Schwerpunkte
Symbolbild Geld

Gorleben “nur” politisch verbrannt?

Akzeptanz erkauft, kein Klagerecht, fehlende Öffentlichkeitsbeteiligung. Und die "Gorleben-Gelder" sind ein ganz eigenes Kapitel. - mehr

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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Ab 2017 heißt es wieder “Castor-Alarm!” Vier Atommüllzüge sollen nach Philippsburg, Isar, Biblis und Brokdorf rollen - mehr

Pressemitteilungen

Mit Lachen durchs Universum

23.02.2017

Ein Beitrag von Oliver Vorwald

Democard eines Demonstranten mit der Aufschrift "Republik Freies Wendland. Rebellischer Halbstarker" © picture-alliance / dpa / ZB - Fotoreport Fotograf: Volker Heick

Für den Protest in Gorleben gab es eigene Ausweise wie den Wendenpass oder die Democard.

Grüne Kladde, darauf eine Sonne und die Worte “Republik Freies Wendland. Passport”. Neben Foto, Stempel, Unterschrift gehört zum sogenannten Wendenpass folgender Vermerk. “Gültig für das ganze Universum, solange sein Inhaber noch lachen kann.” Das fantasievolle Papier stammt aus den Anfängen der bürgerlichen Proteste gegen ein Atommüllendlager im Salzstock von Gorleben. 1977 hat alles begonnen. Nun, am 22. Februar, jährt sich zum 40. Mal der Tag der Standortbenennung. weiterlesen »

Gorleben – Der Fisch stinkt vom Kopf her

22.02.2017

40 Jahre verlorene Zeit
Die Gorleben-Story ist längst Geschichte und doch wieder nicht. Die Ausbauarbeiten im sogenannten “Erkundungsbergwerk” ruhen. Der “Offenhaltungsbetrieb” scheint zum Dauerzustand zu werden. Dieses Mal gründet sich der Ausbau- und Erkundungsstopp auf das “Standortauswahlgesetz”, das in von einer Super-Koalition – CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen – im Juli 2013 verabschiedet wurde. weiterlesen »

40 Jahre und kein bisschen leise…

20.02.2017

Podiumsdiskussion am Tag der Standortbenennung Gorlebens

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Für die Menschen im Wendland ist der 22. Februar 1977 „der Tag“, der Tag, der alles veränderte, der immense politische Verwerfungen – nicht nur im Wendland – zur Folge hatte. Ministerpräsident Ernst Albrecht hatte Gorleben als Standortort für das „Nukleare Entsorgungszentrum“ aus dem Hut gezaubert, erst kurz zuvor kam Gorleben ins Spiel, wie man inzwischen aus den Akten weiß. Ein gigantischer militär-industrieller Komplex auf rund 12 Quadratkilometern sollte entstehen, im Zentrum die Plutoniumfabrik. Im Neusprech: der „Entsorgungspark“ hätte im Kern eine „Wiederaufarbeitungsanlage“ mit einer Brennelementefabrik und oberirdischen Abfalllägern zur Folge gehabt. weiterlesen »

Ausstellung im Kreishaus Lüchow

19.02.2017

40 Jahre Gorleben – das Gorleben Archiv organisiert Ausstellung
Die Bürgerinitiative Südheide e.V., vormals „Bürgerinitiative Südheide für den Schutz vor Kernenergiegefahren“, wurde 1976 gegründet, da in Lutterloh, einem Ortsteil der Gemeinde Unterlüß, heute Gemeinde Südheide, Landkreis Celle, ein Atommüllendlager errichtet und eine Wiederaufbereitungsanlage (sogenanntes „Nukleares Entsorgungszentrum“) gebaut werden sollten. Probebohrungen fanden im Frühsommer 1976 statt. weiterlesen »

