Der aufgeschreckte Wolf

Wie die BILD-Hannover heute berichtet, haben die Proteste gegen den letzten Castor-Transport einen Wolf aufgeschreckt. „Wir setzen jetzt alles daran, dass es keine weiteren Atommülltransporte ins Wendland gibt“, sagte BI-Sprecher Wolf(!)gang Ehmke, „das darf nicht wieder passieren.“
Hier der erschütternde Bericht (leicht gekürzt):

Er trottet gemächlich über das gefrorene Feld, guckt sich immer wieder argwöhnisch um: Ein Wolf im Wendland. Der erste, der in der Region fotografiert wurde!

Nicole Münzel (22) entdeckte ihn zuerst, als sie frühmorgens zur Arbeit fuhr: „Es war ein wahnsinniges Erlebnis“, schwärmt die Angestellte. Eine Stunde später kommt Fotograf Björn Vogt vorbei – der Wolf ist immer noch da. Fasziniert drückt Vogt auf den Auslöser.

WO KOMMT DER WOLF HER?

Spuren wurden im Wendland schon häufiger gefunden, nur einem lebenden Tier ist bisher noch niemand begegnet. „Er wurde vermutlich vom Aufruhr um den Castor-Transport aufgeschreckt, hat deshalb seine Deckung im Wald aufgegeben“ ,glaubt Markus Bethen vom NABU. „Eigentlich zeigt sich ein Wolf tagsüber nicht.“

Avatar-Foto

Wolfgang Ehmke

Wolfgang ist langjähriger Pressesprecher der BI.

Kontakt

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841-4684
FAX: 05841-3197
buero[ätt]bi-luechow-dannenberg.de

Öffnungszeiten

Montag-Mittwoch 10.00h - 15.00h
Donnerstag 12.00-18.00h
Freitag & Samstag geschlossen

Unser Spendenkonto

IBAN: DE 24 2585 0110 0044 0607 21
BIC-Nummer: NOLADE21UEL