Willkommen zur Gorleben Rundschau

Die Gorleben Rundschau ist das kostenlose Mitteilungsblatt der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. Diese Seiten sollen die gedruckte Ausgabe der Gorleben Rundschau ergänzen und Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, sich mittels unserer Links weitergehend zu informieren.

Außerdem können hier Leserbriefe zu einzelnen Artikeln geschrieben und Lob, Kritik und Anregungen gepostet werden. Auf diese Weise kann die Website zur Interaktion zwischen Bürgerinitiative, Redaktion und Leserinnen und Lesern beitragen.

Die Druckausgabe der Gorleben Rundschau erscheint alle zwei Monate und wird an interessierte Leserinnen und Leser kostenlos verschickt. Sie kann hier per Kontaktformular bestellt werden und wird ab der folgenden Ausgabe zugestellt..

Die Zeitschrift und diese Website werden von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg herausgegeben bzw. betrieben. Ihr könnt per E-Mail Kontakt zur Redaktion der Gorleben Rundschau aufnehmen.

Editorial der Ausgabe November / Dezember 2016

Martin Donat

Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg

Als Bürgerinitiative sind wir darauf angewiesen, unser Engagement außerhalb der Lohn- und Erwerbsarbeit in unserer Freizeit auszuüben. Für einen Verein ist das ganz normal und auch genau so vorgesehen. Für die Konfrontation mit den aberwitzigen und hochriskanten Atommüllplänen eines der reichsten Industrieländer der Welt und seiner Energieriesen, sowie den qualifizierten energischen Widerstand dagegen bleibt es jedoch ein Kampf David gegen Goliath. Dennoch haben wir 40 Jahre die Schleuder geschwungen und immer zielsicher mitten ins Schwarze getroffen. Politiker/-innen, Behörden und Vertreter/-innen von Verbänden fordern uns dabei aber stets an Wochentagen tagsüber, nämlich innerhalb ihrer hauptamtlichen Arbeitszeit. Aktionen, Ratschläge, Vorstandssitzungen, Planungen, Strategietreffen und „Kamingespräche“ können wir aber nur abends und an Wochenenden wahrnehmen, und so füllt sich unser Jahr gnadenlos und unaufhaltsam.

Eine lange geplante Vorstandsklausur schob sich so durch die Jahre, bis sie nun endlich im vergangenen Dezember stattfand. Viel mehr, als strukturelle Verbesserungen für eine erfreulichere Sitzungsökonomie und eine erste Fokussierung auf die Ziele der Zukunft kam diesmal noch nicht dabei heraus. Unsere Moderatorin war Profi genug, uns mit auf den Weg zu geben, dass nicht sie, sondern wir für das Ergebnis verantwortlich wären. Ohne unserer gemeinsamen Beurteilung vorgreifen zu wollen, bleibt jedoch eines festzustellen: Klausuren und Ratschläge, Zusammenkünfte zum Innehalten und gemeinsamen Ausrichten bräuchte es trotz oder gerade wegen der vielfältigen Anforderungen mehr und nicht weniger. Und diese Erkenntnis führt gleich zu den nächsten beiden Folgerungen:

Bei allem Pluralismus und allem wendischen Eigensinn könnte die Konzentration auf das Wesentliche uns gut tun, und es braucht auch ohne Castor einfach wieder mehr Schultern, um die Freiheit des Wendlands zu tragen. Die Aufgabe, den Mächtigen die Stirn zu bieten und eine sozial und ökologisch intakte Zukunft zu erkämpfen, war und ist stets nur ein Staffelstab, der durch die Generationen gereicht wird.

Denn: „Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird …”

40 Jahre Gorleben

Fukushima 2017

Demo anlässlich des Fukushima-Jahrestages 2017

Neuer Flyer

Abschalten!

KLP 2017

Camp & Festival

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende