Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Suche nach salzigem Brunnenwasser
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bittet um Unterstützung bei einer Recherche. Gesucht wird nach „salzigem Brunnenwasser“. Nach der Standortbenennung Gorlebens vor 49 Jahren gab es derartige Hinweise vom Höhbeck und aus dem Dorf Seerau i.d. Lucie, erinnert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Erklären könne man das für den Höhbeck mit hydraulischen Effekten, Seerau i.d. Lucie hingegen liegt im westlichen Flankenbereich des Salzstocks Gorleben. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke fragt: „Wer kann Hinweise geben und erinnert, wo es diese Brunnen gab oder gibt?“Hintergrund: Die Endlagersuche steuert auf vorentscheidende Jahre zu. Schon im Juni will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den nächsten Zwischenstand veröffentlichen, im Jahr 2027 werden die Regionen benannt, die für die Endlagerung in Frage kommen. Begleitend zur Standortauswahl richtet die BGE jährlich eine Fachkonferenz aus, auf der natur-, ingenieurs- und sozialwissenschaftliche Themen diskutiert werden. Die 5. Tage der Standortauswahl veranstalten die Technische Universität Dresden und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ am 23 und 24. April 2026 im Leipziger KUBUS, dem Veranstaltungszentrum des Wissenschaftsparks Leipzig.
Für die BI hat Ehmke einen Beitrag eingereicht, in dem es um das Wissen einer Region geht, er nennt es den „ungehobenen Schatz“ bei der Endlagersuche, sein Beitrag wurde nun ausgelobt.
Hinweise auf entsprechende Fundstellen erbittet die BI per Mail an presse@bi-luechow-dannenberg.de.
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06
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