Schwerpunkte
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Standortauswahlgesetz + Endlagerkommission

Das Gesetz ist kein Neustart. Es ist ein Parteienkompromiss. Völlig sachfremd wird Gorleben als möglicher Standort für ein solches Tiefenlager fortgeschrieben... - mehr

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Kleine Erfolge – große Aufgaben

Gorleben wird dicht gemacht! Schön wär´s. Aber was Zeitungen titeln, führt Leser_innen hinter´s Licht. - mehr

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Castor Chaos – 2017?

Bei ihrem öffentlichen Besuch im September 2014 im Lüchower Gildehaus, ließ die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen neuen Termin für die noch anstehenden Castor Transporte fallen. 2015, 2016, nun 2017? - Castor Chaos in der BRD - mehr

  Top aktuell

CDU für Salzlabor

BI: Fixierung auf Salz meint Gorleben

Die Bundes-CDU hat sich auf ihrem Parteitag vom niedersächsischen Landesverband den Antrag aufdrängen lassen, für die Endlagerforschung ein Salzlabor einzurichten. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) reagiert darauf mit dem Hinweis, dass damit Gorleben gemeint ist, auch wenn der Standort offensichtlich nicht explizit genannt wurde. Die Umweltinitiative sieht in der Landtagsabgeordneten Karin Bertholdes-Sandrock die treibende Kraft als “Wortführerin der bröckelnden Gorleben-Fan-Gemeinde”. weiterlesen »


Urencos Uranmüll aus Gronau in Russland

Russische Umweltschützerin stellt in Münster Strafanzeige

“Atommüllexport von Gronau nach Russland war illegal”

Am heutigen Dienstag (16.12.2014) hat eine russische Umweltschützerin aus Ekaterinburg über den Münsteraner Fachanwalt Wilhelm Achelpöhler bei der Münsteraner Staatsanwaltschaft die Wiederaufnahme der strafrechtlichen
Ermittlungen gegen den Gronauer Urananreicherer Urenco Deutschland GmbH beantragt. Dabei geht es um den illegalen Export von rund 27 000 Tonnen abgereichertem Uran, die seit Mitte der 1990er Jahre von Gronau aus als Atommüll nach Russland exportiert wurden. weiterlesen »


Zum Tode von Ernst Albrecht

Standortentscheidung Gorleben tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt

Ernst Albrecht ist tot. “Der CDU-Politiker hat sich ins kollektive Gedächtnis der Atomkraftgegner_innen tief eingebrannt”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI).
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke erinnert:
“Als niedersächsischer Ministerpräsident wählte Albrecht, zum Entsetzen seiner Hausgeologen, Gorleben als Standort für einen gigantischen Atomkomplex, das “Nukleare Entsorgungszentrum. Teil des Komplexes war ein nukleares Endlager im Salzstock Gorleben. Bei der Wahl Gorlebens setzte er sich über ein breit angelegtes Auswahlverfahren per “Handstreich” hinweg.

Tondokument Tagesschau vom 22.02.1979 weiterlesen »


Landesbergamt hat keine ausreichende Kenntnis über Bohrschlammgruben

AG Fracking der BI bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

Seit vielen Jahren ist buchstäblich „Gras über die Sache gewachsen“. Das giftige Erbe aus der Öl- und Gasbohrzeit Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre liegt unentdeckt und oft auch unbekannt auf unseren Feldern, Wiesen und möglicherweise sogar Naturschutzgebieten. Nicht nur wie in Tarmitz, wo durch Zufall die öligen Hinterlassenschaften von Bohrungen entdeckt und „saniert“ wurden, hatten jahrelang Wasserbüffel gegrast, ohne dass Pächter der verseuchten Flächen darüber informiert waren. Dort ist erst nach mehr als 40 Jahren der Boden durch die Ölfirma Exxon-Mobile ausgetauscht worden. Aber wo schlummern noch weitere Altlasten? Wo sind Bohrschlämme, Lagerstättenwasser und sonstige Rückstände noch im Landkreis unentdeckt? weiterlesen »


Zwischenlager und Endlager – immer neue Luftnummern

BI: Fehlendes Sicherheitskonzept
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks beschwichtigt die Gemüter: Bei der Endlagersuche würde der Zeitplan eingehalten. Ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle stünde 2050 zur Verfügung. Aus den Zwischenlagern würden keine Dauerlager, beteuerte die SPD-Politikerin.
Die Bürgerinitiativen aus Ahaus und Gorleben – die BI kein Atommüll in Ahaus und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) widersprichen, sie halten dieses Zahlenspielereien für Wunschdenken. In der Endlagerkommission gibt es auch Gegenstimmen, ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle stünde nicht vor 2065 zur Verfügung, heißt es von anderer Stelle. weiterlesen »


Milliardenschwere Atom-Beihilfen aus Brüssel

Der Protest regt sich
EWS startet Massenbeschwerde

Auf der Projektliste der EU-Mitgliedsstaaten, die gestern (9.12.) von den Finanzministern erstmals diskutiert wurde, stehen zahlreiche Atomenergie-Projekte. Groß-Britannien will für drei Atomkraftwerke Hinkley Point C, Wylfa und Moorside über 60 Milliarden Euro aus dem Investitionstopf. Polen will sich den Einstieg in die Atomenergie finanzieren lassen mit über zwölf Milliarden Euro. Auch Rumänien, Lettland, Ungarn, die Tschechische Republik und Rumänien haben Investitionen in Atomenergie angekündigt.

