PRESSEMITTEILUNG

Der Atomausstieg kommt, der Atommüll bleibt

Seit 2017 läuft die neu gestartete Suche nach einem Endlagerstandort für den hochradioaktiven Müll. 1.900 Castorbehälter werden nach dem Atomausstieg im Jahr 2022 in den Zwischenlagern stehen, in Gorleben sind es 113. Im Herbst nächsten Jahres wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nach Auswertung geologischer Daten aus der Bundesrepublik erstmalig Gebiete auswählen, die für die weitere Endlagersuche in Betracht kommen. Wie man weiß, ist Gorleben bisher Teil dieses Auswahlverfahrens, trotz aller geologischen Mängel.

Gegenwärtig findet die Debatte um die „Endlagerfrage“ meist in Workshops statt, das sich in der Regel an ein Fachpublikum richtet. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) wird demnächst zu einer sogenannten „Statuskonferenz“ einladen – unter der Woche, was viele Interessierte ausschließt. Deshalb laden Anti-Atom-Initiativen – darunter die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg – am kommenden Samstag in Hannover zu einer „Alternativen Statuskonferenz“ zur Standortsuche ein.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

Tel. 0170-5105606

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