Willkommen zur Gorleben Rundschau

Die Gorleben Rundschau ist das kostenlose Mitteilungsblatt der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. Diese Seiten sollen die gedruckte Ausgabe der Gorleben Rundschau ergänzen und Leserinnen und Lesern die Möglichkeit geben, sich mittels unserer Links weitergehend zu informieren.

Außerdem können hier Leserbriefe zu einzelnen Artikeln geschrieben und Lob, Kritik und Anregungen gepostet werden. Auf diese Weise kann die Website zur Interaktion zwischen Bürgerinitiative, Redaktion und Leserinnen und Lesern beitragen.

Die Druckausgabe der Gorleben Rundschau erscheint alle zwei Monate und wird an interessierte Leserinnen und Leser kostenlos verschickt. Sie kann hier per Kontaktformular bestellt werden und wird ab der folgenden Ausgabe zugestellt..

Die Zeitschrift und diese Website werden von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg herausgegeben bzw. betrieben. Ihr könnt per E-Mail Kontakt zur Redaktion der Gorleben Rundschau aufnehmen.

Editorial der Ausgabe März / April 2018

Martin Donat

Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg

Wundern Sie sich nicht, das Editorial, die Eingangszeilen jeder Ausgabe der „Gorleben Rundschau”, heute nicht vom Vorsitzenden der Bürgerinitiative zu lesen, sondern vom verantwortlichen Redakteur des Blattes. Eine gemeine Grippe hat Martin Donat heimgesucht und fordert bis auf Weiteres ihren Tribut.
Und irgendwie ist das symptomatisch. Weite Teile der Öffentlichkeit erachten den jahrzehntelangen Konflikt um die Atomenergie für beendet, gar für befriedet: Atomausstieg in Umsetzung, landesweite Endlagersuche begonnen, Castortransporte nach Gorleben Geschichte. Im Westen nichts Neues, könnte man meinen. Eine Einschätzung, die nicht nur in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit verbreitet ist, sondern auch an der freiwendländischen nicht spurlos vorbeigeht.
Und da wird es für die Bürgerinitiative Umweltschutz interessant, kommt ihr große Bedeutung zu: Sie hat die wichtige Aufgabe, Strukturen aufrecht zu erhalten für den Tag, an dem es im Wendland doch wieder hoch hergeht. Sie will informieren über all die kleinen Hintertürchen für die Politik und die Fallen für die Anti-Atom-Bewegung. Und sie betreibt Vernetzung mit anderen Initiativen im Land (Stichwort: Solidarität mit anderen Standorten) und mit internationalen Gruppen (Stichwort: Atommüllexport). Kaum weniger Aufgaben also als zur Zeit der heißen Auseinandersetzungen um Gorleben, diese aber verteilt auf spürbar weniger Aktive. Da macht sich gelegentlich schon mal Erschöpfung breit – was die gemeine Grippe natürlich auszunutzen weiß.
Allzu Besorgnis erregend ist das andererseits nicht, denn in der gut 40-jährigen Geschichte des wendländischen Widerstands – und übrigens auch der gesamten deutschen Anti-Atom-Bewegung – hat es immer wieder Phasen der scheinbaren Ruhe, mindestens aber der Neuorientierung gegeben. Sie sind wichtig, um Kraft zu tanken, um Strategien als Antwort auf neue Situationen zu schmieden und um neue Mitstreiter/-innen zu motivieren. Aus jeder dieser Zeiten sind BI und Bewegung gestärkt hervorgegangen.
Während diese Zeilen geschrieben werden, hält die Bürgerinitiative im Gasthaus Wiese in Gedelitz unweit der Atomanlagen einen „Ratschlag” ab, und auch die Hauptversammlung Anfang März wird dem mitgliederstärksten Verein Lüchow-Dannenbergs neue Impulse geben. Mag eine Grippe im Moment der Krankheit mit Schwäche, Unwohlsein und Kraftlosigkeit einhergehen: Sie ist – auf ein Menschenleben genauso wie auf die Existenz der Bürgerinitiative betrachtet – nichts weiter als ein flüchtiger Wimpernschlag.

 

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

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