Gegen die Subventionierung dieser Risiko-Technologie regt sich Protest. weiterlesen »


WIDERSTAND BLEIBT!

Unter diesem trotzigen Titel wurde am Nikolaustag im Lüchower Wendland-Markt eine Ausstellung von Frank Hautog eröffnet.
Der Göttiener Designer hat – nach einer Idee und unter Mitarbeit der KLP-Gruppe Breese in der Marsch – einen Zeitstrahl von über 22 m Länge erstellt. “Erinnerungen für die Zukunft!” lautet der Untertitel.
Der Zeitstrahl beginnt 1973 mit der damaligen Planung eines Atomkraftwerks bei Langendorf. Die EJZ vom 5. Dezember 1973 schrieb : “Volkswirtschaftlicher Auftrieb: Zwei Kernkraftwerke für den Heidebezirk”. weiterlesen »


“Mit Gorleben noch lange nicht durch”

Gorleben-Gegner erwarten Klartext von Landesregierung
“Das Endlagerbergwerk Gorleben wird nicht zurück gebaut, es wird offen gehalten und bleibt ein Favorit für ein mögliches Atommüllendlager. Es ist nicht fair von Umweltminister Stefan Wenzel, in der Öffentlichkeit ein anderes Bild zu vermitteln”, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). weiterlesen »


Endlagerkommission steht vor neuen Aufgaben

BI: Endlagerkommission muss auf die E.on – Pläne reagieren
Die Umweltminister von Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, Robert Habeck und Franz Untersteller, machen Druck. Sie warnen vor einer Aufweichung des Zeitplans für den Bau eines Endlagers für hochradioaktiven Atommüll. “Statt darüber zu lamentieren, was alles nicht geht und warum es länger dauert, sollten wir die Bedingungen dafür schaffen, dass wir im gesetzlichen Zeitplan bleiben”, sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) kontert: “Eile statt Sorgfalt bei der Endlagersuche bedeutet, dass Gorleben favorisiert wird.” Eine vergleichende Endlagersuche mit Tiefbohrungen und unterirdischer Erkundung lässt sich nicht ratzfatz machen, da liegt es nahe, dass man auf das ausgebaute Endlagerbergwerk schielt”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Viel drängender sei es, dass die Endlagerkommission des Bundestages sich mit dem Bad-Bank Plänen des Energieriesen E.on befasst und auf die Einrichtung eines öffentlich-rechtlichen Fonds für die Rückstellungsmilliarden pocht. weiterlesen »


Initiativen appellieren an Bundesregierung:

Fracking-Gesetze nicht zulassen
Gefährlich, überflüssig und nicht verantwortbar
Viel zu gefährlich und vollkommen überflüssig: So bezeichnen Deutschlands Fracking-Gegnerinnen und -Gegnerdie Förderung von unkonventionellen Öl- und Gasreserven aus dem Untergrundmittels Fracking. In einem heute an Bundestag, Bundeskabinett und die
Umweltministerinnen und -minister gesendeten Appell fordern sie, die geplanten Gesetzesänderungen nicht in Kraft zu setzen, da diese dem Fracking Tür und Tor öffnen würden. 90 Initiativen haben diesen Appell unterzeichnet, darunter auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. weiterlesen »


Rückstellungen für Atommüllentsorgung

“Konzerne schleichen sich vom Acker”

Nach Medienberichten will sich der Energiekonzern E.on angesichts der Energiewende von den Geschäftsbereichen Atom, Kohle und Gas trennen und sich auf die Erneuerbaren Energien und die Netze konzentrieren.

“Auf den ersten Blick ist das eine gute Nachricht, wenn das Umdenken auf dem Energiemarkt sogar bei E.on angekommen ist”, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). “Allerdings hat das auch negative Konsequenzen, wenn die Politik nicht endlich handelt. Denn nach Vattenfall schleicht sich nun auch E.on vom Acker, geht es um die Kosten, die für die nukleare Entsorgung anfallen”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. weiterlesen »


“Urantransporte sofort stoppen –

Uranabbau, Urananreicherung und Brennelementefertigung beenden”

Abschlusserklärung des
Internationalen Urantransportetreffens Münster
Münster, 30. November 2014

Atomkraftgegner_innen aus Russland, Frankreich und den Niederlanden sowie Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, NRW und Rheinland-Pfalz forderten an diesem Wochenende in Münster auf einem internationalen Urantransportetreffen ein Ende der zahllosen Urantransporte, die nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit den Betrieb der Atomindustrie sicherstellen. Zugleich forderten sie den weltweiten Uranabbau zu stoppen und die uranverarbeitende Industrie stillzulegen. Zudem solle die deutsche Bundesregierung endlich die Urananreicherung in Gronau sowie die Brennelementefertigung in Lingen beenden. Beide Atomanlagen sind bislang vom Atomausstieg ausgenommen und beliefern Atomkraftwerke in der ganzen Welt. Mit dabei war Kerstin Rudek für die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. weiterlesen »


