Neujahrsempfang mit Sekt und Selters

Alle Jahre Wider-Stand: Alle Jahre wieder ziehen wir am 1. Januar eine Bilanz und wagen einen Ausblick in das kommende Jahr. 40 Jahre Widerstand prägen das Wendland und im Jahr 2017 gab es dementsprechend viele Veranstaltungen zu diesem Thema mit großer Presseresonanz. Höhepunkt war zweifelsohne der Gorleben-Tag mit der Widerstandspartie Anfang Juni. Das Thema Klimaschutz und die Versuche der Atomlobby, die Atomkraft als “grüne” Energie darzustellen, hat uns im Herbst auf den Plan gerufen. In Bonn haben wir während der Weltklimakonferenz karnevalistisch am 11. November unter dem Motto “Die bösen Geister austreiben” für den Ausstieg aus der Kohle und dem Atom demonstriert.

Auf den ersten – flüchtigen – Blick hat sich vor Ort vieles zum Besseren gewendet: seit 2011 gibt es keine Castor-Transporte mehr und im Jahr 2018 soll die festungsähnliche Mauer rund um das sogenannte Erkundungsbergwerk zurückgebaut werden.

Wer näher hinschaut, wird jedoch an das Märchen “Des Kaisers neue Kleider” von Christian Andersen erinnert. Politiker_innen und Behörden behaupten unablässig, in Gorleben gingen die Lichter aus. Doch den aufmerksamen Betrachter-innen geht eher ein Licht auf: zwei Schächte, unter Tage die notwendige Infrastruktur – Gorleben bleibt als Atommülllager im Rennen. Nicht einmal ein Einbruchsee über dem Salzstock wie in Rudow gilt bisher als Ausschlusskriterium.

Deshalb traf man sich nach den Festtagen wie schon oft am 1. Januar um 14 Uhr an den Atomanlagen zum “Neujahrsempfang” und läutete das Widerstandsjahr 2018 mit vielen Höhepunkten ein (siehe Bericht).
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Foto: BI Umweltschutz

leider ABGESAGT!
e-Ventschau 2018
Bure ist überall
Solidarität mit dem französischen Gorleben!
Anti-Atom-Treck
Jetzt mitmachen:
Keine Brennelemente an Risikoreaktoren!
Kampagnen
Gorleben-Fachexpertise
Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden. So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!
Neun Experten nehmen Stellung.
zu den Videos