PRESSEMITTEILUNG

Im Bundestag notiert: Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben

BI Umweltschutz: „Herausgeworfenes Geld“
Die Kosten für die sogenannte „vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben“ belaufen sich auf bis zu 8,97 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/6817) auf eine entsprechende Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/6639) hervor. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) dokumentiert dieser Betrag, „dass die schwarz-gelbe Bundesregierung fest entschlossen ist, Gorleben zum Endlager für hochradioaktive Abfälle zu machen“. Statt das Atommülldilemma anzupacken und Konsequenzen aus dem Scheitern der Asse II mit Blick auf die Geologie in Gorleben zu ziehen, beharre Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf der Einbahnstraße Gorleben.

Im Dreischichtbetrieb wird dort gebaut, der nächste Castor-Transport nach Gorleben sei trotz des Strahlenalarms im Zwischenlager in Vorbereitung und gleichzeitig kreierten die Regierungsparteien „neue Suchräume als semantische Luftballons“ für ein Atommüllendlager, um von ihren festgefahrenen Gorleben-Plänen abzulenken. Doch BI-Sprecher Wolfgang Ehmke ist sich sicher: „Am Ende sind die 8,97 Mio. Euro herausgeworfenes Geld, weil die Nichteignung des Salzstocks nicht mehr geleugnet werden kann, daran ändert sich auch nichts durch die 8,97 Millionen Zustimmungsgeld.“

Bitter sei, dass diese Millionenbeiträge auch noch Gorleben- wohlgefällige Institute wie der Firma “international nuclear safety GmbH” zugeschanzt würden. Alleiniger Gesellschafter der „international nuclear safety GmbH ist Prof. Bruno Thomauske. Der Wissenschaftler ist für die Gorleben-Gegner ein „rotes Tuch“, da er aus seiner befürwortenden Haltung zu Gorleben keinerlei Hehl macht und im Rahmen der vorläufigen Sicherheitsanalyse Aufträge im Umfang von 800 000 Euro für eine Sicherheitsbewertung Gorlebens als Atommüll-Endlager einheimst.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

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