Natur- und Umweltschutz und Rechtsextremismus

Das hiesige „Bündnis gegen Rechts“ lud für Freitag zu einer Informationsveranstaltung im Café Grenzbereiche in Platenlaase ein. Trotz des stürmischen Wetters war der Saal voll.

Rechtsextreme Positionen sind seit etwa 10 Jahren in die bürgerliche Mitte vorgedrungen. Die Soziologen Heitmeyer und Zick sprachen zum Beispiel von “roher Bürgerlichkeit”, die nicht davor zurückschreckt, gesellschaftliche Randgruppen zu diffamieren.

Eines der Themen, mit denen rechtsextreme Parteien in die Mitte der Gesellschaft vorgestoßen sind, ist der Natur- und Umweltschutz. Wo sind hier die Berührungspunkte? Gibt es Traditionen? Der Vortrag zeigte die Zusammenhänge zwischen rechtsextremer Ideologie und Natur- und Umweltschutz auf, verdeutlicht die Argumentationsmuster und macht die Bruchstellen transparent.

Dr. Nils M. Franke ist ausgewiesener Umwelthistoriker, der sich seit Jahren auf den Themenkomplex Naturschutz -Nationalsozialismus-Rechtsextremismus spezialisiert hat.
Café Grenzbereiche Platenlaase
Die Veranstaltung wurde unterstützt von den Umweltverbänden BUND, NABU, ANU und dem Verein für Naturkunde Lüchow e.V.

 

Ahauser Erklärung

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