Besuch aus Afrika

Zum wiederholten Mal hatten wir Besuch von unserem Freund Anthony Lyamunda aus Tanzania, der mit seiner Organisation Cesope seit 2009 gegen Uranabau in Zentral und Süd – Tanzania aktiv ist. Wir sind mittlerweile ein gut funktionierendes Team, wenn es um Gespräche mit Politikern und potentiellen Unterstützern geht. Diesmal bei Gesprächen in Berlin und Hamburg.

IMG_20160529_135120Da die internationale Atomindustrie nach wie vor davon ausgeht,  ihre menschenverachtende Technik weiterhin an den Mann zu bringen und sich dafür besonders in Afrika platzieren möchte,  ist es unsere besondere Aufgabe,  die Menschen dort in ihrem Widerstand zu unterstützen. Den ganzen “Kreislauf” möchten sie dort gerne installieren, der dann beginnt mit Vertreibung der ansässigen Bevölkerung für den Uranbergbau, totaler Naturzerstörung, weiträumiger Zerstörung der Lebensgrundlagen, massivem Wasserverbrauch.

Im Falle Zentral Tanzanias, dem Gebiet des Bahi Sumpfes,  würde das Aus für etwa 80 Dörfer bedeuten. Weiter im Norden würden die Wasandawi, ein traditionell lebendes Buschmann-Volk, vom Wasser des geplanten Farkwa Damms hinfortgespült. Dieser Damm soll das Wasser für den geplanten Uranbergbau bereitstellen. Eine Umweltverträglichkeitsstudie, die (finanziert von der Weltbank) von der Regierung unter Verschluss gehalten wird, müsste rechtlich und politisch angegangen werden, was sich allerdings äußerst schwierig gestaltet. Während wir in Berlin Gespräche führten, wurden in Tanzania einige der dafür angefragten MP’s für zwei Sitzungsperioden vom Parlament ausgeschlossen und die öffentlichen Fernsehübertragungen eingestellt.

Weiter im Süden, im Selous Game Reserve, dem grössten Naturpark Afrika’s und UNESCO Weltkulturerbe wurde schon in 2012 auf der UNESCO Sitzung in St. Petersburg ein Teil der Grenzen des Parks verändert und der Weg für eine jetzt fertig erkundete Mine freigemacht. Nur der seit Fukushima niedrige Uranpreis verhindert bisher die Arbeiten.

Wenn man die Kette der beteiligten Firmen verfolgt, landet man angefangen bei Mantra Ressources (Australia) über Uranium One (Canada) bei Rosatom (Russland) (waren die vielleicht bei dem Treffen in St.Petersburg ??)

Bis jetzt gibt es keinen Uranbergbau in Tanzania. Helfen wir dafür zu sorgen das das so bleibt.

P1090174Wir arbeiten deshalb zum Thema Umwelt und Menschenrechte, auch in anderen Ländern Afrikas und wollen intensiv zu Erneuerbaren Energien unterstützen. Energie ist überall gefragt und ständige Stromausfälle lähmen auch das CESOPE Büro in Dodoma. Spenden sind wichtig und nötig. Unterstützung mit dem Stichwort „Afrika“ kann direkt auf das Konto der BI eingezahlt werden.

Wir müssen nicht nur dagegen, sondern auch schneller sein als die Atomindustrie!

Günter Hermeyer, BI Lüchow-Dannenberg

Neuer Kalender
Neue Klamotten!
Wir waren beim COP23!

Don't nuke the climate!

NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende