PRESSEMITTEILUNG

Castor-Transport im November? BI Umweltschutz fordert Absage und Baustopp in Gorleben

„Das Hin und Her um einen Transport-Termin für den nächsten Castor-Transport nach Gorleben scheint beendet, das Hin und Her um Gorleben aber nicht“ – die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) fordert nach wie vor die Absage des 13. Castor-Transports und einen untertägigen Baustopp im „Schwarzbau“.

Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums hätten sich die Behörden in Frankreich und Deutschland auf einen Termin für den 13. Castor-Transport aus dem französischen La Hague nach Gorleben geeinigt. Der Transport solle nun doch im November rollen. Als Zeitkorridor kommt demnach Mitte bis Ende November in Frage.

„Wir rechnen trotz des Novemberwetters auch in diesem Jahr mit einer großen Zahl von Menschen, die den Protest unterstützen“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. „Wir sind nicht für einen verschleppten Atomausstieg und die Zementierung der alten Konzernstrukturen auf die Straße gegangen und das Atommülldilemma ist weltweit offensichtlich.“

Die Atommülldebatte werde im Herbst ohnehin im Fokus des Parteienstreits stehen. Ehmke: „Bundesweit wird es wieder Unterstützung für unsere Forderungen geben. Dazu gehört auch, dass ein Endlagersuchgesetz, das am Ende weiter Gorleben trotz der geologischen Negativbefunde und politischen Tricksereien im Pool behält, zur Empörung beiträgt.“

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