Nachrüstungen am Zwischenlager: In Ahaus geht es los, doch was ist mit Gorleben?

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) die Genehmigung zur Nachrüstung des Zwischenlagers Ahaus erteilt. Das erfuhr die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) aus Ahaus.

Vorgesehen sind ist die Errichtung einer Schutzwand um die Zwischenlagerhalle sowie der Einbau von Kerosinabläufen zur Optimierung der Sicherungsmaßnahmen. Begründet wird die Baumaßnahme mit der erforderlichen Schadensvorsorge gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke fragt: “Was ist mit dem baugleichen Zwischenlager der GNS in Gorleben?”

15 Jahre (!) nach dem Terroranschlag auf die Twin-Towers in New York bemüht sich die GNS um eine entsprechende Schadensvorsorge. Erst auf Drängen der Bürgerinitiativen wurde auch daran gedacht, Kerosinabläufe für einen etwaigen gezielten Flugzeugabsturz auf ein Zwischenlager einzubauen.

Doch die BI bleibt bei ihrer grundsätzlichen Kritik: “Wir bezweifeln, dass die Castor-Behälter bei einem solchen Szenario dem Aufprall und einem Brand stand halten. Mit dem Mauerbau wird Sicherheit vorgetäuscht.”

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

Was wird aus Gorleben?
Kommission am Ende
17.9. – TTIP / CETA
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Musterbeispiel für eine verfehlte Atommüllpolitik, jedoch als möglicher Standort bei der Endlagersuche fortgeschleppt:

Aus Gorleben kann viel gelernt werden.
So, wie in Gorleben, geht es eben nicht!


Neun Experten nehmen Stellung.

Kampagnen
Atomtransporte…

...rollen regelmäßig durchs Wendland. Eine Stellungnahme der BI.