Gorleben-Widerstand: Das Mehrgenerationenprojekt

16.02.2017

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Das war der Knaller: Am Samstag, den 18. Februar rollten die Traktoren, mehr als 120 wie zu Castor-Zeiten. Mit einer Sternfahrt ging es nach Gorleben. 40 Jahre nach der Standortbenennung wurde dort demonstriert, wie ungezählte Male seit dem 22. Februar 1977. “Es musste so sein”, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, “denn wir müssen ab und zu auch belegen, dass der Widerstand gegen die Atomkraft und Gorleben nicht eingeschlafen ist.” Rund 400 Menschen lauschten den Redner_innen. Zu Wort kamen auf der Bühne Menschen verschiedenster Generationen, die alle durch die Gorleben-Geschichte geprägt wurden und sich politisch eingemischt haben. weiterlesen »

Aktions-Zugfahrt gegen Urantransporte

15.02.2017

Internationale Aktions-Zugfahrt gegen Urantransporte am 18. und 19. Februar 2017

Die Aktion richtet sich gegen “Yellow Cake”- Transporte über Kiel und Hamburg zur AREVA Uranfabrik-Narbonne (F) sowie gegen
Uranhexafluorid-Transporte von der französischen Konversionssanlage Pierrelatte (Rhône-Tal) zur einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW). weiterlesen »

Die Standortentscheidung vor 40 Jahren

14.02.2017

Treckerdemo, Podiumsdiskussion, Filmabend, Party, Eselswanderung, Gorleben-Gebet und Literatur: der Gorleben-Widerstand erinnert mit vielfältigen Veranstaltungen an die 40 Jahre Auseinandersetzung um die Nutzung der Atomenergie in Deutschland und den Plan, in Gorleben ein gigantisches „Nukleares Entsorgungszentrum“ zu errichten. weiterlesen »

Endlagersuche – Anhörung in Berlin

08.02.2017

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Die Endlagerdebatte nimmt Fahrt auf. Die entscheidende Frage ist, wie die anstehende Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) ausfallen wird. Für Samstag, den 11. Februar, ludt das nationale Begleitgremium (NBG) zu einer Anhörung in Berlin ein. Das nationale Begleitgremium soll unter dem Vorsitz der Professoren Klaus Töpfer und Miranda Schreurs als eine Art Scharnier zwischen der Öffentlichkeit und dem Gesetzgeber den Suchprozess in den nächsten Jahren moderieren. weiterlesen »

40 Jahre Gorleben… erste Informationen

02.02.2017

MOX-Transport

40 Jahre Protest und Widerstand – das ist schon längst ein Mehrgenerationenprojekt: Deshalb werden in Erinnerung an die Entscheidung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) vor 40 Jahren, in der Nähe des Elbdorfs Gorleben ein „Nukleares Entsorgungszentrum“ zu errichten, nicht nur die Trecker rollen. weiterlesen »

“Say no to Uranium Mining in Tanzania”

27.01.2017

Seit einigen Jahren unterstützen wir CESOPE, eine Organisation in Zentraltansania, die sich gegen einen dort geplanten Uranbergbau und für nachhaltige Überlebenslösungen mit den ortsansässigen Menschen einsetzt. weiterlesen »

Castortransporte – auf einmal keine Eile!

26.01.2017

Die Castor-Transporte mit mittel- bzw. hochradioaktivem Atommüll aus den französischen und englischen Wiederaufarbeitungsanlagen (WAA) werden nicht vor dem Jahr 2019 stattfinden. Die Lagerbetreiber hätten bislang noch keine Anträge beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit gestellt, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf das Bundesumweltministerium. Außerdem seien technische Probleme zur Beladung der Behälter nicht geklärt. weiterlesen »

BI startet neue Initiative zum Stromwechsel

23.01.2017

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) will mit einem neu aufgelegten Flyer neue Impulse zum Stromwechsel geben. „Atomausstieg zum Selbermachen“ heißt der bekannte Slogan. Die Energiewende komme von unten und jeder habe die Freiheit, aber auch die Verantwortung sich seinen Stromanbieter selber auszusuchen und den Strommix mitzubestimmen, unterstreicht die BI. weiterlesen »

