BI startet neue Initiative zum Stromwechsel

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) will mit einem neu aufgelegten Flyer neue Impulse zum Stromwechsel geben. „Atomausstieg zum Selbermachen“ heißt der bekannte Slogan. Die Energiewende komme von unten und jeder habe die Freiheit, aber auch die Verantwortung sich seinen Stromanbieter selber auszusuchen und den Strommix mitzubestimmen, unterstreicht die BI.

Bildschirmfoto 2017-01-13 um 13.35.23Der Atomausstieg werde sich hinziehen, selbst wenn die letzten Atomkraftwerke Anfang der 20er Jahre tatsächlich vom Netz gehen, werden AKW im Ausland vermutlich weiterhin mit Brennstoff aus deutscher Produktion wie in Lingen beliefert.

Die Empfehlung lautet: „Ökostrom der bisherigen AKW-Betreiber EnBW, Vattenfall, E.ON und RWE mit ihren neuen Ökostrom Ablegern sind keine Option. Das Abwälzen der Folgekosten der Atomkraftnutzung auf die Allgemeinheit verdient keinen Cent Unterstützung!“

Neu – neben den Verweis auf die bisherigen Öko-Stromanbieter wie Greenpeace Energy, Naturstrom, Elektrizitätswerke Schönau und Lichtblick – ist der Verweis auf das hiesige EVE – “Regional? Gute Wahl!” heißt es in dem Flyer, der auch einen Überblick über die aktuellen Tarife anbietet.

„Damit bringen wir den ersten Schritt in der aktuellen Debatte um Energie-Effizienz und Suffizienz in Erinnerung: viele Menschen scheuen immer noch den Stromwechsel, weil sie befürchten, dass es eine Lücke in der Stromversorgung geben könnte oder dass Ökostrom zu teuer sei“, unterstreicht BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Dabei wird den Verbrauchern der Stromwechsel inzwischen sehr leicht gemacht. In der Regel muss man nur die Zählernummer bereithalten – den Rest erledigt der neue Stromanbieter.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 501 5606

COP23 in Bonn:
Don't nuke the climate!
Atomwaffen verbieten!
Atomwaffen werden international verboten. Deutschland soll dem Vertrag beitreten. Schreiben Sie an Ihre Bundestags-Kandidaten!
Neuer Flyer
NDR zu 40 Jahre
Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:
Abschalten!
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende