„Nägelbrand“ – Ratschlag am 26. November in Gedelitz

Das Widerstandsjahr 2017 klopft an die Tür: die Standortbenennung Gorlebens als „nukleares Entsorgungszentrum“ jährt sich zum 40sten Mal. Nach Jahren heimtückischer Ruhe wird es wieder Castor-Transporte geben – nur dass Gorleben nicht das Ziel ist. Und aktuell macht das Fasslager Gorleben immer wieder Schlagzeilen.

Gründe genug für die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) zu einem Ratschlag einzuladen. Am Samstag (26.11.) berieten sich zwei Dutzend Atomkraftgegner_innen  im Gasthaus Wiese in Gedelitz. „Was brennt euch unter den Nägeln?“ hieß es in der Einladung, denn Themen gibt es in Hülle und Fülle, Aktionsvorschläge aber noch nicht.

Erste Ergebnisse gibt es noch nicht, doch neben Ideen, wie im nächsten Jahr rund um den 22. Februar – 40 Jahre zuvor ernannte Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum – auf diese Zeit zurück- und gleichzeitig von vorn geschaut werden kann, gibt es schon. Klar ist auch, dass im Jahr 2017 Castortransporte wieder rollen, besser „schwimmen“ werden, denn den Anfang macht wahrscheinlich der Transport von Obrigheim nach Neckarwestheim , dabei geht es 50 Kilometer per Schiff auf dem Neckar.

Die Lage in Gorleben – angerostete Fässer, Ausbaupläne, PKA… – wird bereits am 1.12. auf einer Veranstaltung in Lüchow (19 Uhr Ratskeller) wieder zur Sprache kommen.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

6.10. – Hambacher Forst

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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
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