Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Ein langer Weg, ein kleiner Sieg

Die Berliner Tageszeitung, die „TAZ“, wird 40 Jahre jung. Aus diesem Anlass wird die Nullnummer am 27. September noch einmal erscheinen. Schon vor 40 Jahren spielten „Gorleben“ und die Auseinandersetzung um die Atomkraft eine gewichtige Rolle. Nicht nur die Zeitung, auch unseren Kampf gegen die Atomkraft, den gesellschaftlichen Umgang mit dem Atommüll und für eine Aufgabe des angezählten Salzstocks Gorleben-Rambow als Atommüllendlager gibt es immer noch. Schaut ins Blatt!

Ein langer Weg, ein kleiner Sieg, der Kampf ist nicht vorbei!

Seit über 40 Jahren kämpfen wir für den Ausstieg aus der Atomkraft, gegen fragwürdige Konzepte der Atommülllagerung. Wir sind national und international vernetzt und immer noch gut drauf.

Der Atomausstieg in Deutschland ist zwar in Sicht, aber in Lingen werden weiter Brennelemente für Reaktoren in aller Welt gefertigt, in Gronau wird Uran angereichert – zeitlich unbegrenzt.

Weltweit sieht es erst recht nicht gut aus. Die Atomlobby redet die Atomkraft gesund, stellt sie gar als „grüne“ Energie dar, als Alternative zum Klimakiller Kohle.

Raus aus Euratom!

Der Atommüll lagert in Hallen, die nicht gegen Anschläge geschützt sind, weit länger als jemals geplant. Die Regierung klammert sich an den maroden Schacht Konrad als Atommüllendlager für schwach- und mittelaktive Abfälle. Und der untaugliche Salzstock Gorleben ist weiter Favorit bei der Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle, die neue Endlagersuche mit Gorleben im Gepäck ist perfide.

Nicht mit uns! Kommt alle zum Treck von der Asse zum Schacht Konrad am 20.Oktober!

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Kontakt

Pressesprecher
Wolfgang Ehmke
Tel. 0170 510 56 06

Am 22. Mai 2014 nahm die Endlagerkommission die Arbeit auf. Dagegen hat die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg in Berlin und in Gorleben protestiert. Die Kommission als Teil des Standortauswahlgesetzes suggeriere, dass die Endlagersuche neu gestartet werde. Statt wirklich einen Schlussstrich unter die Tricks, Lügen und Verdrehungen der letzen drei Jahrzehnte zu ziehen, bleibe Gorleben als Standort gesetzt, so die BI. Durch das Gesetz und das Beteiligungsverfahren - die Endlagersuchkommission - sollen Umweltverbände eingebunden werden, um Gorleben im Nachhinein zu legitimieren. "Welch Zeitverschwendung", so die BI, "dass nun zwei Jahre lang offen und versteckt über einen Standort gestritten wird, statt eine umfassende Atommülldebatte einzuleiten!" Im Bild: Wolfgang Ehmke, Pressesprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg 

Ort: Berlin
Copyright: Kina Becker
Quelle: PubliXviewinG