PRESSEMITTEILUNG
„32 Jahre nach Tschernobyl – Rückblick und aktuelle Entwicklungen
Bis vor einigen Jahren war Tschernobyl das Symbol für die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie; erst die Serie von Reaktorexplosionen im japanischen Fukushima im März 2011 übertraf den traurigen Rekord der bis dahin größten Atomkatastrophe der Geschichte.
Im ukrainischen AKW Tschernobyl nahe der Stadt Prypiat explodierte am 26. April 1986 um 1.23 Uhr Block 4 des sowjetischen Atomkraftwerks. Die Unfallursachen sind umstritten, ebenso die Menge der freigesetzten Radioaktivität. Offiziellen Informationen zufolge hatte ein fehlgeleitetes Experiment zur Explosion geführt, bei der nur ein kleiner Teil des radioaktiven Inventars freigesetzt worden sein soll.
Atomkritische WissenschaftlerInnen, die Tschernobyl in den letzten Jahrzehnten besuchten, vermuten dass nahezu das gesamte Reaktorinventar bei der Katastrophe in die Atmosphäre gelangte.
Auf Einladung der Bürgerinitiative Umweltschutz kam Falk Beyer zu einem Vortrag. Er gab einen Überblick zum Super-GAU, den Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sowie den unterschiedlichen diskutierten Szenarien des Unfallhergangs.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
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