PRESSEMITTEILUNG

Erste Castoren in La Hague ausgelagert

BI Umweltschutz warnt vor hoher Radioaktivität

Nach Informationen von Beobachtern wurden die ersten Castor-Behälter aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ausgelagert und zur Bahnstation Valognes gebracht. Dort soll voraussichtlich am 5. November ein Konvoi mit 11 Behältern auf den Weg nach Gorleben gebracht werden.
„Scheinbar routiniert wird der Fahrplan der Atommüllverschieberei eingehalten und provoziert Proteste, verantwortliche Politiker wie der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) und der Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sind verstummt, sie hätten den Auftrag, den Konflikt um Gorleben zu entschärfen und sich für die Aufgabe des Endlagerprojekts einzusetzen“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Die Gorleben-Gegner warnen: Ein Castor-Behälter mit den verglasten hochradioaktiven Abfällen enthalte 100 bis 200 mal mehr Radioaktivität als das havarierte Endlager Asse, ein Castor enthalte etwa genauso viel Cäsium, wie in Tschernobyl freigesetzt wurde. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Von einem normalen Transportvorgang ist also der 12. Castor-Transport nach Gorleben in jeder Hinsicht weit entfernt. Noch besteht die Chance einer politischen Intervention, eines Stopps des Transports und Änderung des Atomkurses.“
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
Beachten Sie bitte auch die Homepage des Trägerkreises, der zur Demonstration am 6. November aufruft www.castor2010.de

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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