PRESSEMITTEILUNG
Doppelspitze ist nicht spitze
Der SPD-Politiker Michael Müller soll sich den Vorsitz der Endlagerkommission mit der CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser teilen. Müller stellte in einem Spiegel-Interview klar, er halte es für einen Fehler, an Gorleben als möglichen Atommüll-Endlagerstandort festzuhalten. An der ablehnenden Haltung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zur Mitarbeit in der Kommission ändert das nichts.
„Die Äußerung Müllers spiegelt das Problem in aller Klarheit: das Für und Wider zu Gorleben ist bei der Wahl der Wissenschaftler und Gewerkschaftsvertreter bestimmend, sogar in der Doppelspitze schlägt sich der Konflikt nieder“, schreibt die BI.
Immer deutlicher trete zutage, dass es in den nächsten zwei Jahren nicht um den Neustart einer Endlagersuche geht, sondern um das Für und Wider zu Gorleben. „Das ist verlorene Zeit“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Das verkorkste Verfahren ließe sich nur retten, wenn Gorleben gestrichen wird. „Die Doppelspitze ist also nicht spitze“, resümiert die BI.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, Tel. 0170 – 510 56 06
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