Schwerpunkte
Symbolbild Geld

Gorleben “nur” politisch verbrannt?

Akzeptanz erkauft, kein Klagerecht, fehlende Öffentlichkeitsbeteiligung. Und die "Gorleben-Gelder" sind ein ganz eigenes Kapitel. - mehr

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Veränderungssperre?!

Die Gorleben-Veränderungssperre soll verlängert werden - damit hält das Umweltministerium weiter an dem einzigen Endlagerstandort für hochaktiven Atommüll bundesweit fest. - mehr

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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Ab 2017 heißt es wieder “Castor-Alarm!” Vier Atommüllzüge sollen nach Philippsburg, Isar, Biblis und Brokdorf rollen - mehr

Pressemitteilungen

Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart

28.04.2016

70 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände beteiligen sich nicht an Konsultation der Atommüll-Kommission am Wochenende.

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Die Atommüll-Kommission des Bundestages will in den kommenden Tagen bei einer sogenannten „Konsultation Endlagerbericht im Entwurf“ Teile ihres Berichtes zur öffentlichen Diskussion stellen. Doch 70 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik erklären im Vorfeld, dass sie sich an dieser Veranstaltung nicht beteiligen werden. weiterlesen »

Gefeilsche um die Kosten der nuklearen Entsorgung

27.04.2016

Stresstest für die Bundesregierung
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) fordert Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) auf, die Atomkonzerne nicht von ihrer Verantwortung aus der Atommüllentsorgung zu entlassen. Dessen Finanzkommission folgt offensichtlich weitgehend den Vorschlägen der Konzerne, lediglich die Kosten für den Rückbau der Atomanlagen zu schultern, die Kosten für die Zwischen- und Endlagerung des Nuklearmülls sollen demnach vom Staat übernommen werden.

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Atomkraftgegner Udo Lindenberg wird Ehrenbürger in Gronau (Westfalen)

22.04.2016

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) freut sich, dass der Rat der Stadt Gronau (Westfalen) 30 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl mit Udo Lindenberg einen ausgewiesenen Atomkraftgegner zum Ehrenbürger der Stadt Gronau erklärt hat. Der Rat der Stadt Gronau wählte den bekannten Rockmusiker und gebürtigen Gronau in einer nichtöffentlichen Sitzung des Rates am Mittwoch (20. April 2016) einstimmig zum Ehrenbürger.DSCF0050 weiterlesen »

Atomkraft – nein danke!

21.04.2016

Gorleben Rundschau Medienpartner bei “Lesen ohne Atom”  in Hamburg
Am 11. März jährte sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum 5. Mal, und nun folgt am 26. April der 30. Jahrestag der Havarie von Tschernobyl – Wochen, in denen auf zahlreichen Veranstaltungen und Kundgebungen der Opfer der Atomkatastrophen gedacht wird und die Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg laut wird. weiterlesen »

Heftiger Streit um Gorleben in der Endlagerkommission

19.04.2016

CDU verhindert die Debatte um ein Positionspapier

Ein Positionspapier der Endlagerkommission zu Gorleben hat innerhalb des Gremiums zu einem heftigen Krach geführt: Es wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Vor allem die Unionsvertreter in der Kommission reagierten elektrisiert, weil die Drucksache in die Empfehlung mündete, Gorleben als Standort aufzugeben. Von der Standortwahl Gorlebens bis zur Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) habe es in der Fachwelt unversöhnliche, unüberbrückbare Lager gegeben, ob der Salzstock als Endlager geeignet sei. weiterlesen »

Gorleben vor dem Aus? Die Endlagerkommission packt ein heißes Eisen an

18.04.2016

Die Endlagerkommission will sich offenbar nicht vor dem heißen Eisen “Gorleben” drücken. Das Standortauswahlgesetz (StandAG) , das durch die Kommission evaluiert werden soll, enthält auch den Auftrag, die Kommission solle Stellung nehmen “zu bisher getroffenen Entscheidungen und Festlegungen in der Endlagerfrage” (StandAG 3, Nr.4). Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) hatte wiederholt darauf gedrängt, der entsprechende Entwurf einer Stellungnahme liegt der BI jetzt vor. weiterlesen »

