Terrorschutz – GNS beschwichtigt

Die Behauptung der GNS, die Brennelement-Zwischenlager in Ahaus und Gorleben zählten – wie die anderen deutschen Zwischenläger auch – zu den „bestgesicherten Objekten in Deutschland überhaupt“ kann und will die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nicht unkommentiert hinnehmen.

14 Jahre nach den Anschlägen auf die Twin-Towers in New York hat in Gorleben nicht einmal der Bau einer weiteren Schutzmauer begonnen. Erst auf Drängen der Bürgerinitiativen in Ahaus und im Wendland wird jetzt geplant, auch Kerosinablaufkanäle mit einzuplanen, die bei einem gezielten Flugzeugabsturz vonnöten sind.

„Dennoch bezweifeln wir, dass die Zwischenlager mit den hochradioaktiven Abfällen einem derartigen Terrorszenario wie dem gezielten Flugzeugabsturz – was sich niemand auszumalen vermag – auf ein  Lager standhalten. So ist es immer noch nicht verboten, die Zwischenlager zu überfliegen“, hält die BI der GNS vor.

Gegen panzerbrechende Waffen seien die Behälterwände ebenfalls nicht geschützt.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „Es geht uns nicht darum, die Bevölkerung zu beunruhigen, aber Beruhigungspillen à la GNS sollte die Bevölkerung nicht widerspruchslos schlucken müssen.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

weiterlesen:

  • Schutzmauer rund um Castor-Halle – Schweigen im Walde
    30. Juni 2015 – Kommt die Schutzmauer oder kommt sie nicht? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hatte auf Veranlassung des Bundesumweltministeriums bereits im April 2011 die Betreiber der Standort unabhängigen Zwischenlager in Ahaus und Gorleben aufgefordert, die Castor-Hallen mit einer zusätzlichen Schutzmauer ein zu hausen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hakt nach: “Es herrscht Schweigen im Walde”.

Ahauser Erklärung

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