PRESSEMITTEILUNGEN
Hendricks hält an Veränderungssperre in Gorleben fest
BI: Gorleben-Passus im Standortauswahlgesetz streichen! Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will an der Veränderungssperre festhalten. Das hat sie in einem Brief der Endlagerkommission mitgeteilt. Schreiben Hendricks an Kommission „Damit bleibt der Salzstock Gorleben als einziger Standort für ein nukleares Endlager privilegiert“, stellt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) heraus.
Fracking und Gasbohren – Grundwasser in Gefahr!
Podiumsgespräch Die Bundesregierung bereitet ein Gesetzespaket zum „Fracking“ in Deutschland vor. Wird diese Technologie damit tatsächlich verhindert? Oder handelt es sich eher um ein „Fracking-Ermöglichungs-Gesetz“, wie von Kritikern eingeschätzt? Landes- und Bundespolitiker_innen stellen sich der Diskussion.
„E.on – Vertreter haben in der Kommission nichts mehr verloren“
Streit um Endlagerfinanzierung Auf der Sitzung der Endlagerkommission am 2. Februar muss aus Sicht der Gorleben-Gegner_innen den E.on-Vertretern in der Kommission endgültig die „rote Karte“ gezeigt werden. E.on hat durch den Gang zum Verfassungsgericht und einer Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg klar gemacht hat, dass der Konzern an Gorleben als Zwischenlager für die Wiederaufarbeitungsabfälle festhält.
E.on geht in die Vollen!
Verfassungsbeschwerde wegen Gorleben Dass Stromkonzerne wegen Gorleben vor das Verfassungsgericht ziehen, ist ein Novum. Bisher waren es die Gorleben-Gegner_innen, weil sie ihr Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit bei Castor-Transporten eingeschränkt sahen oder weil Wasserwerfereinsätze gefährliche Verletzungen hervorriefen. Jetzt hat der Stromkonzern E.on Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil es sich beim Zwischenlager Gorleben um eine „bewährte und funktionsfähige Lagerlösung“ für…
„BrückenJahre“ – Kohleabbau in der Lausitz
Dienstag ist Öko-Filmtag! Am 17. September 2007 wurde das Leben in drei kleinen Dörfern Brandenburgs für immer verändert. Ohne Vorwarnung erfuhren die Menschen, dass ihre Heimat in naher Zukunft einem neuen Braunkohletagebau weichen soll. Hier startet die Langzeitdokumentation BrückenJahre, welche das Leben in den betroffenen Gemeinden bis ins Jahr 2014 begleitet hat.
Protest gegen Lingen
120 Ini´s fordern „AKW und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen“ AtomkraftgegnerInnen: „Wegducken der Atomaufsicht unverantwortlich“ Die Ende November 2014 von Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbänden und der Ärzteorganisation IPPNW auf den Weg gebrachte Resolution zur sofortigen Stilllegung des Atomkraftwerks Lingen II sowie der benachbarten Brennelementefabrik wird inzwischen von 120 Organisationen und Verbänden unterstützt. Damit hat sich die Unterstützung in…
Bundesrechnungshof warnt vor erheblichem Risiko
BI fordert rechtlichen Rahmen für Endlagerfinanzierung Sogar der Bundesrechnungshof warnt jetzt vor erheblichen finanziellen Risiken bei der Atommüllentsorgung. Da nicht vor dem Jahr 2031 entschieden sein wird, an welchem Standort in Deutschland ein Endlager für hochradioaktive Abfälle errichtet wird, entstehe ein „erhebliches Kostenrisiko“ für die Stromkonzerne, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der Prüfer für…
Ab nach Gorleben?
Durcheinander in der Castor-Frage BI fordert Hendricks zum Handeln auf – schon wieder! Die Tatsache, dass das atomare Zwischenlager in Brunsbüttel seine Betriebserlaubnis verloren hat, hat möglicher Weise Folgen auch für Gorleben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte unmittelbar nach dem entsprechenden Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig die Frage aufgeworfen, wie nun die Politik mit der…
Atommülldesaster
Torkelnde Torsos Das Brennelement-Zwischenlager in Brunsbüttel hat keine Betriebserlaubnis mehr. Wie die Klägerin Anke Dreckmann uns gerade mitteilt, hat das Bundesverwaltungsgericht im Revisionsverfahren heute das Urteil des Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig vom Sommer 2013 bestätigt. „Das Urteil wird weitgehende Konsequenzen haben, denn die vom OVG Schleswig festgestellten Fehler bei den Sicherheitsnachweisen der Castor-Lager werden auch für…
200ste Fukushima-Mahnwache in Dannenberg
Nach dem verheerenden Tsunami und der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 kamen bundesweit Atomkraftgegner_innen zu Mahnwachen zusammen. Eine dieser Mahnwachen findet immer noch statt: jeden Montag auf dem Marktplatz in Dannenberg. Es war regnerisch und stürmisch, aber mehr als 60 Menschen kamen zum 200sten Mal zusammen. Und es gab Post aus Japan.
GORLEBEN IN DEN MEDIEN
aus dem Nachrichtenradar von atomradar.ausgestrahlt.de