Anti-Fracking-Initiativen aus ganz Deutschland haben auf ihrem Bundestreffen in Gemen am 4./5.10.2014 klare Forderungen an die Bundesregierung gestellt. Sie verlangen von ihr, ein Fracking-Gesetz in den Bundestag einzubringen, das ein ausnahmsloses bundesweites Verbot von Fracking vorsieht. weiterlesen »


Fasslager nässt

BI fordert Stilllegung der PKA Gorleben
Feuchte Stellen im Fasslager Gorleben und abgeplatzte Farbe an einigen Atommüllfässern machte Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel bei einem Besuch in Gorleben aus. Der Grünen-Politiker und die Betreiberfirma, die Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS), vereinbarten daraufhin einen Einlagerungsstopp. Er soll solange gelten, bis Prüfungen zur Ursache von Feuchtigkeit auf dem Hallenboden abgeschlossen seien, sagte Wenzel bei einem Besuch der Anlage.
Die Maßnahme sei unzureichend, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), die seit geraumer Zeit fordert, dass der Zustand der Fässer genauer untersucht wird. weiterlesen »


EU-Kommission nickt Atomsubventionen ab

Protest formiert sich
Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bereiten bundesweiten Klagefonds vor
Der Beschluss der EU-Kommission, dass der Bau des britischen Atomkraftwerkes Hinkley Point C subventioniert werden darf, hat in der deutschen Umwelt- und Anti-AKW-Bewegung für große Empörung gesorgt.
Die französische EDF hat eine Subventionierung zum Bau eines Atomkraftwerks am britischen Atomstandort Hinkley Point zur Bedingung gemacht. Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) schreibt: “Die genehmigten Beihilfen setzen neue Rekordmarken in der europäischen Subventionspolitik und zeigen deutlich, welche absurden Blüten die Unwirtschaftlichkeit der Atomenergie treibt.” weiterlesen »


BI-Konzerttip: Rainer von Vielen mit neuer Platte im Landkreis

Alles ist wunderbar. Juhu! Oder machen wir uns was vor? Ist es in Ordnung zufrieden zu sein, während es anderen schlecht geht? Können wir etwas verändern? Die Allgäuer Bastard-Pop-Band ‘Rainer von Vielen’ mit Rainer (Gesang, Programmiertes, Akkordeon), Mitsch Oko (Gitarre, Gesang), Dan le Tard (Bass, Gesang) und Sebastian Schwab (Schlagzeug) hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. weiterlesen »


Vor 30 Jahren:

Erster Atommüll in Gorleben

Am 8. und 9. Oktober 1984 wurden aus dem Atomkraftwerk Stade die ersten Atommüllfässer in das Zwischenlager Gorleben gebracht. “Mindestens 2000 Polizisten versetzten das Wendland in den Ausnahmezustand”, hieß es damals in einer Broschüre der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). weiterlesen »


“Meat the Truth”

Öko-Filmreihe am Dienstag
In diesem Dokumentarfilm stellt Marianne Thieme die Zusammenhänge von Massentierhaltung und Klimawandel in den Vordergrund. Vom Futtermittelanbau, Einsatz von Pestiziden, Energie- und Wasserverbrauch bis hin zur Abholzung der Regenwälder wird schnell klar, dass wir es hier mit dem Klimakiller Nummer eins zu tun haben. weiterlesen »


Skandalöse Prozesse gegen Atomkraft-Gegner_innen

Erst Gewalt, dann Repression
Während einer Blockade des AKW Neckarwestheim Ende April 2013 raste ein PKW durch mehrere Absperrungen bis in die Demonstration hinein. Der Fahrer, der ohne das Eingreifen der Protestierenden bei dieser massiven Gefährdung nicht nur einen von ihnen verletzt hätte, wird von Polizei und Justiz geschützt. Diese geht gegen die eigentlich Betroffenen: Mit Polizeigewalt vor Ort und lächerlichen Ermittlungen und Anklagen im Nachgang. So soll ein Aktivist am Montag, 06.10.2014 um 11:00 vor dem Amtsgericht Besigheim wegen einer »Beleidigung« verurteilt werden: »Laber doch ned so ne Scheiße, Mann«, soll er zu einem Polizisten gesagt haben. weiterlesen »


Atommüllkompromiss im Eimer

E.on klagt
E.on geht mit einer Klage gegen das Standortauswahlgesetz (StandAG) und die Änderung des Atomgesetzes vor, das in der Öffentlichkeit als großer Kompromiss gefeiert wurde. Gorleben wurde in dem Gesetz trotz der geologischen Mängel und der politischen Trickserei als potentieller Standort fortgeschrieben, wird derzeit aber nicht weiter ausgebaut.
Der Energieriese drängt nun darauf, dass weiter Castor-Behälter in Gorleben eingelagert werden. 26 Castoren aus der Wiederaufarbeitung in La Hague bzw. Sellafield mit verglasten mittel- und hochradioaktiven Abfällen stehen noch aus, doch die Länder konnten sich bisher nicht darauf verständigen, wo die Behälter – wenn nicht in Gorleben – zwischengelagert werden. weiterlesen »


Uranium – Past and Future Challenges – Herausforderungen für die Ewigkeit ?

Siebte internationale Konferenz zu Uranbergbau und Hydrogeologie vom 21. – 25. September an der Bergakademie in Freiberg Sachsen.
www.tu-freiberg.de/umh.vil-2014

Uranium – Past and Future Challenges – Herausforderungen für die Ewigkeit ? weiterlesen »


Spende vom KLP-Punkt Breese Marsch

Der Wunderpunkt “Leben hinterm Verladekran” konnte dem Widerstand 6.500 Euro Spenden überreichen. Das Dorf Breese in der Marsch veranstaltet alljährlich zur Kulturellen Landpartie einen fantastischen Ausstellungsort, mit Kunsthandwerk, Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten. Alle arbeiten dort ehrenamtlich und unterstützen Projekte gegen Atomkraft und regionale Initiativen.

KLP 2014-09-27 (Spendenübergabe) - 42


Ende der Kaffeefahrten nach Gorleben

Bergwerk Gorleben wird für Besucher_innen geschlossen
Bund und Land und hatten sich geeinigt, die Arbeiten im sogenannten Erkundungsbergwerk Gorleben Salzstock einzustellen. Am 30. September enden somit auch die Besuchsmöglichkeiten unter Tage, denn ab 1. Oktober wird das Bergwerk nur noch für eine spätere Nutzung offen gehalten.
Der Betriebsrat nennt das Ende der untertägigen Führungen “das Gegenteil von Transparenz”, für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) enden hingegen die “Kaffeefahrten nach Gorleben mit Erlebnispädagogik”, wie die BI das Einfahren in das Bergwerk bezeichnet. weiterlesen »