PRESSEMITTEILUNG

Atomkraftgegnerin muss zur Polizei

BI Umweltschutz: „Erkennungsdienstliche Misshandlung geht weiter“

Fünf Atomkraftgegner sollten sich ursprünglich bei der Polizei zu einer „erkennungsdienstlichen Misshandlung“ einfinden, so nennen die Gorleben-Gegner die Aufforderung zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung, der merkwürdige Umstände zugrunde liegen. Im September 2010 erging eine erste Aufforderung an die Fünf, von denen keiner vorbestraft ist. In zwei Fällen wurde die Vorladung inzwischen fallen gelassen, u.a. gegen ein Vorstandsmitglied der BI, weil das Verwaltungsgericht Lüneburg den Sofortvollzug ausgesetzt hat, zwei AKW-Gegner mussten die Prozedur über sich ergehen lassen.

Die fünfte Person, eine Frau, ist nun dennoch aufgefordert, am Freitagmorgen in der Polizeikaserne Lüchow zu erscheinen. Sie wird nicht allein den Gang antreten, politische Freundinnen und Freunde werden sie aus Protest gegen diese Maßnahme begleiten. „Schließlich bleibt der Skandal, dass diese Polizeimaßnahme rein präventiv ist“, betont die BI.
Die Unterstützer treffen sich am 6.Mai um 9.30 Uhr vor der Polizeikaserne Lüchow.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

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Wolfgang Ehmke, Pressesprecher

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