Willkommen zur Gorleben Rundschau

Die Gorleben Rundschau ist das kostenlose Mitteilungsblatt der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. Diese Seiten sollen die gedruckte Ausgabe der Gorleben Rundschau ergänzen und Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, sich mittels unserer Links weitergehend zu informieren.

Außerdem können hier Leserbriefe zu einzelnen Artikeln geschrieben und Lob, Kritik und Anregungen gepostet werden. Auf diese Weise kann die Website zur Interaktion zwischen Bürgerinitiative, Redaktion und Leserinnen und Lesern beitragen.

Die Druckausgabe der Gorleben Rundschau erscheint alle zwei Monate und wird an interessierte Leserinnen und Leser kostenlos verschickt. Sie kann hier per Kontaktformular bestellt werden und wird ab der folgenden Ausgabe zugestellt..

Die Zeitschrift und diese Website werden von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg herausgegeben bzw. betrieben. Ihr könnt per E-Mail Kontakt zur Redaktion der Gorleben Rundschau aufnehmen.

Editorial der Ausgabe März / April 2017

Martin Donat

Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg

Im Wendland sind Generationen mit Castortransporten und Atomwiderstand herangewachsen, und Gorleben war über Jahrzehnte der überregionale Fokuspunkt der gesamten Anti-Atom-Bewegung. Das bleibt zwar in alter Verbundenheit auch bei vielen unserer Freunde noch so, aber ohne Castortransporte ist dennoch für alle spürbar, dass der aktive Widerstand sich stärker ins Regionale oder eben auch ins Überregionale verlagert, wenn die Novembertreffen ausbleiben. Bei Fukushima-Mahnwache, Sonntagsspaziergang, Gorleben-Gebet drängen wir Wenden zwar wie eh und jeh mahnend und protestierend und zu Demos und dem Gorlebentag der Kulturellen Landpartie auch massenhaft auf die Straße, aber zukünftige Atommülltransporte werden den Süden treffen, und der europäische Atomausstieg muss in Gronau und Lingen erkämpft werden. Für eine kommende Generation ist – zu Unrecht! – der Atomausstieg schon jetzt ein Thema von gestern und Dekarbonisierung, also der Ausstieg aus fossilen Energieträgern, – zu Recht! –  das Thema ihrer Zeit.

Wenn wir bis jetzt und mindestens auf absehbare Zeit ein Endlager in Gorleben verhindert und einen wesentlichen Beitrag für ein starkes gesellschaftliches Klima in Richtung eines Atomausstiegs geleistet haben, so haben wir das auch der Tatsache zu verdanken, dass wir 40 Jahre lang stets spürbar auf der Straße präsent waren und mit starken Partnern Proteste für eine gerechte, ökologisch intakte und nachhaltige Welt ohne Atom organisiert haben. Wir haben aber auch im politischen Raum gewirkt, außerparlamentarisch und in die Parlamente hinein. Daran gab es bisweilen Kritik, zumal es sich oft als schwierig erwies, zum Beispiel die komplexen Hintergründe und Details des parlamentarischen Verfahrens zum Stand-AG anders als scherenschnittartig zu transportieren oder externen Kritikern nicht Stoff für das Totschlag-Argument zu liefern, wir wollten ja nur unsere „Partikularinteressen“ durchsetzen.

Ein ehrenamtlicher Vorstand allein kann gar nicht alle Anforderungen erfüllen. Wir sind zwingend auf eure Hilfe und Mitarbeit und auf Verstärkung angewiesen. Dabei würden wir uns wünschen, wenn die Kritiker/-innen sich auch selbst noch mehr engagieren und uns helfen würden, uns noch pluralistischer aufzustellen. Auch wenn wir unweigerlich Diskurse untereinander auszutragen haben, sollten wir darüber nicht vergessen, dass die Gegner einer ökologischen Welt doch ganz woanders sitzen.

 

NDR zu 40 Jahre

Martin Donat im Interview, Beitrag zu 40 Jahre Gorleben:

Neuer Flyer

Abschalten!

KLP 2017

Camp & Festival

Internationalistisches Anti-Atom-Sommercamp und Free Flow Festival in Gedelitz am 7.-16. August 2017

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende