PRESSEMITTEILUNG
Endlagersuche – Seehofer mauert
Politische Unreife attestiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI)dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. „Bornierte Länderinteressen werden der Lösung des Atommüllproblems nicht gerecht“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
Der CSU –Politiker reagiere, wie seine CDU-Kollege Günther Oettinger, auf die gesellschaftlich große Herausforderung, ein Atommüllendlager zu suchen, provinziell.
Zur immer wieder aufflammenden Diskussion die Atommüllendlagerung hatte der CSU-Chef Horst Seehofer gesagt, er halte die Errichtung eines atomaren Endlagers in Bayern für unwahrscheinlich. „Vor einem atomaren Endlager in Bayern muss niemand Sorge haben“, zitiert ihn die „Mittelbayerische Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Bei Untersuchungen in der Vergangenheit hat sich immer herausgestellt, dass es bei uns nicht die nötigen mächtigen geologischen Formationen gibt, um Atommüll verantwortbar auf Dauer zu entsorgen.“
„Es wird Zeit, dass auch der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister sich gegen das Sankt-Florians-Denken seiner Parteikollegen wehrt“, wünscht sich die BI.
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