Umgebungsüberwachung in Gorleben: GNS versteckt sich hinter radioaktivem Split

17.04.2016

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) hat unlängst ihren Jahresbericht veröffentlicht und behauptet, dass von den atomaren Zwischenlagern in Gorleben keine Gefahr ausgeht. weiterlesen »

Japanisches Filmteam in Wendland

17.04.2016

Gestern waren wir mit der Filmemacherin Masako Sakata und ihrem Team aus Prof. Hiroomi Fukuzawa und Yu Kajikawa unterwegs im Wendland. Nach einem tollen Frühstück bei Martin und Greet haben wir die Kommune in Krummasel besucht. Der Rabattz Mitglieder-Biohofladen, die Töpferei von Meike, die Holzvergaserheizung, der Saal, der Wald mit Quellbach, Ollis Enquete-Aktion in Süschendorf waren Thema. weiterlesen »

Rostfässer: BI fordert Ursachenklärung

15.04.2016

Die Gorlebener Rostfässer sind inzwischen auch Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage. Zwei Rostfässer einer Charge von 70 Gebinden, die zur Konditionierung nach Duisburg bereitgestellt wurden, hatten die Diskussion um den Zustand im Fasslager Gorleben neu entfacht. Inzwischen erhöhte sich die Zahl der Rostfässer auf 8.

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Demonstration für gerechten Welthandel am 23. April 2016

15.04.2016

DGB Kreisverband und Bürgerinitiative Umweltschutz mobilisieren gegen TTIP nach Hannover

Es gerade einmal ein halbes Jahr her, dass ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Gewerkschaften, Globalisierungskritikern, Sozial- und Umweltverbänden zu einer Großdemonstration gegen die geplanten Freihandelsabkommen nach Berlin mobilisierten. Damals nahmen – entgegen aller Erwartungen – über 250.000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet an den Protesten teil. weiterlesen »

“Lügen muss man Beine machen” – Zum Tode von Marianne Fritzen

11.04.2016

Der wichtigste Platz für Marianne Fritzen war in den letzten Jahren das Gorlebener Gebet. Am Sonntag kamen dann auch viele im Anschluss an das Gorlebener Gebet, das im Wald in Sichtweite des Stacheldraht bewehrten Zauns und der unsäglichen Mauer rund um das “Erkundungsbergwerk Gorleben” jeden Sonntag seit über 25 Jahren stattfindet, in den Trebler Bauernstuben zusammen zu einem Trauercafé. Das Gorleben Archiv e.V. und die Bürgerinitiative Umweltschutz hatten dazu eingeladen. weiterlesen »

Finanzierung der nuklearen Entsorgung: Atomkonzerne immer dreister

10.04.2016

Jahrzehntelang haben sie an der Atomkraft verdient, jetzt drohen E.on, RWE, EnBW und Vattenfall damit, die Zahlungen für den Ausbau des umstrittenen Endlagers Schacht Konrad und für die Offenhaltung Gorlebens einzustellen und vor Gericht zu ziehen, wenn sie für die Endlagerung von Atommüll zur Kasse gebeten werden sollen, sollten über Gorleben hinaus andere Standorte in Betrachtung gezogen werden. weiterlesen »

Fachtagung in Berlin: „Den Atomausstieg vollenden“ – BI kritisiert den unvollständigen Atomausstieg

06.04.2016

Anlässlich des 30. Jahrestages des Super-GAU in Tschernobyl veranstaltet das Bundesumweltministerium in Berlin eine Fachtagung mit dem Titel „Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl“. So treffend dieser Titel auf den ersten Blick auch ist, so dürftig ist der Inhalt der Veranstaltung. Und ein “Jubiläum”, wie es in der Ankündigung heißt, ist dieser Jahrestag erst recht nicht. weiterlesen »

Wächterrolle oder Beschwerdestelle? Parteienvorstoß in Sachen Endlagersuche

05.04.2016

Was passiert, wenn die Endlagerkommission ihre Empfehlungen dem Bundestag vorgelegt hat und allein wieder die politischen Parteien am Drücker sind? Diese Frage hatte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) bereits auf ihrer Fachtagung zur Endlagersuche Ende Januar aufgeworfen. Inzwischen hat die Politik reagiert: Die vier zuständigen Berichterstatter_innen Steffen Kanitz (CDU), Matthias Miersch (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne) und Hubertus Zdebel (Linke) setzen sich für ein gesellschaftliches Begleitgremium ein, damit zwischen Abgabe der Kommissions-Empfehlungen bis zur möglichen Auswahl obertägig zu erkundender Regionen kein “schwarzes Loch” entsteht. weiterlesen »

Rostf(r)ässer: BI fordert Transportstopp für das gesamte Atommülllager in Gorleben

04.04.2016

Als Konsequenz aus dem Fund rostiger Atommüllfässer fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) einen vollständigen Stopp aller Atommülltransporte in das Atommülllager in Gorleben. Bisher gibt es nur den Stopp der Castortransporte, doch nach dem Fund eines angerosteten Fasses müsse die Anlieferung weiterer Atommüllbehälter gestoppt werden. weiterlesen »

Endlagersuche mit weißen Seiten

03.04.2016

Die Endlagerkommission hat ihren Berichtentwurf vorgelegt, der von der interessierten Öffentlichkeit bis Ende April kommentiert werden kann. Im Sommer sollen die Empfehlungen dem Bundestag vorgelegt werden. weiterlesen »

Wie bei Hempels unterm Sofa?

01.04.2016

Beim Umräumen wurde im Fasslager Gorleben ein Atommüllfass mit Roststellen entdeckt. Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) beschwichtigt: Laut GNS-Sprecher Jürgen Auer habe der Rostschaden die Integrität des Fasses jedoch nicht beeinträchtigt. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) war es hingegen nur eine Frage der Zeit, dass in Gorleben wieder rostige Fässer entdeckt werden. weiterlesen »

Warnung vor Uran-Hinterlassenschaften – „Legacy Warnings“

30.03.2016

Gut 50 Menschen waren der Einladung der Bürgerinitiative Umweltschutz gefolgt und sahen sich im Café Grenzbereiche den neu erschienenen Film „Legacy Warnings“ an. Ein Protagonist der afrikanischen Anti-Atom-Bewegung, Golden Misabiko war zur Filmvorführung und anschließenden Diskussion ins Wendland gekommen und freute sich über den Kontakt und Austausch mit hiesigen Aktiven und Interessierten. weiterlesen »

Ostermarsch Gronau: „Leave uranium in the ground“

27.03.2016

Rund 200 Menschen starteten am Karfreitag trotz ungemütlichem Regenwetter an der Gronauer Urananreicherungsanlage die diesjährigen Ostermärsche. Mit Friedens- und Anti-Atomkraft-Fahnen versammelten sie sich vor dem Haupttor und zogen dann zur Marienkapelle an der Rückseite der Anlage, wo der noch ungenutzte Neubau eines 60.000 Tonnen Uranmülllagers zu sehen ist. weiterlesen »

Neuer Ehrenbürger der Republik Freies Wendland

23.03.2016

Nun ist der Gast des Literaturfestivals “Lesen ohne Atomstrom” auch Ehrenbürger – allerdings nicht von Hamburg: Auf der MS Hanseat wurde Naoto Kan, Ex-Premierminister von Japan und nach der Katastrophe von Fukushima ausgewiesener Atomkraft-Kritiker am 23. März zum Ehrenbürger der ‘Republik Freies Wendland’ ernannt. BI-Vorsitzender Martin Donat übergab den historischen Wendenpass.

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KLP 2016

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Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.