Willkommen zur Gorleben Rundschau

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Editorial der Ausgabe November / Dezember 2016

Martin Donat

Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg

In einer Bürgerinitiative geht es manchmal auch nicht anders zu, als in einer Familie; oder, um ein Bild für diejenigen zu wählen, denen ein Familienmodell zu eng ist: in Patchwork-Familien oder Wohngemeinschaften. Es sind (glücklicherweise) nicht immer alle einer Meinung. Und am Küchentisch können die Wogen auch schon mal hoch schlagen. Der Küchentisch der BI ist (neben der Mitgliederversammlung!) der Vorstandstisch im ersten Stock des Büros, und an diesem Tisch (danke, Gerhard!) und seinen vielen Vorgängern haben in 40 Jahren schon viele von uns gesessen, gelacht, geplant, diskutiert oder auch mal auf ihn draufgehauen. Manche sind mit großen Plänen angetreten und haben später genervt, desillusioniert das Handtuch geworfen, aber die überwiegende Mehrzahl ist hier gewachsen, hat sich geschärft, ist bisweilen über sich hinausgewachsen, hat Aufgaben übernommen und Projekte angestoßen und durchgezogen, hat sich Respekt und Wertschätzung erworben und immer auch einige Lebenszeit investiert. Und niemals war das Ziel strittig, höchstens der Weg dorthin…

Obwohl die vierzehntäglichen Sitzungen donnerstags prinzipiell offen sind, kommen nur äußerst selten Mitglieder dazu. Überhaupt ist das eher der Fall, wenn jemand unzufrieden ist, empört oder wütend. Und das kommt glücklicherweise sehr selten vor. Trotzdem hing bisweilen ein Vorwurf der „Elite“ oder des Exklusiven im Raum. Das ist kein Wunder, denn große Teile der BI sind aus selbstorganisiertem und autonomen Handeln entstanden, dem Vereins- und ähnliche Strukturen grundsätzlich verzichtbar sind. Die Akzeptanz dieser Mitglieder muss sich jeder Vorstand immer wieder neu durch sein konkretes Handeln erarbeiten.

Um sich also mit der wendländischen Basis – ob nun Mitglieder oder nicht – zu beratschlagen, gibt es traditionell den „Ratschlag“. In den Zeiten der „Endlagerkommission“ konnten wir mit unseren Aufrufen aber manchmal nur zwei Dutzend Aktivist/-innen hinter dem Ofen hervorlocken. Zu weit entfernt von der Atommüll-Wirklichkeit waren die von den Berliner Lobbyisten gesetzten Themen. In jüngster Zeit mehren sich aber die Aufrufe von innen und außen, es bräuchte mal wieder Ratschläge. Und noch besser klingt es neuerdings wieder in unseren Ohren: Wir müssen mal wieder was machen…! Jetzt, wo der Jahrestag der Standortbenennung sich nähert, freut uns das besonders und sind wir hellwach! Und der Winter ist eine gute Zeit, um Pläne zu schmieden und sich mal wieder näher zu kommen. Also: Wat mutt, dat mutt! Und: Was lange währt, wird endlich gut.

 

 

 

SuperGAUdi im NDR

Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.


Gorleben-Fachexpertise

Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kommission am Ende