Schon 20 Stunden: Protestaktion vor der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau dauert an
(Gronau, Düsseldorf, Bonn, 01.08.2012) Die Protestaktion vor der Hauptzufahrt der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau geht nach einer ruhigen Nacht weiter. Aus Protest gegen die ständige Atommüllproduktion in der Anlage und den damit verbundenen hochgefährlichen Urantransporten mit LKW und Sonderzügen durch ganz NRW, und darüber hinaus, wird die Urananreicherungsanlage seit gestern (Dienstag) Mittag mit Klettergerüsten blockiert.
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und seine örtliche Mitgliedsorganisation, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau) solidarisieren sich mit der Aktion. Beteiligt sind vor Ort auch Aktive der Umweltschutzorganisation Robin Wood, die auch im BBU organisiert ist.
Der BBU, der AKU Gronau und andere Initiativen und Verbände fordern gemeinsam von der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf die Aufhebung aller Genehmigungen zum Betrieb der Urananreicherungsanlage. Udo Buchholz, Gronauer Vorstandsmitglied des BBU betont: „Die Gefahren der Gronauer Urananreicherungsanlage sind bekannt. Ständig kommt es zu Pannen und Unfällen, die Anlage ist nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert und das Uran-Freilager schon gar nicht. Zudem gibt es für den ständig anfallenden Uranmüll absolut kein Entsorgungskonzept. Aus all diesen Gründen kann die Landesregierung die Genehmigungen zum Betrieb der Anlage von heute auf morgen aufheben!“
Weitere Informationen zu den Gefahren der Urananreicherung und der Atomenergie insgesamt unter www.bbu-online.de, unter www.aku-gronau.de. Informationen zur Blockade in der folgenden
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