Endlagersuche gerät ins Schlingern

22.01.2017

Die Suche nach einem Endlager für insbesondere hochradioaktive Abfälle kommt bereits vor der Novelle des Standortauswahlgesetzes (StandAG) ins Schlingern. Eigentlich sollen drei Möglichkeiten geprüft werden: Salzstöcke, Tonvorkommen und Granitgestein. Aus Bayern und Sachsen kommen jetzt harsche Töne: Nach einem Bericht der Tageszeitung „Welt“ bestehen beide Länder auf einer „behälterlosen Endlagerung“. Damit würde sich Granit als Endlagergestein erledigen – und damit auch ein Endlager in Bayern und Sachsen. Denn dort liegen nur größere Granitlagerstätten, keine geeigneten Ton- und Salzvorkommen. weiterlesen »

Belgische und deutsche AtomkraftgegnerInnen fordern: Exportstopp von Brennelementen und angereichertem Uran

18.01.2017

Nach einem Arbeitstreffen in Münster fordern belgische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände gemeinsam von der Bundesregierung einen sofortigen Stopp von Brennelementexporten aus dem emsländischen Lingen, u. a. für die belgischen Atomkraftwerke Doel 1, 2 und 3, sowie einen sofortigen Stopp des Exports von angereichertem Uran aus dem westfälischen Gronau an den belgischen AKW-Betreiber Electrabel. weiterlesen »

Gorleben soll leben!

17.01.2017

Die erste Gorleben-Rundschau des neuen Jahres widmet sich – wie sollte es anders sein – dem Thema „40 Jahre Gorleben“, denn am 22. Februar 1977 deutete der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) mit seinem Mittelfinger auf den Landkreis Lüchow-Dannenberg: dort sollte ein gigantisches „Nukleares Entsorgungszentrum“ errichtet werden. weiterlesen »

Endlagersuche: Beratungsmarathon

16.01.2017

Noch im Februar soll das Standortauswahlgesetz (StandAG) novelliert werden. Der Bundestag wird auf der Basis der Vorschläge, die die Endlagerkommission vorlegte, Änderungen beschließen. Unabhängig von dem grundsätzlichen Zweifel, dass es einen fairen, offenen und wissenschaftsbasierten Suchprozess mit Gorleben im Huckepack geben könne, moniert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), dass eine „Formulierungshilfe“ des Bundesumweltministeriums nunmehr alle Vorschläge platt machen würde, bei denen es um ein Mehr an Öffentlichkeitsbeteiligung ginge. weiterlesen »

UN beschließen zu Heiligabend Konferenz über Atomwaffenverbot

02.01.2017

Deutschland stimmt dagegen!

Zum Heiligabend (deutscher Zeit) hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschlossen, ab März kommenden Jahres offiziell über ein Atomwaffenverbot zu verhandeln. Damit setzt sie einen politischen Kontrapunkt zu den Ankündigungen Russlands und der USA in den vergangenen Tagen, nuklear aufzurüsten. weiterlesen »

Es geht weiter…

02.01.2017

Rund 80 Menschen kamen am Neujahrstag zum “traditionellen Neujahrsempfang” der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), viele umrundeten zuvor oder zwischendurch die Endlagerfestung und posierten gemeinsam mit Aktivist_innen aus dem französischen Endlagerprojekt Bûre vor den Toren des Schwarzbaus, um ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen.

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Öko-/Politfilmreihe: “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen”

01.01.2017

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent (“Inglourious Basterds”, “Beginners”) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift “Nature” eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. weiterlesen »

Ä Tännschen please!

23.12.2016

Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden ein schönes Fest und starten am 1. Januar ins Widerstandsjahr 2017. Dieses Mal im Anschluss an den Sonntagsspazierung um 14 Uhr bei den Atomanlagen in Gorleben. weiterlesen »

40 Jahre Gorleben

Fukushima 2017

Demo anlässlich des Fukushima-Jahrestages 2017

Neuer Flyer

Abschalten!

KLP 2017

Camp & Festival

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende