Bündnis-Statement zur EU-Taxonomie: Uranabbau „hochgradig schädlich“
Das Bündnis European Alliance for the Self-Determination of Indigenous PeopleS hat am Dienstag in einem Statement auf die Folgen des Uranbergbaus auf dem Territorium indigener Völker aufmerksam gemacht. Die BI gehört zu den Mitunterzeichner:innen.
„In vielen Regionen der Welt, in denen Uran für den Gebrauch in der EU abgebaut wird, gefährdet der Bergbaus die Gesundheit der Bergarbeiter*innen und der Bevölkerung in der Umgebung“, erklärt IPPNW Co-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen. Sowohl der konventionelle Uranabbau als auch das sogenannte in-situ Leaching seien hochgradig schädlich. In Niger belegten Studien bereits 2004 / 2005 die radioaktive Belastung von Trinkwasser und Atemluft über die WHO-Grenzwerte hinaus.
Das Statement richtet sich an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, sowie an den Präsidenten und die Mitglieder des EU-Parlaments, die bis Ende des Jahres darüber entscheiden sollen, ob Atomenergie als „nachhaltige“ Investition eingestuft und in die EU-Taxonomie aufgenommen wird.
- weitere Infos / zum Statement: ippnw.de und https://uranium-network.org/
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