PRESSEMITTEILUNG

PUA Gorleben

BI:“Helmut Kohl muss aussagen!“
Welche Rolle hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer Rolle als Bundesumweltministerin gespielt, als sie 1996/97 gegen den innerbehördlichen Widerstand der eigenen Fachleute im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und gegen die Bedenken der AKW-Betreiber unbedingt an Gorleben als Atommüllendlager festhalten wollte? Dazu wird sie im Herbst vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Gorleben befragt, teilen die Obfrauen der SPD, Linken und Grünen mit.
Verantwortlich ist Merkel auch für eine stark reduzierte Erkundung des Salzstocks Gorleben, weil die Salzrechte des Grafen von Bernstorff einer umfassenden Erkundung im Wege standen, ergänzt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Den Gorleben-Gegnern geht die „Krönung“ der PUA –Arbeit aber nicht weit genug. „Die Entscheidung, ein sogenanntes Erkundungsbergwerk im Salzstock aufzufahren, fiel 1983 unter dem Ziehvater Merkels, Kanzler Helmut Kohl“, erinnert die BI. Kohl setzte auch durch, dass es keine vergleichende Endlagersuche geben solle und machte so die Fixierung auf den Standort perfekt, obwohl die Erkundungsbohrungen die Vorläuferbehörde des BfS, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), dazu brachte, eine alternative Standortsuche zu fordern.
„Helmut Kohl gehört in den Zeugenstand“, fordert Wolfgang Ehmke ( BI). Es sei zudem verwunderlich, dass diejenigen aus der Bürgerinitiative, die durch die Akteneinsicht beim BfS den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht hätten, bisher nicht vom PUA Gorleben eingeladen wurden. „Schließlich liegen uns die unterschiedlichen Versionen der PTB-Berichts vor, aus denen die geologischen Schwachstellen des Salzstocks Gorleben überdeutlich werden“, sagte BI-Sprecher Lennart Müller.
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