Schwerpunkte
Symbolbild Geld

Gorleben “nur” politisch verbrannt?

Akzeptanz erkauft, kein Klagerecht, fehlende Öffentlichkeitsbeteiligung. Und die "Gorleben-Gelder" sind ein ganz eigenes Kapitel. - mehr

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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Ab 2017 heißt es wieder “Castor-Alarm!” Vier Atommüllzüge sollen nach Philippsburg, Isar, Biblis und Brokdorf rollen - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

Pressemitteilungen

AG Fracking: “Abfackeln und Seeadler”

17.04.2017

Nach Informationen der AG Fracking der hiesigen BI bereitet Engie, ehemals GdF Suez, Wartungsarbeiten mit Abfackelarbeiten bis Ende April an einer ihrer alten Gasförderbohrungen knapp 200 Meter neben einem Naturschutzgebiet an der Landkreisgrenze bei Wustrow vor. weiterlesen »

Na denn frohe Ostern!

16.04.2017

haseRostige Fässer mit schwach- und mittelaktiven Abfällen, mit der Atommülllagerung ist bisher einiges schief gegangen, wie man unschwer auf dem Bild erkennen kann. Den Castor-Behältern hingegen sieht man nicht an, was in ihnen passiert, wenn sie 40 Jahre und länger herumstehen.

Ob die Deckel undicht werden, ob die Behälterintegrität leidet – fragen wir herum, so lautet die Antwort: “Mein Name ist Hase!” In dem Sinne: Weitermachen! News folgen…

Der BI-Hase, 0170 510 56 06

Belgische Atomkraftgegner fordern Brennelemente-Exportstopp: Brief an Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

11.04.2017

Belgische Atomkraftgegner der Initiative „11maart beweging“ fordern in einem Schreiben an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn die umgehende Rücknahme der Ausfuhrgenehmigungen für Brennelemente aus dem emsländischen Lingen für die belgischen Pannenreaktoren in Doel und Tihange. weiterlesen »

Zwischenlager angeblich ohne radioaktive Auswirkungen

08.04.2017

Wie jedes Jahr legt die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in ihrem Überwachungsbericht dar, dass das Zwischenlager in Gorleben „keine radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung“ habe. „Das ist eine „Beruhigungspille“, die sollte man nicht schlucken“, warnt hingegen die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI). weiterlesen »

Rostige Fässer auch unter staatlicher Aufsicht

02.04.2017

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Beim Umräumen und Abtransport von Atommüllfässern im Abfalllager Gorleben, das – noch – von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) betrieben wird, werden regelmäßig Atommüllfässer „entdeckt“, die Rostspuren aufweisen, sogar Blähfässer werden gefunden. Gerade erst hat sich die Zahl der betroffenen Atommüllfässer auf 20 erhöht. Aber auch in der Landessammelstelle des Landes Niedersachsens gibt es die gleichen Probleme und zugleich den Plan, diese Abfälle ins Abfalllager Gorleben zu verfrachten, moniert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). weiterlesen »

Wallraff und Fukushima

02.04.2017

Die Monate März und April stehen bei den Atomkraftgegner_innen für Fukushima und Tschernobyl. Was nicht passieren könnte, geschah doch: ein SuperGAU in einem Reaktor mit Kernschmelze und verheerenden Wirkungen für Mensch und Natur. Der japanische “Wallraff”, Tomohiko Suzuki, arbeitete mehrere Wochen lang undercover als „Wegwerfarbeiter“ in den Ruinen von Fukushima. weiterlesen »

Völlig neue Wege beim Rückbau in Gorleben

01.04.2017

Ganz neue Wege geht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Sachen Gorleben: für den Rückbau der Befestigungsanlagen, die das Bergwerk Gorleben immer noch umgeben, soll die Steinlaus (petrophaga lorioti) eingesetzt werden. In Kooperation mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und dem Naturschutzverband NABU werden die äußerst seltenen Exemplare des Nagetiers auf dem Gelände des Bergwerks ausgesetzt. weiterlesen »

Bikes versus Cars

29.03.2017

Am Dienstag (3. April)  im Kino Platenlaase zeigten wir: Bikes versus Cars. In der Doku steht das Auto als Sinnbild für die globale Krise des Klimas und der Ressourcenvergeudung. Das Fahrrad stellt eine wahre Alternative dar, aber jährlich investiert die Autoindustrie Millionen in Lobbyarbeit und Werbung, um ihr Geschäft zu schützen. weiterlesen »

Wohin mit dem Atommüll?

