PRESSEMITTEILUNG

Gorleben im Stand-by Betrieb – BI: „Das ist keine weiße Landkarte“

Die bergmännische Erkundung in Gorleben ist beendet. So steht es im Standortauswahlgesetz (StandAG). Gleichwohl soll das Bergwerk für eine spätere Nutzung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager offen gehalten werden, daran reiben sich die Gegner_innen des Projektes wie die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat nun Skizzen vorgestellt, wie die Offenhaltung des Bergwerks ab dem Jahr 2017 aussehen soll.

"Erkundungsbergwerk" 2015

„Erkundungsbergwerk“ 2015, Bild: bfs.de

Stand-by-Betrieb ab 2017

Stand-by-Betrieb ab 2017, Bild: bfs.de

„Der Rückbau ist in erster Linie auf die Oberflächenanlagen beschränkt und dort auch sichtbar, weil die festungsähnliche Mauer und ein Teil der Gebäude abgerissen oder anderen Zwecken zugeführt werden, unter Tage aber bleibt das Bergwerk im Kern intakt“, interpretiert die BI die Pläne.

Für die Gorleben-Gegner_innen ist das Augenwischerei.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:“Die versprochene weiße Landkarte bei dem behaupteten Neustart der Endlagersuche sähe anders aus!“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

 

kommission_berlin_auswahl07-1024x678

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

Rückfrage per Mail:

Ungültige E-Mail

Presseverteiler abonnieren

Ungültige E-Mail

Kontakt

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841-4684
FAX: 05841-3197
buero[ätt]bi-luechow-dannenberg.de

Öffnungszeiten

Montag-Mittwoch 10.00h - 15.00h
Donnerstag 12.00-18.00h
Freitag & Samstag geschlossen

Unser Spendenkonto

IBAN: DE 24 2585 0110 0044 0607 21
BIC-Nummer: NOLADE21UEL