250ste Fukushima-Mahnwache

Vor nahezu 5 Jahren, am 11. März 2011, zeigte sich, dass die Menschheit die Lektion von Tschernobyl nicht gelernt hatte, als es in Fukushima zu einem mehrfachen Super-GAU kam. Seitdem treffen sich Frauen und Männer jeden Montag um 18 Uhr auf dem Dannenberger Marktplatz, um für die Abschaffung aller Atomkraftwerke weltweit einzutreten, am Montag nach Weihnachten zum 250sten Mal, und es waren viele.

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Rund 60 Menschen fanden sich zusammen und formten mit Kerzen ein großes Widerstands-X. Immer noch sind acht Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb, mit EU-Mitteln soll der Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien subventioniert werden und das Atommülldesaster könne man vor der Haustür, in Gorleben, besichtigen.

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Fotos: Ingrid und Werner Lowin

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der „sicheren Atomkraft“ mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen von Menschen wurden direkt durch radioaktiven Niederschlag betroffen; viele starben und noch viel mehr leiden bis heute an den Folgen der Strahlung.

Tschernobyl und Fukushima, diese beiden Atomkatastrophen stehen stellvertretend für das enorme menschliche Leid, die generationsübergreifenden gesundheitlichen Folgen und die ökologische Zerstörung, die in den letzten 70 Jahren durch die Nukleare Kette verursacht wurden. Denn vom Uranbergbau über die zivile und militärische Nutzung der Kernspaltung bis hin zum Atommüll, Fallout und radioaktiven Abraum schädigt die Atomindustrie Mensch und Umwelt. BI-Vorstandsmitglied Kerstin Rudek verlas Grußbotschaften an die widerständigen Menschen im Wendland, die sie aus Indien und Japan erhalten hatte.

IPPNW-Kongress am 26.-28. Februar 2016 in der Berliner Urania

2016 sind die Jahrestage von Tschernobyl und Fukushima „rund“. Aus diesem Anlass erneuern die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) ihre Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Auf einem internationalen Kongress informiert die IPPNW darüber, was es für die betroffenen Menschen bedeutet, seit 30 Jahren mit den Folgen von Tschernobyl zu leben – und seit 5 Jahren mit den Folgen von Fukushima. Darüber Wissen zusammenzutragen und es für unsere Forderung nach dem vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie zu nutzen ist eine Zielsetzung des Kongresses.

Wir sind sicher, die Anmeldung zu diesem Kongress lohnt sich. Bis zum 31.12.2015 kann Ihre Anmeldung zudem noch günstiger sein!

Ahauser Erklärung

Unterschreiben gegen Castortransporte & Landgzeitlagerung von Atommüll!

USA-Vortragsreise
#noNPOG
Bure ist überall
Solidarität mit dem französischen Gorleben!
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Keine Brennelemente an Risikoreaktoren!
Kampagnen
Gorleben-Fachexpertise
Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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