Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Kreuzweg für die Schöpfung von Gorleben nach Garzweiler: Der Kreis der Unterstützer wächst weiter – jetzt auch Greenpeace Energy dabei!

Die Runde der Unterstützer:innen des „Kreuzwegs für die Schöpfung von Gorleben nach Garzweiler“ wächst beständig. Inzwischen unterzeichnen den Aufruf so unterschiedliche Gruppen wie das Anti-Atom-Plenum Weserbergland, die Evangelische Kirche im Rheinland, Maria 2.0 oder Greenpeace Energy.

„Gerade dieses Zusammengehen von christlichen Gruppen und Institutionen mit den Bürgerinitiativen und Gruppen, die für den kompletten Atomausstieg und für Klimagerechtigkeit streiten, war eines unserer Ziele“, so Gudula Frieling, eine der Organisator*innen des Kreuzwegs. „Und wir freuen uns, dass auch Akteure aus der alternativen Stromwirtschaft sich beteiligen.“

Auch die Unterstützung am Weg läuft gut an: Einzelpersonen, Klimagruppen, Kirchengemeinden bereichern den Kreuzweg vor Ort mit Veranstaltungen, Andachten, Konzerten – und nicht zuletzt der nötigen Infrastruktur. Die ist besonders wichtig, denn coronabedingt sind viele der Häuser, die sonst Pilger*innen aufnehmen, geschlossen.

„Zum Glück sind wir nicht anspruchsvoll“, so Bina Friedrich aus dem Orgateam, „uns genügt eine Zeltwiese und Zugang zu Sanitäranlagen.“

Beim „Kreuzweg für die Schöpfung“ wird im Juli ein Kreuz von Gorleben nach Lützerath getragen, einem akut bedrohten Dorf an der Tagebaukante von Garzweiler im Rheinischen Braunkohlerevier, vorbei am AKW Grohnde, den Fleischfabriken von Tönnies, dem neuen Kohlekraftwerk Datteln 4, der RWE-Zentrale in Essen und der Landesregierung in Düsseldorf.

Elisabeth Hafner-Reckers, stellvertretende Vorsitzende der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, sagt dazu:„Wir stellen uns damit in die Tradition der Anti-AKW-Bewegung: Schon 1988 trugen Aktivist*innen aus Wackersdorf ein Kreuz in einem „Kreuzweg für die Schöpfung“ an den anderen Anti-Atom-Brennpunkt Gorleben. Damals wie heute drückt sich darin der innere Zusammenhang der Proteste ebenso aus wie die Solidarität der Umweltaktivist*innen an den verschiedenen Schauplätzen.“

Pressekontakt:
Elisabeth Hafner-Reckers, 05841-97 38 18 oder 0157-56790524
Cornelia Senne, 0151-11783521 oder 02252-838 70 72

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