Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Özkan kommt, wir sind schon da!

BI Umweltschutz fordert Antworten zum Krebsregister ein

Am kommenden Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr spricht die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Aygül Özkan auf Einladung der CDU im Schützenhaus Dannenberg über ärztliche Versorgung und Pflege.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) wird diese Gelegenheit nutzen, Fragen zum Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen (EKN) zu stellen. Die Nachricht, dass neben dem bekannten Krebscluster im Umkreis des KKW Krümmel bzw. der GKSS Geesthacht nun auch im Umfeld der Atommülldeponie Asse II unerwartet viele Krebserkrankungen registriert wurden, beunruhigt naturgemäß viele Menschen im Wendland. Schließlich begann die Einlagerung von schwach- und mittelaktiven Abfällen bereits im Orwelljahr 1984, seit 1995 werden auch hochradioaktive Abfälle nach Gorleben transportiert und immer noch wird an Gorleben als künftiges nukleares Endlager festgehalten.
Eine Reihe von Fragen, u.a. zum unzureichenden Erfassungsgrad der Krebskrankheiten für Lüchow-Dannenberg, hatte die BI bereits am 6. Dezember 2010 an Özkan gerichtet. Vor allem wollten die Gorleben-Gegner wissen, welche Anstrengungen das Ministerium bzw. das Gesundheitsamt unternommen haben, um – insbesondere mit dem Blick auf Gorleben – statistisch belastbare, also aussagekräftige Daten zu erlangen. „Der Antwortbrief traf heute, nach fast vier Monaten, bei uns ein. Wir werden jetzt die Chance des Vor-Ort-Gesprächs nutzen, um nachzufragen“, kündigt die BI an.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

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