“Fluch der Meere: Plastik”

Zum Jahresabschluss der ökologischen Filmreihe zeigen die BI Umweltschutz und der Kulturverein Platenlaase den Film “Fluch der Meere: Plastik”. Gerade wird hierzulande über das Verbot von Plastiktüten diskutiert. Wer sehen will, welche Folgen der unbedenkliche Umgang mit Plastiktüten hat, sollte sich diesen Film ansehen. weiterlesen »


Die BI unterstützt die Lingen-Resolution

Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren!
AKW „Emsland“ und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im Emsland. Noch bis 2022 soll das AKW Lingen II („Emsland“) weiterlaufen, die benachbarte Brennelementefabrik von Areva sogar zeitlich unbefristet. Von Atomausstieg ist in Lingen keine Spur. Doch beide Atomanlagen sind inzwischen altersschwach, die Brennelementefabrik musste kürzlich wegen altersbedingter Materialermüdung sogar teilweise stillgelegt werden. Atomanlagen gefährden die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung unmittelbar – das gilt erst recht, wenn sie altersschwach sind!
In Lingen wird zudem ständig neuer Atommüll produziert – darunter hochradioaktive Brennelemente. Doch eine sichere Entsorgung steht in den Sternen. Zudem gefährden die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik die Menschen an den Transportwegen. weiterlesen »


“Profite ja – was schert uns der Dreck”

E.on geht voran…
BI fordert Streichung Gorlebens als mögliches Endlager
Das Atommülldilemma wird immer offensichtlicher, gleichzeitig will die Branche nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung für eine alternative Standortsuche nichts zahlen, sie hält an Gorleben fest. Allen voran Deutschlands größter Energiekonzern E.on. Nach Angaben eines E.on-Sprechers bereite man eine Klage gegen das Standortauswahlgesetz (StandAG) vor, damit die Branche für die Endlagersuche nicht zur Kasse gebeten werden kann. weiterlesen »


Immer mehr Atommüll

BI: Wie bei Hempels unterm Sofa

Nicht einmal drei Wochen ist es her, da legte das Bundesumweltministerium (BMUB) eine Abfallbilanz in Sachen Atommüll vor.
“Stückwerk” hatte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) das Papier kritisiert, denn hinter den nackten Zahlen lauerten Probleme: Zwischenlager drohen zu Dauerlagern zu werden, es fehle eine Problem orientierte Klassifizierung des Gefahrengutes und es fehlten Aussagen zur Konditionierung des Mülls.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung “bessert” die Bundesregierung jetzt nach. weiterlesen »


Atomkraftgegner verlangen Schadensersatz

Castor 2010 macht den Anfang (Update)

Dienstag, den 18.11., begann um 10 Uhr im Raum 138 des Landgerichts Lüneburg (Geschäftsnummer 2 O 258/13) eine Reihe von Schadensersatzprozessen gegen das Land Niedersachsen. Darauf verweist die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Den Beginn machte ein 38jähriger Mann, der die damals dem Land Niedersachsen unterstellte Bundespolizei für einen Zwischenfall haftbar macht. weiterlesen »


Neuer Fotoband: “Advent im Wendland” – Castorbilder 2011

In einem neuen Fotobuch der BI haben Ingrid und Werner Lowin mit mehr als 350 Fotos dem kreativen Widerstand erneut ein Gesicht gegeben. Sie erinnern darin an den angeblich letzten, aber auf jeden Fall zeitlich bisher längsten Castor-Transport nach Gorleben. weiterlesen »


Deutschland soll Ressourcen schonen – Fracking kontraproduktiv

Erdgassuche in einer 100% Regenerativ-Energieregion widersinnig
Bundesumweltminsterium und Umweltbundesamt (UBA) forderten diese Woche gemeinsam, dass Deutschland angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen seinen Verbrauch eindämmen sollten. In einer Presseerklärung betonte Bundesumweltministerin Hendricks, „mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen“, und UBA-Präsidentin Kratzberger ergänzte, ein modernes Industrieland sollte „alles daran setzen,unseren Rohstoffverbrauch absolut zu senken“. weiterlesen »


“Alles auf Kommission ?”

Infoabend am Mittwoch, 19. November in Platenlaase
In Berlin tagt seit dem Sommer von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt eine Kommission, die im Rahmen des Standortauswahlgesetzes von 2013 (StandAG) eingesetzt wurde und deren Name noch nicht einmal klar ist. Formal “Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe” wird sie in den Medien gemeinhin die “Endlagerkommission” genannt. Obwohl anfänglich Sitzungen in der Fläche geplant waren, hat sie bislang noch nicht einmal aus dem Elfenbeinturm in Berlin heraus gefunden und ist entlang einer Geschäftsordnungsdebatte bereits in Arbeitsgruppen zerfallen, bevor eine substanzielle Diskussion über Auftrag, Konzepte und Arbeitsweise überhaupt geführt wurde. weiterlesen »