29.03.2017

Am  Freitag (31.3.) nahm des Standortauswahlgesetz im Bundesrat die letzte Hürde. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau schreibt Thorben Becker (BUND): Die Suche nach einem Endlager ist extrem schwierig. Für das kommende Suchverfahren fehlt weiterhin das Vertrauen. weiterlesen »

Im Namen des Volkes

28.03.2017

Sechs Jahre nach dem letzten Castor-Transport nach Gorleben ist die juristische Auseinandersetzung um den Harlinger Kessel immer noch voll im Gange. Hunderte Atomkraftgegner_innen waren nach einer Blockade der Castor-Gleise dort stundenlang in Gewahrsam genommen worden. Jetzt hat die dritte Kammer des Bundesverfassungsgerichts einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben. weiterlesen »

“World Class Uranium Project” in Salamanca / Spanien

28.03.2017

Die Firma Berkely Energia Limited, mit Sitz in Perth West – Australien, die sich selbst als clean Energy Company darstellt, ist seit Herbst 2016 dabei, im spanischen Salamanca eine Open Pit Uranmine zu eröffnen. Alle nationalen und europäischen Genehmigungen wurden erteilt. weiterlesen »

Endlagersuche: Protest ist vorprogammiert

22.03.2017

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De Bunnsdag will vundaag över Regeln afstimmen, na de se en neet Endlager för Atommüll söken wüllt. SPD, Union un de Grönen wüllt jo seggen to dat ne´e Gesett. 18 (achteihn) Johr wieder wüllt se en Steed utsöken, wo een radiokativen Müll so good as ewig lagern kann. Se wüllt sik in ganz Düütschland dorno ümkieken.

Heute am 23. März war die Demo in Berlin. Anlass war die Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes. Im Bundestag wurde gestritten. Die Linke Eva Bulling-Schröter gab die Rede unserer BI-Frau Elisabeth Reckers-Reckers wieder: “Es waren auch Leute von der BI Gorleben da. Eine Frau hat gesagt: Wenn jemand ein Auto mit Zündschlüssel stehen lässt und es geklaut wird, ist das Verleitung zum Diebstahl. Wenn Gorleben nicht ausgeklammert wird, ist das Verleitung zur Lagerung von Atommüll in einem nicht geeigneten Lager. weiterlesen »

40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz: Gute Zeiten – schlechte Zeiten

22.03.2017

40 Jahre Gorleben, das heißt auch 40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. – am 2. März wurde die BI in das Vereinsregister eingetragen. Ein Kreis von Atomkraftgegner_innen um Marianne Fritzen, die sich bereits gegen den Plan gewehrt hatten, bei Langendorf/Elbe ein Atomkraftwerk zu errichten, gehörte zu den Gründungsmitgliedern. weiterlesen »

Rückschlag für die Gorleben-Gegner

16.03.2017

Die Veränderungssperre in Gorleben war und bleibt rechtens. Das befand das Oberverwaltungsgericht Lüneburg heute (Aktenzeichen: 7 LC 80/15 Fried von Bernstorff./. BRD und 7 LC 81/15 Greenpeace./. BRD OVG Lüneburg). Denn an Gorleben als Endlagerstandort werde festgehalten, so entschied heute das OVG Lüneburg. weiterlesen »

“Pegasus in Gorleben” – Zweite Veranstaltung zu 40 Jahren Gorlebenwiderstand

15.03.2017

Über 110 Menschen kamen zur Lesung zum Künsterhof Schreyahn, viele mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Deshalb gab es am Sonntag (19. März) eine zweite Lesung: wieder kamen über 70 Zuhörer_innen. Und mit Beifall wurde nicht gespart! weiterlesen »

Infoveranstaltung in Lüchow: Indianischer Widerstand in Standing Rock

14.03.2017

Seit April 2016 protestieren tausende nordamerikanische Indianer gegen den Bau der Dakota Access Erdölpipeline durch ihre Gebiete, die 75000m³ Rohöl täglich über 1880 km transportieren soll. weiterlesen »

Renegade Voralarm ohne Gorleben

14.03.2017

Laut Medienberichten wurden letzten Freitag Atomkraftwerke in Deutschland teilevakuiert. In Norddeutschland waren die Atomkraftwerke Grohnde, Lingen und Unterweser in Niedersachsen sowie Brunsbüttel und Brokdorf in Schleswig-Holstein davon berührt. Der Grund: Zu einer Maschine vom Typ Boeing 787 auf ihrem Flug über Ungarn, Deutschland und Belgien nach London war der Funkkontakt abgebrochen. weiterlesen »

Australia To Good To Waste

13.03.2017

“Australia To Good To Waste”: So der Titel einer Kampagne gegen ein Atommülllager für nationalen schwach und mittelradioaktiven Müll in den sogenannten Flinders – Ranges in Südaustralien. Geologisch eines der ältesten Gebiete der Welt, und doch immer wieder von kleineren Erdbeben und massive Überschwemmungen betroffen. weiterlesen »

Große Demonstration – große Veränderungen

12.03.2017

40 Jahre Protest gegen die Atomkraft – Anstoß zur Energiewende

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Heute vor 40 Jahren demonstrierten 16.000 Menschen auf der Waldbrandfläche zwischen Gorleben und Trebel gegen die Pläne der niedersächsischen Landesregierung, im Elbdorf ein„Nukleares Entsorgungszentrum“ zu errichten. Diese Entscheidung hat nicht nur das Wendland politisch völlig umgekrempelt. weiterlesen »

Demo am 11. März: “6 Jahre Fukushima – 40 Jahre Gorleben: Lügen, pfuschen und vertuschen!”

11.03.2017

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Die Dannenberger Mahnwache zu Fukushima verlegte  den Ort des Gedenkens an die Opfer des Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima vom 11. März 2011: Es wurde in Gorleben demonstriert. weiterlesen »

25.05. – 05.06.2017

NDR zu 40 Jahre

Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:

Neuer Flyer

Abschalten!

Camp & Festival

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende